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Wie viel verdiene ich pro Stream bei Apple Music?

Auch für Apple Music haben wir haben analysiert, wie viel pro Stream ausbezahlt wird, auch im Vergleich zu Spotify. Wir waren überrascht über das Ergebnis…

Oktober 1, 2020

Nachdem wir kürzlich analysiert haben, wie viel man pro Stream bei Spotify verdient, haben wir uns nun dessen größten Konkurrenten vorgenommen: Apple Music.

Erneut haben wir einen großen Datenberg zusammengetragen, der auf den Streamingzahlen der iGroove-Kunden basiert. Wie bei Spotify zeigt sich, dass es nicht den einen Betrag gibt, den man pro Stream erhält. Auch bei Apple Music sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern groß, auch wenn sich die Schere nicht ganz so weit öffnet wie bei Spotify.

Wie erklären sich die Schwankungen bei den Streamingzahlen?

Ein großer Unterschied zwischen den beiden Giganten ist sicherlich, dass Apple Music kein Gratis-Angebot offeriert. Ausgenommen sind kostenlose Test-Monate und Spezialangebote. Bei diesen ist der PPS (Pay Per Stream) deutlich tiefer als bei den regulären Abos und teilweise wird sogar gar nichts an die Künstler ausbezahlt. Würde man diese ausklammern, wäre der PPS bei Apple Music nochmals höher.

Bei Apple Music ergeben sich die Unterschiede also vor allem aus den Kosten für das Abonnement. Während man in der Türkei für umgerechnet 1,59 Euro einen Monat lang Apple Music hören kann, bezahlt man in der Schweiz rund 12 Euro und in den meisten EU-Ländern 9,99 Euro.

Zusätzlich unterscheidet sich der PPS bei den verschiedenen Abonnenten enorm. Streams von einem normalen Abo in Deutschland generieren 8.204 Euro pro Million Streams. Bei einem Familienabo sind es hingegen nur 4.215 Euro. Noch tiefer fallen die Zahlungen wie erwähnt in den Testmonaten oder bei Spezialaktionen aus.

Da bei Apple Music aber generell weniger Faktoren den PPS beeinflussen, sind auch die Unterschiede zwischen den Ländern nicht ganz so massiv. Der Spitzenreiter Norwegen übertrifft die anderen Länder maximal um das sechsfache, Ausnahmen sind Nigeria, Kasachstan, Indien und Russland.

Vergleichen wir als erstes wieder die gemäß IFPI 20 wichtigsten Musikmärkte (auf der Liste fehlen Südkorea, Brasilien und Argentinien). Bereits hier sieht man die massiven Unterschiede zwischen den Ländern. Während man in Indien weniger als 2.000 Euro für eine Million Streams erhält, sind es in Norwegen, Dänemark und Schweden über 10.000 Euro. Im Schnitt erhält man in den 17 wichtigsten Musikmärkten 7.492 Euro für eine Million Streams.

Die wichtigsten Musikmärkte im Vergleich

Alle Zahlen in Euro / Stand September 2020
LandPro Million StreamsKosten Abo
Norwegen13'3179.48
Dänemark11'06113.30
Schweden10'3719.61
UK9'65811.18
Schweiz9'47411.97
Italien8'9519.99
Japan7'7677.77
Spanien7'8269.99
Niederlande8'9389.99
Australien6'9287.41
Frankreich6'5449.99
Deutschland5'8749.99
China5'1381.22
Kanada4'5626.41
USA6'4098.38
Mexiko2'6163.80
Indien1'9321.13

Wie viel erhalte ich pro Stream bei Apple Music?

Wie Spotify behält auch Apple Music 30% der Einnahmen für sich und schüttet von den restlichen 70% einen Anteil an die Urheber aus. Der Restbetrag geht via Label oder Vertrieb an die Rechteinhaber.

Apple Music bezahlt die Künstler nach einem sogenannten Pro-Rata-System. Das bedeutet alle generierten Einnahmen werden in einen Topf geworfen (bzw. in viele Töpfe je nach Land und Abo-Modell) und dann anhand der erzielten Streams prozentual verteilt. Wenn Apple Music in einem Monat 100 Millionen einnimmt und man hat 1% aller Streams generiert, erhält man 1 Million.

Angenommen man hätte in jedem der 50 ausgewerteten Länder gleichviele Streams, würde man für eine Million Streams 5.765 Euro erhalten. Dies ist nur leicht unter dem Betrag, den Apple Music für Streams aus Deutschland bezahlt (5.874 Euro). Wie bereits bei Spotify gibt es auch bei Apple Music deutliche Unterschiede zwischen den deutschsprachigen Ländern: Für Streams aus Österreich erhält man pro Million rund 8.148 Euro, in der Schweiz sogar 9.474 Euro. Für Streams aus der Schweiz erhält man also über 60% mehr als für Streams aus Deutschland.

Gemessen am PPS und der Einwohnerzahl sind ähnlich wie bei Spotify die interessantesten Märkte UK, Deutschland, Frankreich, Japan, Australien sowie die USA. Anders als bei Spotify sind aber auch Italien, Portugal und Spanien durchaus spannend. Nicht verachten sollte man zudem die Benelux Länder, die Schweiz, Österreich und insbesondere die skandinavischen Staaten, welche die Liste anführen.

Apple Music vs. Spotify

Es ist kein Geheimnis, dass Apple Music deutlich mehr pro Stream bezahlt als sein schwedischer Mitbewerber. Dank unserer Auswertung sieht man nun, wie groß der Unterschied tatsächlich ist.

Im Schnitt auf alle Länder berechnet, bezahlt Apple Music 2,84 Mal so viel pro Stream wie Spotify. Während der Faktor im Heimatmarkt USA bei 2,13 liegt, ist er zum Beispiel in südeuropäischen Ländern wie Griechenland über 4. In Italien oder Portugal sogar bei sagenhaften 5,28, respektive 5,77!

In den deutschsprachigen Ländern bewegt er sich leicht unter dem Durchschnitt. In Deutschland liegt der Faktor bei 2,05, in Österreich sind es 2,17 und in der Schweiz 2,35. Für einen Stream bei Apple Music erhält man also gut doppelt so viel wie für einen Stream bei Spotify.

In der untenstehenden Liste seht ihr, wie viel man pro Land für eine Million Streams bei Apple Music erhält. Zudem könnt ihr die Zahlen von Apple Music direkt mit denen von Spotify vergleichen. Der Faktor zeigt, wieviel mehr man pro Stream bei Apple Music erhält. Schließlich ist auch noch angegeben, wie viel das Abo im jeweiligen Land für die beiden Shops kostet.

Lesebeispiel: Für Streams aus Deutschland erhält man für eine Million Streams bei Apple Music 5.874 Euro und bei Spotify 2.862 Euro. Pro Streams erhält man also bei Apple Music 2,05 Mal so viel wie bei Spotify. Wenn ein Künstler praktisch nur Streams aus Deutschland generiert, braucht er, um monatlich 4.000 Euro zu verdienen, rund 1,4 Millionen Spotify-Streams, während bei Apple Music bereits 680.000 Streams ausreichen. 

Für den Konsumenten spielt es kaum eine Rolle, für welchen Dienst er sich entscheidet, da die Abopreise in etwa identisch sind. Als Musiker profitiert man jedoch bei Apple Music deutlich mehr.

