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Praktische Tipps

Erfolgsgeheimnis private Playlisten

Februar 24, 2021

Jedem Musiker dürfte unterdessen die Wichtigkeit von Playlisten bewusst sein. Viele fokussieren sich jedoch gänzlich auf die großen Playlists, die von den Streaminganbietern erstellt werden. Sie vergessen dabei, dass auch die Platzierung in kleineren Playlisten einige Vorteile mit sich bringen. In diesem Beitrag zeigen wir, wie du unabhängige Kuratoren angehen kannst und damit deine Reichweite steigerst.

Füttere die Algorithmen

Playlist-Platzierungen steigern nicht nur kurzfristig deine Streams, sondern haben auch einen nachhaltigen Einfluss auf die Algorithmen der Streamingdienste. In je mehr Playlisten deine Songs aufgenommen werden, desto grösser ist die Chance auch in Algorithmus-Playlisten berücksichtigt zu werden. Es ist dabei zweitrangig, wie groß die Playlisten sind. Viel wichtiger ist, wie deine Songs performen, also wie hoch die Skip-Rate ist.

Während du weiterhin versuchen solltest, in Playlisten mit Millionen Followern zu kommen, lohnt es sich gleichzeitig Playlisten mit einigen hundert bis tausenden Followern anzupeilen. Als erstes musst du sicherstellen, dass deine Musik gefunden wird:

  • Pflege deine Profile bei den Streamingdiensten
  • Pushe deine Musik regelmäßig über Social Media
  • Versuche deine Releases bei Musik-Websites und Blogs zu platzieren. Social Media und Blogs sind weiterhin wichtige Quellen für Kuratoren

Suche die passenden Playlisten für deine Musik

Leider kannst du dich aber nicht einzig darauf verlassen, dass die Kuratoren deine Musik finden. Daher gilt es selbst aktiv zu werden. Zum einen kannst du deine Fans motivieren, die Songs in ihre Playlisten aufzunehmen, zum anderen solltest du eine Liste mit potenziellen Playlisten zusammenstellen:

  • Durchsuche die Streaming-Plattformen nach Schlagwörtern (z.B. Deutschrap)
  • Checke in welchen Playlisten ähnliche Künstler sind
  • Notiere alle Playlisten, in denen du in der Vergangenheit warst

Hast du eine Liste mit potenziellen Playlisten beisammen, musst du den Kontakt herstellen. Manche geben ihre Kontaktdaten bei den Streaming-Plattformen an, die anderen sollte man über Social Media finden. Pitche nun deinen Song mit allen Infos ohne zu ausführlich zu werden. Ein Pitch sollte folgende Infos beinhalten:

  • Künstler- und Songname
  • Link zum Song
  • Infos zu Promoaktivitäten, bisherigen Erfolgen etc.
  • Link zu Pressefotos
  • Einige Worte dazu, wieso dein Song genau in diese Playlist passt

Verschicke keine Standardmails, das erkennt ein Kurator sofort, sondern maßgeschneiderte Nachrichten. Erhältst du keine Antwort kannst du einmal nachfragen, noch besser ist es aber, es einfach mit dem nächsten Track nochmals zu versuchen.

Baue eine langfristige Beziehung zu den Kuratoren auf. Folge ihnen bei Social Media, bedanke dich für Placements und teile ihre Playlist.

Keine Streams kaufen!

Das klingt nach Arbeit und somit denken sich wohl viele, dass es einfacher ist, sich einfach bei Playlisten einzukaufen. Wie wir bereits mehrfach warnten, gibt es unzählige unseriöse Angebote, die primär mit Bots arbeiten und somit dem Künstler keinen nachhaltigen Nutzen bieten. Wie man fake Playlists erkennt, haben wir in diesem Post aufgezeigt.

Legal aber auch nicht unumstritten sind Angebote wie SubmitHub, Playlist Push oder Soundplate.

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