News from the world of Spotify playlists

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Was du im Beitrag erfährst:
  • Was die neuen Features Enhance und Blend bieten
  • Spotify öffnet den Release Radar für Werbung
  • Wieso es Ärger gibt im Playlist-Paradies

Playlisten gehören für Künstler*innen, Konsument*innen wie auch für Spotify selbst zu einem der wichtigsten Features der Plattform. Entsprechend will Spotify diese auch kontinuierlich optimieren und neue Möglichkeiten einbauen. Einige der neusten Entwicklungen haben wir für dich zusammengefasst.

Enhance

Wer selbst Playlisten erstellt, kennt sicherlich bereits die Empfehlungen seitens Spotify, die am Ende der Playlist aufgeführt sind. Dieses Feature haben sie nun ausgeweitet und zwar mit dem «Ergänzen» Button, der zuoberst bei jeder von dir erstellen Playlist ersichtlich ist. Klickt man den Button, fügt Spotify automatisch Songs zur Playlist hinzu, die ihrer Meinung nach passen. Nach jeweils zwei Tracks werden vorgeschlagene Songs eingefügt, pro Playlist maximal 30. Mit dem + kann man diese definitiv zur Playlist hinzufügen und natürlich lässt sich das Feature auch einfach wieder ausschalten, so dass die Playlist wieder so ist wie zuvor.

Spotify Blend

Blend erstellt eine Playlist basierend auf dem Musikgeschmack zweier Hörer*innen. Dazu muss man eine/n Freund*in einladen und Spotify erstellt dann basierend auf dem Hörverhalten beider Personen einen Mix. Zudem wird ein Score erstellt, der anzeigt, wie ähnlich der Musikgeschmack der beiden ist. Es ist auch ersichtlich, welcher Song aufgrund von wessen Geschmack in die Playlist aufgenommen wurde.

Auch für Künstler*innen ist dies eine nette Spielerei und gut geeignet für lockeren Social-Media-Content. So können etwa Bandmitglieder ihren Musikgeschmack vergleichen, man kann mit befreundeten Artists oder der Band, mit der man demnächst auftritt einen Blend erstellen oder natürlich auch Fans die Möglichkeit geben ihren Musikgeschmack mit deinem zu vergleichen.

Release Radar

Der Release Radar feiert dieses Jahr seinen fünften Geburtstag und blickt zurück auf 16 Milliarden Streams, die durch ihn generiert wurden. Damit gehört er zu den drei beliebtesten personalisierten Playlisten. Der Release Radar ist nun die dritte personalisierte Playlist (nach Discover Weekly und On Repeat), die Spotify für gesponserten Content von Firmen öffnet. Die Werbeeinblendungen werden jedoch nur Konsument*innen zu hören bekommen, die Spotify Free nutzen.

Es gibt jedoch auch Ärger im Playlist-Paradies. TechCrunch berichtete von diversen Kuratoren, deren Playlisten wegen Missbrauchs entfernt wurden. User*innen haben die Möglichkeit Playlisten wegen sexistischen, gewaltverherrlichenden, betrügerischen oder hasserfüllten Inhalten zu melden. Das ist natürlich absolut richtig und wichtig, das Problem ist jedoch:  sobald eine solche Meldung eintrifft, entfernt Spotify ohne weitere Prüfung die Metadaten der Playlist wie Titel, Beschreibung oder das Titelbild. Spotify gelobt Besserung, was auch dringend nötig ist, da man sonst viel zu leicht einen Rivalen anschwärzen kann.

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