Streaming-Auszahlung pro Land

Alle Zahlen in Euro / Stand Apple Music September 2020 / Stand Spotify Juli 2020
LandAbokosten Apple MusicAbokosten SpotifyPro Million Streams Apple MusicPro Million Streams SpotifyFaktor
Norwegen9.4810.2113'3174'6572.86
Dänemark13.3013.3011'0614'3852.52
Schweden9.619.6310'3713'7752.75
UK11.1810.959'6584'1762.31
Schweiz11.9712.009'4744'0252.35
Luxemburg9.999.999'7443'5362.76
Italien9.999.998'9511'6945.28
Finnland9.999.999'8453'7782.61
Portugal6.996.997'9811'3825.77
Japan7.777.927'7673'0172.57
Singapur6.156.127'7252'4793.12
Österreich9.999.998'1483'7552.17
Belgien9.999.997'6552'7582.78
Neuseeland8.478.537'7504'2311.83
Spanien9.999.997'8261'9993.92
Niederlande9.999.998'9383'0832.90
Australien7.417.296'9283'3702.06
Hongkong6.286.386'6162'3322.84
Frankreich9.999.996'5442'6902.43
Costa Rica5.025.115'9241'6793.53
Griechenland6.996.997'2871'5044.84
Deutschland9.999.995'8742'8622.05
Mittelwert aller Länder6.247.055'7652'0312.84
Slowakei5.995.995'3571'6403.27
Israel4.964.964'7532'7901.70
China1.225'138
Tschechien5.685.994'9261'7912.75
Kanada6.416.374'5622'3281.96
USA8.388.526'4092'9982.14
Indonesien2.822.924'1048195.01
Ungarn4.204.994'4321'6192.74
Thailand3.483.493'9479884.00
Polen4.554.544'1751'1943.50
Taiwan4.284.333'8301'2892.97
Malaysia3.002.993'5691'3202.70
Chile3.663.853'8011'0733.54
Rumänien4.134.994'2381'2883.29
Slovenien5.994'045
Ukraine4.183'019
Peru3.964.552'6451'2422.13
Philippinen2.232.333'2076924.64
Türkei1.592.232'9547154.13
Mexiko3.803.822'5161'2252.05
Südafrika3.003.102'4091'3341.81
Kolumbien2.693.442'1878922.45
Russland1.912'003
Indien1.131.361'9321'1971.61
Kasachstan1.991'730
Nigeria1.951'083
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Neue Tools bei Instagram: Alles was du über Reels und Badges wissen musst

September 1, 2020

Aus dem Hause Facebook kamen zuletzt gleich zwei neue Tools, die für Musiker relevant sind. Die neusten Möglichkeiten auf Instagram stellen wir dir hier vor.

Instagram Reels

TikTok ist weltweit auf dem Vormarsch und könnte wohl einzig durch Präsident Trump in seinem Höhenflug gestoppt werden. Doch die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht und so hat nun auch Instagram ein neues Tool lanciert – Instagram Reels.

Ähnlich wie bei TikTok kann man unterhaltsame 15-sekündige Videos erstellen, mit verschiedenen Effekten und Tools arbeiten und natürlich auch Musik einfügen. Zu finden ist dieses neue Feature, wenn du die Instagram-Kamera öffnest. 

Wenn du deine Releases über iGroove an Facebook / Instagram ausgeliefert hast, sind deine Songs in der Audio Library zu finden und können zu Reels hinzugefügt werden. Im Gegensatz zu Instagram Stories kann die Musik verändert werden und zwar ist es möglich, die Geschwindigkeit des Songs anzupassen. 

Das Video kann mit über 1.000 Effekten bearbeitet werden, nicht möglich ist es jedoch Links einzufügen. Ebenfalls gibt es zumindest gegenwärtig keine Möglichkeit Reels zusätzlich zu promoten

Beim Posten kann man entscheiden, ob man dies nur in seinem Feed oder auch über die neue Funktion in Entdecken-Tab teilen will. Will man möglichst viele Leute erreichen, empfiehlt es sich beides zu nutzen. Reels können auch als Story gepostet werden, dann verschwinden sie aber wie gewohnt nach einem Tag. Auf deinem Profil gibt es zudem einen neuen Reels-Tab. 

Alle weiteren Informationen findest du hier

Instagram Badges

Badges auf Instagram funktionieren ähnlich die „Stars“ bei Facebook. Die User erhalten die Möglichkeit während Live-Streams dem Creator ein „Trinkgeld“ in Form von Badges zu geben. Aus Sicht des Musikers ist dies also eine weitere mögliche Einnahmequelle.

Um überhaupt die Möglichkeit zu haben diese Badges zu erhalten, muss man mindestens 10.000 Follower haben. Zudem ist das Tool bislang nur für Creator aus den folgenden Ländern freigeschaltet:

  • Deutschland
  • USA
  • UK
  • Brasilien
  • Frankreich
  • Italien
  • Türkei
  • Spanien
  • Mexiko
  • Indien
  • Australien
  • Japan

What’s next? Musikvideos auf Facebook

Musikvideos sind auch 2020 ein wichtiges Tool, um ein Release zu promoten. Mit dem neusten Feature hat man nun eine neue Möglichkeit, sein Musikvideo möglichst breit zu streuen. Im Facebook Watch Bereich wird es eine neue Kategorie für Musikclips geben.

Bislang sind Musikvideos erst in den USA aufgeschaltet. Wir informieren euch sobald dieses Feature auch in Europa zugänglich ist.

Die User werden nicht nur die Möglichkeit haben nach Videos zu suchen, die Clips werden auch nach Genre, Künstler und Stimmung sortiert und es wird auch kuratierte Playlisten geben. Ähnlich wie die Streaminganbieter erstellt Faceook Playlisten wie „Popular This Week“ oder „New This Week“.

Auch die Artist Pages werden angepasst, so dass die Musikvideos auch auf der Seite des Künstlers zu finden sein werden. Die User werden zudem die Möglichkeit haben direkt über das Video einer Artist Page zu folgen. Die Videos können somit dazu beitragen, dass man zusätzliche Follower erhält. Wenn ein User einem Künstler folgt, wird er informiert sobald dieser ein neues Video veröffentlicht hat.

Im Creator Studio wird man die Möglichkeit haben, die Videos zu managen, zu promoten und man sieht auch, wie diese performen.

Hast du noch Fragen zu Instagram Reels oder Badges?

Dann melde dich bei unserem Support unter support@igroovemusic.com oder schreibe uns im Chat.

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Wie viel erhalte ich pro Stream auf Spotify?

August 18, 2020

Früher war es relativ einfach zu berechnen, wie viel man mit einem Verkauf verdient. Es war ziemlich klar, wie viel man pro verkaufter CD oder Vinyl-Scheibe erhält und auch bei den Downloads war es absehbar, was man pro verkauften Song einnimmt. Im Streamingzeitalter ist die ganze Geschichte jedoch deutlich komplizierter geworden. Auch wenn im Netz diverse Zahlen die Runde machen, wie viel Spotify pro Stream bezahlt, gibt es nicht den einen fixen Betrag.

Es ist daher auch nicht erstaunlich, dass wir von Künstlern viele Fragen erhalten, wieso es zu Schwankungen bei ihren Streamingeinnahmen kommt. Wir haben nun einen riesigen Datenberg zusammengetragen und analysiert, um einen detaillierten Einblick geben zu können, wie Spotify euch bezahlt. Wichtig: wir haben einzig die Zahlen von Spotify analysiert. Die anderen Streaminganbieter arbeiten mit unterschiedlichen Berechnungsmodellen.

