YouTube Shorts nun weltweit verfügbar

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Was du im Beitrag erfährst:
  • YouTube rollt sein Kurzvideo-Format Shorts weltweit aus
  • Wie YouTube Shorts funktioniert und wie Musik verwendet wird
  • Wie die Content ID zum Einsatz kommt

Während TikTok eben erst angekündigt hat neu bis zu dreiminütige Videos zuzulassen, hat YouTube mit Shorts eine Kopie der Kurzvideos von TikTok lanciert. In Indien und später in den USA wurde diese schon seit geraumer Zeit getestet, nun wird das Feature in über 100 Märkten ausgerollt und ist somit überall dort verfügbar, wo es YouTube gibt. Mit Shorts will YouTube Musikern und anderen Creatorn eine weitere Möglichkeit geben, direkt mit den Fans zu connecten.

Wie funktioniert YouTube Shorts?

Ähnlich wie bei TikTok erstellt man direkt über sein Smartphone das Video, lädt dieses hoch und bearbeitetes nach Belieben. Natürlich kann man auch Musik zu den Kurzvideos hinzufügen. Standardmäßig sind die Videos 15 Sekunden lang, es ist aber auch möglich dies auf 60 Sekunden umzustellen. Audioinhalte aus der Mediathek können jedoch nur für die 15-Sekünder eingefügt werden. Neben den Songs aus der Mediathek ist es auch möglich Audioinhalte von YouTube Videos zu verwenden. Weitere Informationen findest du hier.

Content ID auch bei YouTube Shorts

Für Artists wichtig zu wissen: Die Content ID kommt auch bei YouTube Shorts zum Einsatz. Das bedeutet, wenn jemand deinen Song benutzt, wird dies von der Content ID erkannt. Wenn du die Content ID über deinen Vertrieb eingerichtet hast und dabei die Option Blockieren gewählt hast, werden diese Videos somit gesperrt. Sobald bei Shorts auch Werbung eingeblendet wird, kannst du zukünftig über die Content ID mitverdienen, wenn deine Songs in Shorts verwendet werden.

YouTube Shorts Fund

Für alle Creator hat YouTube den YouTube Shorts Fund mit 100 Millionen $ eingerichtet. Für diesen kann man sich jedoch nicht bewerben, sondern YouTube geht direkt auf die Creator zu, die in ihren Augen interessanten Content erstellen, der von vielen Leuten geschaut wird. YouTube verspricht aber auch an weiteren Monetarisierungsmöglichkeiten zu arbeiten.

Welche Kurzvideo-Angebote setzen sich durch?

YouTube spürt eindeutig den Druck von TikTok. Dies umso mehr als eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, dass die User in den USA und UK monatlich mehr Zeit auf TikTok verbringen, als sie YouTube nutzen. Es wird sicherlich spannend zu beobachten sein, ob der Markt genügend groß ist für TikTok, Triller, Snapchat, Reels, Shorts und die diversen weiteren Kurzvideo-Angebote. Gut möglich, dass sich nur einige langfristig durchsetzen und andere stillschweigend eingestellt werden.

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