Pitch your songs to Amazon Music

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Was du im Beitrag erfährst:
  • Wie du deine Songs bei Amazon Music pitchen kannst
  • Welche Richtlinien beachtet werden müssen
  • Welche weiteren Vorteile das New Release Pitch Tool bietet

Bislang konnten Künstler*innen, Managements und kleinere Labels ihre Songs einzig bei Spotify direkt an die Playlist-Kuratoren pitchen. Bei den anderen Streaminganbietern ist dies größeren Labels und Vertrieben vorbehalten. Nun hat Amazon Music das Tool „New Release Pitch“ lanciert, mit welchem man seine Tracks für die offiziellen Playlisten und Stations vorschlagen kann.

Dies geschieht über Amazon Music for Artists und ist sowohl auf der Desktop-Version wie auch über die App möglich. Folgende Richtlinien müssen dabei beachtet werden:

  • Es kann nur neue, unveröffentlichte Musik gepitcht werden (keine Re-Releases)
  • Man kann nur einen Track pro Release, egal ob Single, EP oder Album, pitchen
  • Der Song kann bis maximal 14 Tage nach dem Veröffentlichungsdatum eingereicht werden

So funktioniert das New Release Pitch Tool

Wie bei Spotify wird eine Beschreibung des Songs und eine kurze Übersicht zu den geplanten Marketingaktivitäten verlangt. Zudem muss man das Genre (bis zu 3) und die Sprache wählen, sowie ob der Song Text hat oder instrumental ist. Optional kann man den Vibe des Tracks angeben sowie sogenannte “Activity Labels” (z.B. Chilling Out). Weitere optionale Angaben sind die Nennung von bis zu drei Künstlern, die ähnliche Musik machen, sowie wo sich deine größte Fanbase befindet, wobei Amazon zugibt, dass sie diese Info natürlich längst haben, sie einfach deine Einschätzung wollen.

Mehr als nur Playlistplatzierungen

Durch die Übermittlung des Songs und der Metadaten erhält man nicht nur die Chance, in Playlists oder Stations berücksichtigt zu werden, sondern hilft Amazon auch dabei herauszufinden, wie sie deine Musik den Hörer*innen einblenden sollen.

Konkret bedeutet dies bei bestehenden Fans und Followern Posts im Activity Feed, Push Notifications und Alexa Alerts. Man kann aber auch neue Hörer*innen erreichen und zwar über die genrebasierte Suche sowie Vorschläge von Alexa. Selbst wenn man also von den Kuratoren nicht ausgewählt wird, hat man durch den Pitch gewisse Vorteile und kann die Reichweite steigern.

Wer Amazon Music for Artists also bislang nicht nutzt, hat nun einen triftigen Grund mehr.

Amazon Music ist auch Teil des Pitching-Services von iGroove ebenso wie Spotify, Apple Music, Deezer, YouTube Music und Tidal.

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