Wie erwähnt, gibt es nicht einen einzigen Betrag den Spotify pro Stream auszahlt, sondern unzählige verschiedene. Dies hängt von vielen Faktoren ab, jedoch hauptsächlich davon, aus welchem Land der Stream stammt und ob der Hörer ein Gratis- oder Premium-Abo hat.

Wenn wir 18 der gemäß IFPI 20 wichtigsten Musikmärkte der Welt vergleichen (nicht auf der Liste sind China und Südkorea, da Spotify dort nicht verfügbar ist), sehen wir, dass die Werte enorm variieren. Die Auszahlung für eine Million Streams reicht von 722 Euro in Argentinien bis zu 4.657 Euro in Norwegen. Im Schnitt erhält man in den 18 wichtigsten Musikmärkten 2.739 Euro für eine Million Streams ausbezahlt.

Die wichtigsten Musikmärkte im Vergleich

Alle Zahlen in Euro / Stand Juli 2020
LandPay Per StreamPro Million StreamsKosten Premium Abo
Norwegen0.0046573054274657.3110.21
Dänemark0.0043852550614385.2613.30
UK0.0041755041004175.5010.95
Schweiz0.0040254549284025.4512.00
Schweden0.0037746136023774.619.63
Australien0.0033700383053370.047.29
Niederlande0.0030829008313082.909.99
Japan0.0030167174133016.727.92
USA0.0029976018002997.608.52
Deutschland0.0028622376732862.249.99
Frankreich0.0026903383282690.349.99
Kanada0.0023278130152327.816.37
Spanien0.0019985677141998.579.99
Italien0.0016944623831694.469.99
Mexiko0.0012249458781224.953.82
Indien0.0011970704851197.071.36
Brasilien0.0011004033981100.402.77
Argentinien0.000722522275722.521.65

Wie kommt es zu den Schwankungen bei den Streaming-Auszahlungen?

Einer der wichtigsten Faktoren ist der Abopreis. In Indien kostet beispielsweise ein Spotify Premium-Abo nur ein Bruchteil dessen, was man in Dänemark dafür bezahlt. Während ein Premium Abo in Dänemark umgerechnet EUR 13.30 kostet, muss ein Premium User in Indien gerade Mal EUR 1.36 monatlich hinblättern.

Auch die Werbeinnahmen variieren von Markt zu Markt und natürlich schwanken diese auch in jedem einzelnen Markt von Monat zu Monat. Zugleich verändert sich auch jeden Monat die Anzahl Premium-Abos und die Anzahl durch die Hörer generierten Streams. Kurz gesagt, die Zahlen sind in konstanter Veränderung und somit auch die Auszahlung an die Künstler.

Dies bedeutet somit auch, dass es nicht nur auf die Veränderungen deiner persönlichen Streamingzahlen ankommt, sondern auch wie sich der „Markt“ generell verändert. Wenn die Anzahl deiner Streams sinken aber auch die Gesamtzahl aller Streams im gleichen Ausmaß zurückgeht, verdienst du immer noch gleich viel. Übertrieben gesagt verdienst du für 5000 Streams zu einem PPS (Pay Per Stream) von 0,001 gleich viel wie für einen einzigen Stream bei einem PPS von 5 Euro. Ebenso kann es aber auch sein, dass du mehr Streams generierst, der PPS jedoch sinkt und du trotzdem nicht mehr verdienst.

Hier sind nochmals die wichtigsten Faktoren zusammengefasst, welche beeinflussen, wie viel man pro Stream erhält:

  • Preis des Abonnements
  • Art der Subscription (Free / Paid)
  • Herkunft des Streams (Land)
  • Generierte Werbeeinnahmen im jeweiligen Markt
  • Anzahl Abonnemente
  • Anzahl pro Monat generierte Streams

Wie viel bezahlt Spotify pro Stream?

Von allen erzielten Einnahmen, behält Spotify 30% für sich. Von den restlichen 70% wird ein Teil für die Songwriter und Komponisten abgeführt und der Rest geht dann via Label oder Vertrieb an die Rechteinhaber des Songs.

Von dem restlichen Teil des Kuchens wird berechnet, wie viele Streams es total gab und wie hoch der Anteil jedes einzelnen Künstlers ist. Angenommen es hätte pro Monat eine Million Streams gegeben und du hast 1.000 Streams erzielt, erhältst du 0,01% des Kuchens.

Soweit so verständlich. Nun ist es aber nicht so, dass es nur einen Kuchen gibt, sondern eben Dutzende. So gibt es einen Kuchen für jeden Markt, jede Abonnementsstufe und so weiter. Genau hier beginnen die (großen) Unterschiede.  

Wir haben unser umfangreiches Datenmaterial analysiert und dabei berechnet, wie viel man pro Stream in den verschiedenen Ländern verdient, in denen Spotify verfügbar ist. Noch nicht berücksichtigt sind die Balkan-Staaten, da Spotify dort erst kürzlich aufgeschaltet wurde.

79 Länder im Vergleich (klicke auf die Grafik für die Vollansicht)

In der Tabelle (ganz unten im Blog) seht ihr für 79 verschiedene Länder, wie viel pro Stream und hochgerechnet auf eine Million Streams ausbezahlt wird. Wie bereits erwähnt, kann es immer zu Schwankungen kommen diese Zahlen geben euch jedoch einen guten Richtwert.

Man sieht zum Beispiel, dass man für eine Million Streams in Island beinahe das Neunfache dessen erhält, was für dieselbe Anzahl Streams in Marokko, Tunesien oder Algerien ausbezahlt wird. Angenommen man hätte in jedem der 79 Länder dieselbe Anzahl Streams, ergäbe dies einen PPS von 0.00203111. Man würde also für eine Million Streams 2.031 Euro erhalten, also in etwa so viel wie in Uruguay oder Spanien. Zahlreiche europäische Länder wie Italien, Griechenland, Portugal, Tschechien, Ungarn oder Polen liegen unter diesem Mittelwert, teils sogar deutlich.  

Doch auch im deutschsprachigen Raum sind die Unterschiede erheblich. Während man in der Schweiz rund 4.025 Euro und in Österreich 3.755 Euro pro Million Streams erhält, sind es in Deutschland gerade Mal 2.862. Für einen Stream in der Schweiz erhält man also 40% mehr als für einen Stream in Deutschland.

Fazit

Die Auswertung zeigt deutlich, dass es nicht nur wichtig ist, wie viele Streams man generiert, sondern auch in welchen Ländern. So ist Island zwar das Land mit der mit Abstand besten Auszahlung, mit seinen weniger als 400.000 Einwohnern ist der Inselstaat aber trotzdem nur mäßig interessant. Einwohnerstarke Länder wie Indien oder Mexiko sind natürlich nur schon wegen ihrer Größe spannend, jedoch muss man das x-fache an Streams generieren, um auf ähnliche Zahlen wie z.B. in England zu kommen. Berücksichtigt man neben der Auszahlung pro Stream auch die Einwohnerzahl sind die interessantesten Märkte UK, Australien, Japan, USA, Deutschland wie auch Frankreich. Das ist soweit keine Überraschung, unsere Auswertung zeigt aber auch, dass man die skandinavischen Märkte nicht vergessen darf und auch Länder wie die Niederlande, Neuseeland, die Schweiz oder Österreich nicht vernachlässigen sollte. Hat man hingegen sein Kernpublikum in der Türkei, den nordafrikanischen Staaten oder auch den lateinamerikanischen Ländern, muss man sich doppelt und dreifach anstrengen.

