Kontakt aufnehmen Für Account bewerben Login
Know-how für Musiker

Hole das Maximum aus deinem YouTube Kanal

März 15, 2021

Videos sind eines der wichtigsten Tools zur Vermarktung von Musik sei es über TikTok, Instagram oder Triller. Doch der Platzhirsch in Sachen Videos bleibt vorderhand YouTube mit 2 Milliarden Usern die sich jeden Monat einloggen (die ohne Google Account nicht mal eingerechnet).

In einem anderen Post haben wir dargelegt, wieso man nicht alle seine Karten auf YouTube setzen sollte. Nichtsdestotrotz ist eine starke Präsenz auf der größten Video-Plattform unerlässlich.

Bring deinen YouTube-Kanal auf Vordermann

Zum Starten lohnt sich ein Frühlingsputz: Als Künstler sollte man sich einen Official Artist Channel zulegen damit der gesamte Content an einem Ort ist. Dies haben wir in einem anderen Post bereits beschrieben. Sobald man den OAC hat, sollte man sein Profil optimieren. Dieses ist die Visitenkarte und sollte beim Besucher einen guten Eindruck hinterlassen, damit er verweilen will.

Nimm folgende Anpassungen vor

  • Wähle den Namen des Kanals
  • Laden das Icon sowie den Banner hoch
  • Fülle die Kanalinfo aus
  • Gib die Links zu deiner Website, Social Media Kanälen etc. ein
  • Füge zusätzliche Kanäle hinzu von deinen anderen Projekten, deinem Label etc.
  • Sortiere deine Videos mit verschiedenen Sections, zu welchen man Videos, Playlisten oder auch Videos von anderen Usern hinzufügen kann
  • Passe die URL deines Kanals an.

Auch beim Upload des Videos gibt es einige Punkte zu beachten:

  • Passe das Vorschaubild an
  • Schreibe eine gute Beschreibung, um bei der Suche schneller gefunden zu werden und gib alle wichtigen Infos und Links an
  • Füge Cards hinzu, welche die User zu einem anderen Video oder deinem Kanal führen
  • Füge dein Kanallogo als Wasserzeichen ein, damit die Zuschauer auf deinen Kanal kommen und diesen abonnieren.
  • Füge ein Intro ein, welches du bei mehreren deiner Videos als Markenzeichen nutzen kannst
  • Füge eine End Card mit einem Call-to-Action ein. Auch diese kann für mehrere Videos verwendet werden.
  • Lade das Video in HD (720p oder 1080p) hoch für den professionellen Look
  • Vergiss nicht Tags zu setzen und nutze die richtigen Keywords
  • Lade dein Video in eine Playlist damit die Zuschauer gleich zu weiteren Videos weitergeleitet werden

Bin ich ein YouTuber?

Erst mal muss man unterscheiden zwischen Künstlern, die YouTube zwar nutzen und ihre Videos hochladen und YouTubern. Letztere laden nicht bloß alle 1-2 Monate etwas hoch, sondern meist mehrmals wöchentlich. Ob man so regelmäßig posten will, ist jedem selbst überlassen. Sicher ist jedoch, dass der Algorithmus von YouTube sowohl bei den Empfehlungen wie auch der Monetarisierung Kanäle mit häufigen Uploads bevorzugt. Doch wie schaffe ich es so regelmäßig Content hochzuladen?

Man kann YouTube als Speichermedium für seine Videos nutzen, oder man betrachtet es als Social Media Plattform was bedingt, dass man regelmäßig neuen Content hochlädt. Doch was für Content soll das sein, wenn man nicht gerade wöchentlich ein neues Musikvideo produziert? Wir haben einige Möglichkeiten zusammengetragen.

  • Videos von Live Auftritten (zwangsläufig aus dem Archiv)
  • Lyric Videos (populär und deutlich günstiger als Musikvideos)
  • Gib mit Vlogs einen Blick hinter die Kulissen
  • Q&A: Gehe live und beantworte die Fragen deiner Fans
  • Natürlich kann man YouTube auch für virtuelle Konzerte nutzen
  • Coversongs
  • Verkaufsvideos: Präsentiere dein neues Merch, erzähle mehr vom kommenden Album oder der Deluxe Box
  • Tutorials: Gerade für Produzenten eine gute Möglichkeit, um anderen die neusten Tools zu präsentieren
  • UGC: Du kannst auch Videos von deinen Fans (User Generated Content) über deinen Kanal veröffentlichen

Für einige dieser Videos eignen sich je nach dem andere Plattformen besser – das hängt vor allem auch davon ab, wo du die größte Community hast.

Wie funktioniert der Algorithmus von YouTube?

Es ist klar, dass ein Behind the Scenes Video nicht so viele Aufrufe generiert wie das aufwändige Musikvideo. Haben Videos mit weniger Views einen negativen Effekt auf den Algorithmus? Gemäß YouTube ist dies nicht der Fall, da jedes Video separat beurteilt wird. Ihr Ziel ist es, den Usern die Videos vorzuschlagen, die sie sehen wollen. Anders wäre es auch gar nicht möglich, dass ein Video viral geht, obwohl die vorherigen Clips nur wenige Views hatten.

Der Algorithmus achtet darauf, wie die User auf ein Video reagieren. Je mehr Leute positiv interagieren, desto mehr Leuten wird das Video vorgeschlagen. Häufige Uploads werden belohnt, zu beachten ist einzig, dass die Subscriber maximal drei Notifications pro Tag von einem Kanal erhalten. Mehr als drei Uploads täglich sind also nicht zu empfehlen. Einen positiven Einfluss auf die Algorithmen hat es auch, wenn User von anderen Plattformen auf YouTube geleitet werden. Am Wichtigsten ist jedoch das Engagement der User auf YouTube selbst.

Wie bei jedem Social Media Kanal lohnt es sich auch bei YouTube die Analytics zu studieren und mehr über das Verhalten der User zu erfahren. So findet man heraus, wie die User auf die Videos stoßen und man erhält Infos zu Alter und Geschlecht seiner Zuschauer.

Man sollte den Erfolg nicht nur anhand der Views messen. Wichtig ist auch, wie viele die Videos bis zum Ende schauen. Nachhaltigkeit ist vor allem garantiert durch stetig wachsende Subscriber.

Monetarisiere deine Videos

Dank der Content ID kann man nicht nur seine eigenen Videos monetarisieren, sondern alle Videos, welche deine Musik verwenden. Viele Vertriebe, darunter auch iGroove, bieten die Monetarisierung via Content ID an.

Eine weitere Einnahmequelle sind die Art Tracks, welche auf YouTube verfügbar sind, falls du deine Musik an YouTube Music auslieferst.

Du möchtest deine Views steigern? iGroove bietet dir effiziente Pre-Roll-Werbung an.

388 Shares
Copy link