iGroove Blog — Know-how für Musiker.
Know-how für Musiker  

Kenne deine zukünftigen Streaming-Einnahmen

Erfahre schon heute, was du morgen verdienst. Unser Analysebericht zeigt dir deine zukünftigen Streaming-Einnahmen.

Oktober 21, 2020

In einer Karriere als Musiker kommt man immer wieder an den Punkt, wo man wichtige Entscheidungen fällen muss. Für diese Karriereschritte braucht man als Grundlage möglichst viele Informationen und verlässliche Zahlen. Fehlen diese, besteht das Risiko, dass man zum Beispiel den falschen Deal abschließt, der einen dann lange bindet und für einen Karrierestillstand sorgt.

Hier kommt „Muse“ ins Spiel. „Muse“ ist eine von iGroove erschaffene künstliche Intelligenz, welche die zukünftigen Streaming-Einnahmen von Releases errechnet.

Dennis Hausammann, CEO und Co-Founder von iGroove, erklärt:

„Ursprünglich haben wir Muse entwickelt, um zu berechnen, wie hoch die Vorschüsse maximal sein dürfen, welche wir an die Künstler auszahlen. Uns wurde erst später bewusst, wie wertvoll diese Informationen für die Künstler selbst sind. Deshalb haben wir uns entschlossen, sie ihnen frei zugänglich zu machen. Somit kann nun jeder Musiker einsehen, wie viel Geld er voraussichtlich durch das Musik-Streaming in den nächsten Jahren verdienen wird. Dies gibt den Künstlern mehr finanzielle Sicherheit und ermöglicht es ihnen, bessere Entscheidungen zu treffen. Ich denke, dies ist das Revolutionärste, was iGroove bislang erschaffen hat.“

Analysebericht der zukünftigen Streaming-Einnahmen

Ab sofort kannst du dir hier einen Analysebericht erstellen lassen, der detailliert deine zukünftigen Streaming-Einnahmen auflistet.

Die Analyse ist in drei Teile gegliedert:

Backlog: Hier wird dir aufgezeigt, wie viele deine bereits veröffentlichten Releases in der Zukunft einspielen werden.

Zukünftige Releases: Hierfür gibst du an, wie viele Releases du in nächster Zeit planst. Da die Streaming-Einnahmen von kommenden Songs stark variieren können, müssen es mindestens fünf Singles und ein Album mit mindestens 12 Songs inklusive 5 Singles sein, um eine verlässliche Prognose erstellen zu können.

Prognose pro Release: Im dritten Abschnitt erhältst du für jedes einzelne der bereits veröffentlichten Releases eine eigene, detaillierte Prognose.

In allen drei Bereichen ist jeweils ersichtlich, wie viel du in den nächsten 6, 12 und 24 Monaten mit deiner Musik einspielen wirst.

Ähnlich wie bei der Berechnung des Vorschusses, kann sich jeder diese Analyse zustellen lassen. Also auch, wenn er nicht iGroove-Kunde ist. Bei Nichtkunden brauchen wir einzig einen temporären Zugriff auf das Spotify for Artists Profil, damit wir genügend Daten für die Berechnung haben.

So profitierst du als Musiker

Die Berechnung der zukünftigen Streaming-Einnahmen ist nicht nur bislang einmalig in der Musikbranche, sie ist für Künstler vor allem sehr hilfreich bei der weiteren Karriereplanung. 

Verständnis der finanziellen Situation: Als Musiker ist man lieber im Studio als mit Excel Tabellen zu hantieren. Solange das Geld irgendwie reicht, rechnet man nicht ständig aus, wie es um die finanzielle Situation bestellt ist. Dank unserer Analyse ist dies auch gar nicht mehr nötig: ohne Kalkulationen anstellen zu müssen, erhält man eine verlässliche Prognose seiner zukünftigen Streaming-Einnahmen und kann seine Situation einschätzen.

Planungssicherheit: Das Wissen, wie viel man im nächsten halben Jahr oder sogar in den nächsten 48 Monaten mit der Musik einspielen wird, gibt Sicherheit und vereinfacht die finanzielle Planung der nächsten Schritte.

Entscheidungsgrundlage: Konkrete Zahlen helfen enorm bei wichtigen Entscheidungen. Wenn man zum Beispiel unsicher ist, ob man ganz auf die Karte Musik setzen will, kann die Prognose bei diesem richtungsweisenden Schritt helfen. Ebenso erkennt man, wie viel allenfalls noch fehlt und man in anderen Bereichen (Konzerte, Merchandise etc.) zusätzlich generieren muss.

Verhandlungsbasis: Das Wissen um die zukünftigen Streaming-Einnahmen hilft bei Verhandlungen mit Labels und Vertrieben oder auch bei der Entscheidung, ob man effektiv einen Vorschuss benötigt oder die finanziellen Mittel auch ohne aufbringen kann.

Wieso stellt iGroove diese Zahlen zur Verfügung?

iGroove wurde mit der Motivation gegründet, möglichst vielen Musikern dabei helfen zu können ihre Einnahmen zu steigern, so dass diese von ihrer Kunst und ihren Traum leben können. Dank den Prognosen, weiß man nun, ob dieses Ziel bereits erreicht ist oder wie viel noch fehlt.

Ein weiterer Grundstein der iGroove-Philosophie ist die Transparenz. Uns geht es gut, wenn es auch unseren Künstlern gut läuft. Daher möchten wir nur Services anbieten, die auch effektiv etwas bringen. Welche Services die richtigen sind oder ob ein Vorschuss aktuell Sinn ergibt, kannst du aber nur entscheiden, wenn du deine finanzielle Situation kennst. Die Offenlegung der prognostizierten zukünftigen Streaming-Einnahmen soll dir helfen, bessere Entscheidungen für deine Karrieren zu treffen.