Streaming-Auszahlung pro Land

Alle Zahlen in Euro / Stand Juli 2020
LandPay Per StreamPro Million StreamsKosten Premium Abo
Island0.0052553781835255.389.99
Norwegen0.0046573054274657.3110.21
Monaco0.0044327901294432.799.99
Dänemark0.0043852550614385.2613.30
Neuseeland0.0042311006904231.108.53
UK0.0041755041004175.5010.95
Schweiz0.0040254549284025.4512.00
Liechtenstein0.0040150994594015.1012.00
Irland0.0038861140653886.119.99
Finnland0.0037782370623778.249.99
Schweden0.0037746136023774.619.63
Österreich0.0037549847083754.989.99
Luxemburg0.0035355259903535.539.99
Australien0.0033700383053370.047.29
Niederlande0.0030829008313082.909.99
Andorra0.0030556120583055.619.99
Japan0.0030167174133016.727.92
USA0.0029976018002997.608.52
Deutschland0.0028622376732862.249.99
Israel0.0027904531802790.454.96
Belgien0.0027579597602757.969.99
Frankreich0.0026903383282690.349.99
Zypern0.0025842854252584.296.99
Singapur0.0024791115362479.116.12
Panama0.0024693655192469.375.11
Malta0.0023482761712348.286.99
Hongkong0.0023318610832331.866.38
Kanada0.0023278130152327.816.37
Estland0.0022850732602285.076.99
VAE0.0021479967132148.004.64
Uruguay0.0021154699272115.476.81
Mittelwert aller Länder0.0020311100002031.116.22
Spanien0.0019985677141998.579.99
Tschechien0.0017905643741790.565.99
Litauen0.0017591892961759.196.99
Libanon0.0017264355851726.444.25
Italien0.0016944623831694.469.99
Costa Rica0.0016794379251679.445.11
Slowakei0.0016395565581639.565.99
Ungarn0.0016186725621618.674.99
Dominikanische Republik0.0016065836151606.585.11
Oman0.0015784127111578.414.25
Lettland0.0015073353721507.346.99
Griechenland0.0015042108031504.216.99
Bahrain0.0015025302751502.534.25
Honduras0.0014624725941462.475.11
Ecuador0.0013935394291393.545.11
Vietnam0.0013878364881387.842.17
Portugal0.0013820306961382.036.99
Bulgarien0.0013596515921359.654.99
Südafrika0.0013335950951333.603.10
Malaysia0.0013201493621320.152.99
Paraguay0.0013075698581307.575.11
Taiwan0.0012885085971288.514.33
Rumänien0.0012879747191287.974.99
El Salvador0.0012485012541248.505.11
Peru0.0012421146751242.114.55
Katar0.0012356968771235.704.25
Kuwait0.0012307198111230.724.25
Mexiko0.0012249458781224.953.82
Indien0.0011970704851197.071.36
Polen0.0011943949721194.394.54
Brasilien0.0011004033981100.402.77
Chile0.0010726463011072.653.85
Nicaragua0.0010418819851041.885.11
Guatemala0.000995074344995.075.11
Thailand0.000987703659987.703.49
Kolumbien0.000892256455892.263.44
Saudi Arabien0.000874658170874.664.54
Bolivien0.000845270241845.275.11
Jordanien0.000844783747844.784.25
Palästina0.000830716193830.724.25
Ägypten0.000823862284823.862.66
Indonesien0.000819243841819.242.92
Argentinien0.000722522275722.521.65
Türkei0.000715462371715.462.23
Philippinen0.000691897482691.902.23
Marokko0.000680253583680.254.25
Algerien0.000598879691598.884.25
Tunesien0.000597143493597.144.25

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Exklusiver Einblick ins Backend – Entdecke iGroove mit einem Demo-Account

Juli 9, 2020

Wir erhalten von unseren Kunden regelmäßig die Rückmeldung, dass iGroove das übersichtlichste, transparenteste und auch optisch ansprechendste Backend auf dem Markt hat. Dies macht uns besonders stolz, da wir unsere Software und alle Tools selbst entwickeln. Mit wöchentlichen Updates sorgen wir außerdem dafür, dass sich das Portal permanent weiterentwickelt und du immer von den neusten Technologien profitierst.

Leider konnten sich bislang nur jene davon überzeugen, die bereits iGroove-Kunden sind. Damit sich nun jeder ein Bild machen kann bevor er sich bei iGroove bewirbt, haben wir einen Demo-Account aufgesetzt, mit welchem man das iGroove-Backend ausprobieren kann.

Nutze hierfür einfach folgenden Link und entdecke die Vorteile von iGroove.

Rundgang

Um dich mit den Funktionen und Möglichkeiten des iGroove-Backends vertraut zu machen, stellen wir dir die wichtigsten Funktionen auf diesem Rundgang kurz vor.

Dashboard

Dashboard im Backend von iGroove
Das individuelle Dashboard

Immer wenn du dich bei iGroove einloggst, landest du als erstes auf dem Dashboard. Hier erhältst du einen guten Überblick über deine Trends und Umsätze, die Top Releases, pendente Veröffentlichungen und andere offene Tasks. Du kannst dabei selbst definieren, welche Informationen auf dem Dashboard angezeigt werden und diese auch nach deinen eigenen Wünschen anordnen.

Verkauftrends

Verkaufstrends im Überblick
Die detaillierten Verkaufstrends

Die Verkauftrends zeigen dir schon heute, was du morgen verdienst. Mit einer Verzögerung von ca. zwei Tagen werden dir hier deine Streams und Downloads angezeigt. Um deine Daten zu analysieren, kannst du diese nach Release, Song, Shop, Land, Künstler, Zeitraum oder Art der Einnahme sortieren. Diese Filter lassen sich beliebig kombinieren. Kuchendiagramme sowie Zeitverlauf-Ansichten zeigen dir, wie sich deine Zahlen über die Zeit verändert haben. Weiter siehst du auch in welchen Playlists deine Songs sich befinden.

Guthaben

Irgendwann sind deine Streams und Downloads nicht mehr nur Trends, sondern werden zu deinem Guthaben. In diesem Bereich siehst du alle Bewegungen auf deinem iGroove-Konto, erhältst alle Details zu den Gutschriften und natürlich kannst du dir hier auch jederzeit dein Guthaben auszahlen lassen (nun ja, auf dem Demo-Account leider nicht). Alle Details zu den gutgeschriebenen Streams und Downloads kannst du dir außerdem als CSV herunterladen.

Vorschüsse

Bei iGroove gibt es nicht nur Vorschüsse für zukünftige Releases, sondern auch für den Backkatalog. In dieser Rubrik sind alle Vorschuss-Verträge hinterlegt und du siehst auch jederzeit, wie viel des Vorschusses bereits wieder eingespielt wurde – detailliert aufgelistet nach Release.

Produkte

Produkteübersicht
Alle hochgeladenen Produkte

Hier sind alle von dir erfassten Produkte ersichtlich und du siehst auf einen Blick an welche Shops und wann diese ausgeliefert wurden. Ebenso sind hier die Vorverkäufe und Pre-Saves aufgelistet. Natürlich kannst du auch in wenigen Schritten ein neues Release erfassen.

