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Know-how für Musiker

Wieso fallen Künstler auf fake Promotions herein?

März 26, 2021

Es ist hinlänglich bekannt, dass es viele unseriöse Angebot auf dem Markt gibt. Wieso fallen trotzdem so viele Künstler darauf herein? Es ist eine Mischung aus Unwissen, dem Glauben an Abkürzung und dem geschickten Ausnutzen der Schmerzpunkte der Künstler.

Das Streaming-Zeitalter hat völlig neue Möglichkeiten des Betrugs in der Musikindustrie hervorgebracht. Wir haben bereits mehrfach darüber berichtet, wieso fake Streams den Künstlern vor allem schaden und wie man verdächtige Angebote und Playlisten erkennen kann. Doch wieso nutzen trotzdem so viele Künstler, absichtlich oder auch unwissend, diese Promotion Angebote?

Know your business

Die Budgets der Musiker sind jetzt schon klein also sollte man dieses nicht in betrügerische Angebote investieren. Dass es trotzdem immer wieder vorkommt, hat mehrere Gründe. Zum einen setzen sich viele Künstler nicht genügend mit den Mechanismen der Musikindustrie auseinander. Zudem glauben viele an Abkürzungen und dass man sich den Erfolg erkaufen kann. Nicht zuletzt wissen die Betrüger genau, welche Sorgen Künstler haben und nutzen dies gnadenlos aus.

Es ist heutzutage sehr einfach Musik zu veröffentlichen und somit so etwas wie eine Musikkarriere zu haben. Doch dazu gehört mehr, nämlich ein bestimmtes Wissen über die Vorgänge im Musikgeschäft (dieses Wissen zu vermitteln ist das Ziel unseres Magazins). Hast du selbst kein Interesse daran dir diese Kenntnisse anzueignen, hole jemanden in dein Team, der dazu bereit ist oder sie bereits mitbringt.

Abkürzungen führen in die Sackgasse

Als Künstler will man eine möglichst große Reichweite, eine solide Fanbase und dies am besten sofort. Doch eine Musikkarriere ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Es gibt so gut wie keine Künstler, die völlig aus dem Nichts zu Stars werden. Nur weil du zuvor noch nie von einem Künstler gehört hast, bedeutet dies nicht, dass dieser nicht jahrelang daran gearbeitet hat, um an diesen Punkt zu gelangen. Geduld ist gefragt. Es gibt nur wenige Abkürzungen im Musikgeschäft, die nicht in einer Sackgasse enden.

Betrüger kennen die Schmerzpunkte der Musiker

Viele Musiker haben zu Beginn schlicht zu wenig Streams und Hörer. Die Betrüger wissen das und behaupten das Gegenmittel zu haben, wobei es aber vor allem um ihren eigenen Profit geht. So bringen sie Musiker dazu Angebot anzunehmen, von welchen diese eigentlich von vornerein wissen müssten, dass sie nicht legitim sein können. Das wirklich gute Marketing machen diese Anbieter aber leider zumeist nur für sich selbst.

Fazit

Unter dem Strich ist klar, dass man nie eine fixe Anzahl Streams oder Follower kaufen sollte. Ebenso ist es unmöglich sich in die offiziellen Playlisten der Streaminganbieter einzukaufen – wer dies behauptet, ist ein Betrüger. Ebenfalls vorsichtig sollte man bei Playlistplatzierungen, Promotionangeboten auf Social Media oder bezahlten Placements auf Blogs sein.

Ist ein Angebot fast zu gut um wahr zu sein oder extrem günstig, müssen die Alarmglocken läuten. Bevor man ein Angebot bucht, sollte man sich Zeit nehmen für eine gründliche Recherche. Fragt zudem kritisch beim Anbieter nach, wenn euch etwas verdächtig erscheint oder ihr die Abläufe nicht ganz versteht. Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen lässt es sich verhindern auf betrügerische Tricks hereinzufallen, die nicht nachhaltig sind und der Karriere nur schaden.

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