Services

Services von iGroove
Viele nützliche Services für Marketing & Promotion deiner Musik

In dieser Rubrik kannst du nicht nur alle unsere Services, von Instagram- und Streaming Promotion über Playlist Pitching und YouTube Werbung bis zu diversen Promotion-Packages, buchen. Du kriegst auch detaillierte Status-Rapporte und Auswertungen zu den gebuchten Services.

Tools

iGroove bietet dir diverse selbstentwickelte Tools und dies völlig kostenlos. Ob die praktische Link Site zur Bewerbung deines Releases, die PR Page oder auch den direkten Zugang zu Spotify for Artists, hier findest du alles auf einen Blick.

Profil

Neben den üblichen Anpassungen wie Profilinformationen oder Sprache, siehst du hier auch alle Rechnungen, die du von iGroove erhalten hast.

Hast du noch Fragen zu iGroove?

Mindestens so oft wie für unser Backend werden wir für unseren Support gelobt. Hast du noch Fragen, dann kontaktiere uns unter support@igroovemusic.com oder schreibe uns im Chat. Hat dich dieser Rundgang überzeugt? Dann bewirb dich hier für einen Account bei iGroove.

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iGroove: Vom digitalen Musikvertrieb zum Fintech (Artikel Handelszeitung, 14.05.2020)

Juni 16, 2020

Was vor sieben Jahren als digitaler Musikvertrieb begann, entwickelt sich zu einer Art Musik-Fintech – mit Ausstrahlung bis ins Silicon Valley.  

Seit Streaming das Musikgeschäft dominiert, ist dieses zu einem Tummelfeld für Rappenspalter geworden. Die dominierende Plattform Spotify zahlt Künstlern pro abgespielten Song im Schnitt 0,00437 Dollar. Um auf den gesetzlichen Minimal-Monatslohn in den USA zu kommen, braucht ein Musiker also deutlich über 300’000 Streams. Der Schweizer Mundart-Rocker Gölä schafft das nicht. Er kommt aktuell auf knapp 100’000 Streams pro Monat. Auch die doppelte Zahl, die Lo & Leduc erreichen, ist noch zu wenig.

Die drei Gründer Géraldine Allemann, Dennis Hausammann und Moris Mar­chionna sind mit ihrer Firma iGroove 2013 angetreten, die Rappenspalterei für die Künstler angenehmer zu machen. Sie lancierten einen digitalen Musikvertrieb, der es Künstlern erlaubt, ihre Musik unabhängig von Plattenfirmen auf Spotify, Apple Music, Tidal und anderen Plattformen zu vertreiben – samt Promotion, Marketing und weiteren Dienstleistungen. Und das alles zu Konditionen, die für Musiker deutlich vorteilhafter sind als alles, was sonst auf dem Markt ist.

Wöchentliche Übernahmeangebote

Die «Bilanz» hat iGroove deshalb als «Fair-Trade-Musikvertrieb» beschrieben. Das hat prominente Investoren angezogen. Der europäische Inkubator von Microsoft zum Beispiel hat iGroove auf dem Radar und Gründer Hausammann bekommt wöchentlich Übernahmeangebote. Von wem, sagt er nicht. Klar ist: Der Schweizer Investor Alexander Fries, der seit zwei Jahrzehnten in San Francisco als Startup-Finanzierer arbeitet, ist bei iGroove dabei.

Verkaufen will das Gründer-Trio sein Baby, das im Hedgefonds-Paradies Pfäffikon am Zürichsee beheimatet ist, aber ­ohnehin nicht. Im Gegenteil: Es hat noch viel vor. So viel, dass auch der deutsche Rapper Kool Savas zu iGroove gestossen ist. Er sucht für das Schweizer Unternehmen nach musikalischen Talenten mit kommerziellem Potenzial. Und er sagt: «iGroove wird das Musikgeschäft revolutionieren. Deshalb bin ich an Bord.»

Tatsächlich haben Hausammann und Co. soeben eine Weltpremiere lanciert. Sie haben eine Software geschrieben, die den Marktwert von Songs berechnen und so die künftigen Einnahmen von Künstlern vorhersagen kann. Das ist keine Spielerei, sondern kann Musikern das Überleben ­sichern. Denn die errechnete Summe kann sich ein Künstler als Vorschuss auszahlen ­lassen und damit zum Beispiel ein neues Album finanzieren.

Künstler kennen Marktwert besser

Der Künstler kann ausserdem mit der errechneten Summe auch gut gerüstet in Verhandlungen mit einem Label treten, weil er seinen Marktwert besser als vorher kennt – dank künstlicher Intelligenz und Machine Learning.

Damit aber nicht genug: iGroove erlaubt es zudem Dritten, in Vorschusszahlungen zu investieren. Um das Angebot zu pushen, bezahlt das Unternehmen derzeit 6 Prozent Zins. Die Vision ist, gezielte ­Investments in Musiker und Jungtalente zu ermöglichen. «Gerade in Krisenzeiten sind unsere Investmentverträge attraktiv. Sie korrelieren nicht mit anderen Märkten», sagt Hausammann.

Den Original-Artikel findest du hier.

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Das Musikgeschäft auf den Kopf gestellt: Die Hohe Fünf mit iGroove (Artikel Backspin 25.05.2020)

Mai 27, 2020

Das Schweizer Start-up iGroove verändert das Musikgeschäft: Nachdem schon vor einigen Monaten Kool Savas als neuer A&R Director vorgestellt wurde, präsentiert das Unternehmen nun den weltweit ersten Rechner, welcher mittels künstlicher Intelligenz und Machine Learning die zukünftigen Einnahmen von Musikstücken vorhersagt. Dadurch sollen unkomplizierte Vorschüsse fließen können. Wie das funktioniert und was man sich darunter genauer vorstellen kann, haben wir nachgefragt. 

Wie kamt ihr auf die Idee unkomplizierte Vorschüsse zu gewähren und was unterscheidet euch von anderen Vertrieben?

Eine der Besonderheiten von iGroove ist, dass wir nicht nur eine Musik-, sondern gleichzeitig auch eine Techfirma sind. Wir haben vor der Gründung von iGroove vor allem Softwaresysteme für Startups entwickelt und geholfen, diese zum Erfolg zu führen. Dabei haben wir gelernt, dass der Erfolg davon abhängt, wie gut man seinen Kunden zuhört und ihre Bedürfnisse versteht. Anschließend versucht man ein System zu entwickeln, um diese Bedürfnisse besser und effizienter zu befriedigen als die Konkurrenz. Auf diesem Weg sind wir auf das Thema Vorschüsse gestoßen und haben es uns zur Aufgabe gemacht, den gesamten Prozess zu digitalisieren und den Kunden somit schnelle, faire und transparente Vorschüsse anzubieten. So haben wir die Möglichkeit innerhalb eines Arbeitstags ein Vorschuss-Angebot zu erstellen und innerhalb von zwei Tagen dem Künstler das Geld auf sein Konto zu überweisen. Dies gibt ihm die Möglichkeit sein aktuelles Projekt mit zusätzlichen finanziellen Mitteln und ohne Wartezeit voranzutreiben und umzusetzen. Diese Automatisierung sorgt zudem dafür, dass wir als erstes Unternehmen auch Vorschüsse für kleinere Künstler anbieten können. Bislang erhielten nur bereits sehr etablierte Acts einen Vorschuss von Labels oder Vertrieben. Dies ist in meinen Augen eine riesige Chance für aufstrebende Künstler*Innen ihre Karriere mit Vorschüssen zusätzlich voranzutreiben. Ich denke, diese permanente Suche nach Möglichkeiten, wie man seinen Kunden mehr Nutzen bieten kann sowie die Fähigkeiten, diese Innovationen innerhalb kürzester Zeit technisch umzusetzen, unterscheidet iGroove deutlich von anderen Vertrieben.

Müssen Künstler*Innen zwangsläufig die Rechte an ihren Songs besitzen, um die Dienste von iGroove in Anspruch zu nehmen?

Grundsätzlich ist iGroove ein Musikvertrieb und um die Musik via iGroove vertreiben zu lassen, müssen die Künstler*Innen oder das Label natürlich zwangsläufig im Besitz der nötigen Rechte der Songs sein. Dies gilt somit auch für den Bezug von Vorschüssen, da diese ja Vorauszahlungen für zukünftige Vertriebseinnahmen sind. Desweiteren hat sich iGroove in den letzten Jahren auch als einer der stärksten Musik-Promotion-Anbieter im Markt etabliert. So pflegen wir zum Beispiel ein eigenes Netzwerk an Influencern, Playlist-Kuratoren und anderen wichtigen Musikseiten. Grundsätzlich ist es auch möglich von diesen Services zu profitieren, wenn man seine Musik nicht über iGroove vertreibt. Um jedoch Zugriff auf die Dienstleistungen von iGroove zu erhalten, ist eine Bewerbung nötig. Dabei wird geprüft, ob der Künstler bereits eine gewisse Reichweite, sowie Qualitätsstandards erreicht hat, damit ihm unsere Angebote überhaupt etwas nutzen. Zudem ist uns der direkte und persönliche Kontakt zum Künstler wichtig und wir hören immer wieder, dass wir mitunter den besten Support liefern in der Branche. Dies ist für uns möglich, da nicht jeder einen Account bei iGroove erhält und wir so mehr Zeit für die Kunden haben, mit denen wir zusammenarbeiten. Aktuell werden nur rund 15% der Anfragen akzeptiert. 

Ihr berechnet mit Künstlicher Intelligenz den Wert der Musik-Kataloge von Künstler*Innen. Welche Faktoren spielen in die Berechnung des Wertes mit ein?

Hier möchten wir uns nicht zu stark in die Karten blicken lassen. Was ich sagen kann ist, dass verschiedenste Daten aus sozialen Netzwerken, Streamingdienstleistern, Suchverhalten etc. mit in die Berechnungen einfließen. Ebenfalls findet neben einer Prognose der zukünftigen Einnahmen eines Releases auch eine Risikoanalyse statt. Anschließend wird eine Matrix erstellt, welches den Künstlern ermöglicht, die Parameter (Laufzeit und Prozente) des Vorschuss-Deals selbst zu bestimmen und so die Höhe des Vorschusses festzulegen. 

Wird das Ergebnis der KI noch mal durch Menschen gegenkontrolliert?

Ja, Angebote ab einem gewissen Betrag werden nochmals manuell durch unser Risk-Management-Team geprüft, bevor sie an die Künstler*Innen gehen. Es gibt aber nur selten Momente, in denen wir eingreifen müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn gewisse Fake Followers etc. erkannt werden. Die Berechnungen sind bereits so ausgesteuert, dass sie den Künstlern*Innen den höchsten Vorschuss ausweisen, den unsere KI als noch sinnvoll erachtet. Somit besteht grundsätzlich kein weiterer Verhandlungsspielraum. Unsere Angebote sollen eine Orientierung bieten, um den aktuellen Marktwert der Releases einzuordnen. Man kann die Daten auch verwenden, um bereits vorliegende Angebote von anderen Vertrieben oder Labels zu prüfen und so zu erkennen, ob man allenfalls sogar ein Angebot vorliegen hat, welches über dem Marktwert liegt. Ich denke, das ist eine tolle Sache und jeder sollte sich eine Analyse zukommen lassen, bevor man irgendwo einen Deal unterschreibt.

Wie handhabt ihr “umstrittene” Künstler*Innen, die euch einen interessanten Katalog bieten könnten, bei denen aber der nächste mediale Rummel negative Auswirkungen auf die Karriere haben könnte?

Das ist eine gute Frage! Wir tragen das finanzielle Risiko und es ist daher eine unserer wichtigsten Aufgaben, dieses Risiko richtig zu bewerten inklusive möglicher externer Einflüsse wie beispielsweise negativer Medienrummel. Grundsätzlich lässt es sich aber nicht vollständig ausschließen, dass es zu gewissen Ausfällen kommt. Dies ist Teil des Geschäfts. In unseren Simulationen anhand historischer Daten sehen wir, dass sich negative und positive Abweichungen weitestgehend die Waage halten. Somit haben wir aktuell ein sehr gutes Gefühl. Wir werden das aber im Auge behalten und die Algorithmen permanent optimieren.

Den Original-Artikel findest du hier.

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Amazon Music for Artists: Analysiere deine Streams

Mai 20, 2020

Weil man bei Amazon so ziemlich alles kaufen kann, wird vermutlich gerne vergessen, was für ein großer Player Amazon Music auch in der Musikwelt ist. Mit Amazon Music for Artists bietet dir der Gigant nun Zugriff auf unzählige Daten zu deiner Musik.

Als erstes musst du dir die Amazon Music for Artists App herunterladen:

iOS
Android

Dort gilt es einige Fragen zu beantworten, die zur Verifizierung dienen bevor es schliesslich losgehen kann. 

Overview

Auf den ersten Blick siehst du hier die Anzahl Streams aller deiner Releases sowie die Anzahl deiner Hörer. Die Daten bei Amazon Music for Artists gehen zurück bis zum 01.01.2018. Das ist zwar nicht sehr lange, dafür werden die Streamingdaten mehrfach pro Stunde upgedated. Du siehst also fast in Echtzeit, wie deine Songs performen. Da die Daten so schnell verfügbar gemacht werden, kann es durchaus sein, dass es bis zur endgültigen Auszahlung von Amazon an den Vertrieb zu Abweichungen kommen kann. Sei also nicht erstaunt, wenn die Zahlen nicht zu 100% mit der Anzahl Streams übereinstimmt, die dir schließlich von iGroove ausbezahlt werden. Darauf weist auch Amazon explizit in ihren FAQ hin.

Scrollst du weiter nach unten sind die Zahlen genauer aufgeschlüsselt nach Alben und Songs.

Zuunterst ist dann auch noch ersichtlich woher deine Streams kommen (Playlists, User Library, Suche etc.).

Songs

Hier sind nochmals alle deine Songs aufgelistet und du kannst zu jedem Song detailliertere Informationen abfragen (Total Streams, Anzahl Hörer und in welchen Playlists der Track ist).

Fans

Hier siehst du erneut die Entwicklung der Anzahl Hörer. Ein interessantes Zusatzfeature ist die Anzahl von Fans und Superfans. Dies sind Leute, die deine Musik öfter als der Durchschnittshörer gestreamt haben, welche Songs von dir in ihrer Bibliothek oder eine Playlist gespeichert haben, dir bei Amazon folgen oder die ein physisches Produkt von dir bestellt haben. Hier sieht man also mit welch immenser Datenmenge Amazon arbeiten kann.

Zudem sind hier die Top Länder aufgeführt. Kleiner Wehrmutstropfen: Diese Angabe gibt es immer nur über den Zeitraum der letzten 60 Tage und es werden nur die drei populärsten Länder aufgeführt. 

Voice

Dies ist definitiv ein Feature, welches keiner der Mitstreiter vorweisen kann. In dieser Rubrik siehst du wie oft Hörer ihr mit Alexa ausgerüstetes Gerät nach deiner Musik gefragt haben. Es ist sogar aufgesplittet, ob sie deinen Künstlernamen, ein Album, einen bestimmten Song oder sogar nur nach einem Teil des Textes gesucht haben.

Für die Suche mittels Textpassagen arbeitet Amazon mit LyricFind und MusixMatch zusammen. Möchtest du es deinen Hörern also ermöglichen, deine Songs auch dank dem Songtext zu finden (z.B. wenn sie sich nicht mehr an deinen Künstler- oder den Songnamen erinnern können, ihnen die Zeilen des Refrains noch immer im Kopf herumschwirren), solltest du deine Songtexte auf einer der beiden Plattformen hinterlegen.

Der Index oben zeigt übrigens, wie oft deine Musik im Vergleich mit Künstlern die über eine ähnliche Reichweite verfügen über Alexa gesucht wurde.

Programming

Hier ist ersichtlich, in welchen Playlists und Stations deine Songs zu finden sind. Amazon bietet Millionen von Stations, welche entweder nach Genre, Mood oder nach einem Künstler sortiert sind. Man kann es als Radio-Funktion betrachten.

Zudem siehst du auch gleich, wie viele Streams dieses Placement eingebracht hat.

Wie du aufgrund unserer Ausführung vermutlich bereits gemerkt hast, bietet Amazon Music for Artists einzig Einblick in die Streamingzahlen jedoch nicht über die auf Amazon erfolgten Downloads oder gar den Verkauf von physischen Produkten. Es ist aber nicht auszuschließen, dass dies in Zukunft noch ergänzt wird.

Ebenfalls nicht möglich ist es Songs für ihre Playlisten zu pitchen. Amazon Music ist aber Teil unseres Playlist Pitching Services.

Fazit zu Amazon Music for Artists

Dank Amazon Music for Artists kannst du detailliert nachvollziehen, welche deiner Songs wie gut performt. Mit dem Voice-Feature sowie den Superfans haben sie zudem einige überraschende Zusatzfeatures eingeplant. Schwächen hat die App einzig bei den Informationen zu den Hörern, da man hierzu außer wenigen Angaben zur Herkunft kaum Infos erhält.

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Verhindere den Leak deiner Songs

Mai 14, 2020

Auch wenn das illegale Downloaden von Musik im Streaming-Zeitalter deutlich abgenommen hat, kommt es immer wieder vor, dass Musik über dubiose Kanäle zur Verfügung gestellt wird. Besonders ärgerlich ist es natürlich, wenn dein Song schon die Runde macht bevor er überhaupt offiziell verfügbar ist. Wir haben schon mehrfach die Meldung bekommen, dass ein Song bereits bei Instagram geteilt oder in WhatsApp-Gruppen verschickt wurde einige Stunden bevor er offiziell erschienen ist.

Einer der Hauptgründe dafür ist, dass die Songs zumeist in allen Ländern um Mitternacht releast werden. Dies bedeutet, dass zum Beispiel in Sidney ein Song schon acht Stunden oder in Neuseeland sogar zehn Stunden früher verfügbar ist als in Mitteleuropa. Genügend Zeit also, um einen Track bereits in Umlauf zu bringen.

Danke einem neuen Feature bei iGroove lässt sich dies nun ganz einfach verhindern und die Leaks gehören der Vergangenheit an.

Beim Erstellen deines Releases kannst du ab sofort angeben, ob dieses nach „Local Time“ oder „Global Time“ erscheinen soll. Was bedeutet dies genau?

Local Time

Das Release erscheint in jedem Land um Mitternacht.

Beispiele:
Berlin: Lokalzeit Fr. 00:00 / CET (Central European Time) Fr. 00:00
Los Angeles: Lokalzeit Fr. 00:00 / CET Fr. 09:00
Sidney: Lokalzeit Fr. 00:00 / CET Do. 16:00

Der Hörer in Sydney kann einen Song also schon acht Stunden früher hören als derjenige in Berlin, der Fan in Los Angeles jedoch erst neun Stunden später.

Global Time

Das Release erscheint weltweit zum exakt gleichen Zeitpunkt, ein Hörer in Sidney kann das Release also nicht vor einem Fan in Berlin hören (oder es gar leaken).

Beispiele:
Berlin: Lokalzeit Fr. 00:00 / CET Fr. 00:00
Los Angeles: Lokalzeit Do. 15:00 / CET Fr. 00:00
Sidney: Lokalzeit Fr. 08:00 / CET Fr. 00:00

Jeder Hörer weltweit erhält also exakt zur selben Zeit Zugriff auf einen Song. Während sich für den Hörer in Berlin nichts ändert und er den Track weiterhin ab Mitternacht hören kann, hat der Fan in Los Angeles den Song nun bereits am Vortag um 15:00 Uhr zur Verfügung während man sich in Sidney bis 08:00 Uhr gedulden muss.

Gegenwärtig gibt es die Global-Time-Funktion nur für Spotify, Google Play und Amazon. Sobald weitere Shop diese Option anbieten, werden wir dies hinzufügen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass wir nicht garantieren können, dass ein Song exakt um Mitternacht verfügbar ist. Die Veröffentlichung liegt bei den Shops und iGroove hat darauf keinen Einfluss. In den allermeisten Fällen ist der Song jedoch zur gewünschten Zeit verfügbar.

Hast du noch Fragen zur Verhinderung von Leaks?

Dann melde dich bei unserem Support unter support@igroovemusic.com oder schreibe uns im Chat.

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Deezer Backstage – Der Blick hinter die Streaming-Kulissen

Mai 11, 2020

Wir haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass es für Künstler von Vorteil ist Tools wie Spotify for Artists oder Apple Music for Artists zu nutzen, da man so besser versteht, welche Songs gut performen und man viel über seine Hörer erfährt.  

Diesen detaillierten Blick auf die Streamingzahlen bietet neuerdings auch Deezer. Nachdem Deezer Backstage für eine Weile nur ausgewählten Künstlern zugänglich war, kann nun jeder Artist (oder sein Label / Management) einen Zugang anfordern.

Dafür benötigt es nur einige Informationen wie den Künstlernamen, UPC (EAN) eines Releases sowie Infos zu Vertrieb und Label. Diese Angaben werden von Deezer erst geprüft bevor du deinen Zugang erhältst.

Sobald der Zugriff eingerichtet ist, kriegt man alle Funktionen, die man sich so wünscht:

Analytics

Alle Infos zu deinen Streamingzahlen

Zum einen sind da natürlich die Statistiken deiner Releases. Man kann dabei die Daten der letzten 365 Tage analysieren, wenn man möchte tagesgenau. Neben der Anzahl Streams bekommt man auch Infos zur Herkunft der Hörer, woher die Streams kamen (Artist Page, Playlists etc.) oder ob die Hörer ein Free-Abo oder eine Premium Abo nutzten. Neben der beliebigen Einstellung des Zeitraums ist es auch möglich die Statistik für jedes einzelne Land zu analysieren und selbstverständlich kann jedes Release einzeln unter die Lupe genommen werden.

Wie Spotify wird auch Deezer ein „Live Data Module“, mit welchem du am Releasetag die Entwicklung der Streams deines neuen Releases in Echtzeit verfolgen kannst, implementieren. Dieses befindet sich momentan in einer Betaphase und wird im Laufe des Jahres für alle Künstler verfügbar sein.

Zudem ist ersichtlich in welchen Playlists sich deine Songs befinden.

Finde raus in welchen Playlists sich dein Song befindet.

Artist Page

Selbst für diejenigen, die nicht zu sehr auf Statistiken setzen und vielleicht sogar anhand dieser ihren zukünftigen Content oder ihre Marketingstrategie planen, hat Deezer Backstage einen großen Vorteil: Man kann nämlich sein Künstlerprofil bearbeiten und so für einen guten ersten Eindruck sorgen.  

Neben dem Profilbild kann man die Social Media Links (Facebook und Twitter) einsetzen, ein Status Update erfassen und schließlich auch noch seine Bio einfügen. Das besondere hier ist, dass die Bio in unterschiedlichen Sprachen erfasst werden kann, was besonders bei einer internationalen Fanbase überaus praktisch ist.

Nicht möglich ist es gegenwärtig Songs über Deezer Backstage zu pitchen. Dafür bieten wir aber unseren Playlist Pitching Service an.

Fazit zu Deezer Backstage

Die optisch ansprechende Plattform bietet dir alle nötigen Zahlen, auch wenn die Begrenzung auf die letzten 365 Tage einige Zahlenfreaks vielleicht etwas enttäuschen wird. Praktisch ist zudem die Möglichkeit dein Profil jederzeit aktuell zu halten. Deshalb: Hol dir jetzt deinen Backstage-Pass und wirf einen Blick hinter die Kulissen deiner Streams.

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Berechne den Marktwert deiner Musik

April 23, 2020

Vorschüsse sind seit jeher ein fester Bestandteil des Musikgeschäfts. Bei dem Thema denkt man zumeist an Vorschüsse für zukünftige Releases. Es ist jedoch auch möglich seine alten Releases – dem sogenannten Backkatalog oder Backlog – zu Geld zu machen. Dank dem von iGroove entwickelten weltweit ersten Vorschuss-Rechner auf Basis künstlicher Intelligenz erfährst du im Handumdrehen den Wert deines Backkatalogs.

Weshalb ist der Marktwert meiner alten Releases interessant?

Dafür gibt es mehrere Gründe.

  • Bist du gerade in Verhandlungen mit einem Label, Vertrieb oder Management? Dank unserer Berechnung kannst du ihnen konkrete Zahlen vorlegen und dich dadurch in eine bessere Verhandlungsposition bringen, insbesondere wenn du einen Deal verhandelst, der auch den Backlog beinhaltet.
  • Finde heraus, ob die Deals die du in Vergangenheit abgeschlossen hast gerecht waren oder ob du in Zukunft besser verhandeln musst.
  • Wenn du an einem Wechsel zu iGroove interessiert oder bereits Kunde bist, kannst du schnell und unkompliziert einen Vorschuss auszahlen lassen.

Wie erfahre ich den Marktwert meiner Releases?

Du füllst dieses Formular aus (ist auch möglich, wenn man kein Kunde von iGroove ist) und danach beginnen unsere Server zu rechnen. Innerhalb von 24 Stunden erhältst du eine detaillierte Auswertung und dazu ein unverbindliches Vorschuss-Angebot. Der Mindestbetrag für einen Vorschuss beträgt gegenwärtig 2.000 Euro.

Erhalte dein Vorschuss-Angebot innerhalb von einem Arbeitstag.

Kann ich Laufzeit und Kommission frei wählen?

Ja, du kannst das Angebot beliebig verändern. Je nach Wunsch kannst du du sowohl die Laufzeit, als auch die Kommission je nach deinen Bedürfnissen individuell wählen. Je nach Einstellung der beiden Regler verändert sich automatisch auch der errechnete Vorschussbetrag und du kannst so das für dich ideale Angebot eruieren.

Finde die perfekte Einstellung für deinen Vorschuss.

Sobald du das für dich perfekte Angebot gefunden hast, kannst du dieses entweder ausdrucken, um damit in die Verhandlungen zu gehen oder den Betrag direkt von iGroove auszahlen lassen.

Wie lange dauert es, bis ich meinen Vorschuss erhalte?

Wie bei der Berechnung des Vorschusses ist es uns auch bei der Auszahlung wichtig, alles möglichst unkompliziert, transparent und ohne viel Papierkram zu erledigen. Sobald du das Angebot akzeptiert hast, wird ein Vertrag aufgesetzt, der digital unterzeichnet wird (rechtlich bindend). Das spart schon mal deutlich Zeit. Sofern du noch kein iGroove Kunde bist, musst du nun einzig noch deine Releases zu iGroove transferieren und schon hast du das Geld auf deinem Konto.

Wie bringe ich meine Releases zu iGroove?

Einerseits musst du bei deinem bisherigen Vertrieb einen Takedown deiner Releases beantragen, andererseits müssen die Releases im System von iGroove neu erfasst werden. Wichtig ist hier vor allem, dass du jeweils denselben ISRC erfasst wie bei deinem alten Vertrieb. Damit ist auch garantiert, dass alle deine Streams und Playlistplatzierungen erhalten bleiben. Mehr Informationen dazu findest du hier.  

Die einmaligen Veröffentlichungskosten für dein Release sind übrigens geschenkt. Dein Release wird also kostenlos an die Shops ausgeliefert und bleibt dort so lang du es möchtest ohne jegliche wiederkehrenden Kosten.

Wo sehe ich, wie viel des Vorschusses ich schon eingespielt habe?

In deinem iGroove-Account wird dein Vorschussvertrag hinterlegt und du siehst jederzeit, wie viel des Vorschusses bereits recouped wurde. Monatlich ist dort die neuste Rückzahlung basierend auf den erzielten Umsätzen ersichtlich und du siehst genau, mit welchem Release du wie viel recouped hast. Somit hast du jederzeit den Überblick über den noch ausstehenden Betrag. Sobald der Vorschuss vollständig recouped wurde, erhältst du wieder deine gesamten Einnahmen ausbezahlt abzüglich der vereinbarten Kommission. Hast du die Kommission beispielsweise auf 20% eingestellt, werden dir von nun an wieder 80% deiner Einnahmen gutgeschrieben.

Alle Zahlen stets im Blick

Sollte der Vorschuss nicht komplett wiedereingespielt werden, trägt iGroove das wirtschaftliche Risiko. Offene Beträge müssen also nicht vom Künstler nachbezahlt werden.

Jetzt den Vorschuss-Rechner ausprobieren

Schau dir jetzt das interaktive Beispiel einer Offerte an und beantrage hier selbst dein unverbindliches Vorschuss-Angebot.

Hast du noch Fragen zu unserem Marktwert-Rechner oder den Vorschüssen?

Dann melde dich bei unserem Support unter support@igroovemusic.com oder schreibe uns im Chat.

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