Coming soon: Die App mit den Prognosen deiner Releases.

What’s next?

Als Weiterentwicklung des Analyseberichts wird iGroove eine App releasen, auf welcher du jederzeit die Prognosen für deine Releases abrufen kannst. Dabei werden die zukünftigen Streaming-Einnahmen deiner Releases anhand der aktuellsten Trend-Daten jede Nacht neu berechnet. Zusätzlich bieten wir dir eine Vorschau auf deine nächsten Auszahlungen. Da die Shops verschiedene Zahlungsfristen haben, ist es teils schwer voraussehbar, welcher Teil der Verkauftrends wann ausbezahlt wird.

In einem ersten Schritt wird die App nur für iGroove-Kunden nutzbar sein, in einer späteren Version dann für alle.

Hast du noch Fragen zu unserem Analysebericht?

Dann melde dich bei unserem Support unter support@igroovemusic.com oder schreibe uns im Chat.

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Wie setze ich mein Budget richtig ein?

Dezember 1, 2020

Viele Künstler arbeiten mit einem eher kleinen Budget. Wie man dieses richtig einteilt, damit genügend bleibt, um das Release auch zu promoten, erklärt dir unser Head of Music und Promotionexperte Moris Marchionna.

Häufig kommt es vor, dass das Budget bereits aufgebraucht ist, wenn das Album oder die Single fertig sind. Das Geld wurde in die Produktion, Mix und Mastering oder das Video investiert, doch es bleibt kaum noch etwas für die Promotion. Wie man dies verhindert, erklärt euch unser Head of Music und Promotionexperte Moris.

„Der größte Irrtum liegt darin zu glauben, dass gute Musik automatisch erfolgreich ist. Wenn du noch nicht die nötige Reichweite hast und auch nicht das Geld, um dir diese zu kaufen, werden kaum viele Leute deine Musik entdecken. Egal wie gut die Musik ist. Es ist deshalb enorm wichtig, dass du dir dein Budget sinnvoll einteilst“

Moris Marchionna, Head of Music

Als erstes musst du dir ein klares Ziel setzen, z.B. wie du deine Reichweite vergrößern kannst. Im nächsten Schritt musst du konsequent alles aus dem Budget streichen, was dich diesem Ziel nicht näherbringt.

Eine professionelle Produktion ist eine Grundvoraussetzung, um mehr Reichweite zu generieren aber kein Garant für Erfolg. Es lohnt sich sicherlich, genügend Budget für die Produktion einzuplanen. Aber muss es das teuerste Mastering und das beste Studio sein und merken deine Fans den Unterschied wirklich?

Frage dich also: Kriegst du eine ähnliche Qualität auch bei einem anderen Engineer oder einem weniger renommierten Studio? Wenn ja kannst du bereits etwas für deine Promo zur Seite legen.

Finde die Multiplikatoren

Wenn dein primäres Ziel ist mehr Reichweite zu generieren, hast du vermutlich noch nicht die gewünschte Anzahl Follower auf deinem YouTube Channel oder bei Instagram. Mit eher kleiner Reichweite und ohne Budget wird es aber enorm schwierig deinen Videoclip zu promoten. Anstatt also z.B. 2.000 Euro für ein Video auszugeben, sucht man besser nach einer Möglichkeit den Clip für 500 Euro zu drehen. Die restlichen 1.500 Euro kann man dann investieren, um den Clip zu promoten oder in Playlist- und Radio-Promotion.

„Es ist wichtig die Multiplikatoren zu finden, die dir helfen, dein Ziel schneller zu erreichen.“

Moris Marchionna, Head of Music

Hast du ein gutes Produkt und eine spannende Story, musst du dir ein Netzwerk aufbauen, um deine Musik an die wichtigsten Multiplikatoren zu verteilen. Dies sind z.B. YouTuber, Influencer bei Instagram und TikTok, wie auch klassische Medien und Blogs.

Erstelle dir als erstes eine Liste mit den Kanälen, wo du gerne präsent sein möchtest. Setze dabei nicht nur auf die Big Player, sondern auch auf kleinere Kanäle, die dafür genau dein Zielpublikum erreichen. Überlege dir eine gute Headline und fasse die Story kurz und knapp zusammen. Wichtig ist es eine langfristige Partnerschaft aufzubauen. Revanchiere dich also jeweils, indem du sie markierst und ihre Posts weiterverbreitest.

Als iGroove-Kunde unterstützen wir dich gerne bei der Planung deiner Promotion wie auch deines Budgets. Trage dich hierfür einfach für einen Call mit unseren Promotionexperten ein.

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Digitale Distributoren: Musikvertriebe im Vergleich

November 25, 2020

Während es in noch gar nicht so ferner Vergangenheit fast unmöglich war seine Musik ohne Label unter die Leute zu bringen, besteht heute viel eher das Problem, aus den unzähligen Vertriebsmöglichkeiten das für einen passende Angebot zu finden. Einerseits bieten viele Distributoren sehr ähnliche Angebot, andererseits liegt der Teufel im Detail und es gibt kleinere und größere Unterschiede zwischen den Anbietern. Wir sorgen für Orientierung im Angebotsdschungel.

Wieso brauche ich einen Vertrieb?

Grundsätzlich dazu, um deine Musik in allen wichtigen Shops verfügbar zu machen, was für Künstler auf direktem Weg nicht möglich ist, sondern einzig via Vertrieb oder Label. Alle Vertriebe haben bestehende Partnerschaften mit den Shops.

Im Vergleich zu Labels bieten Vertriebe deutlich mehr Transparenz (oder sollten sie zumindest) und man behält stets alle Rechte an seiner Musik. Man gibt dem Vertrieb einzig das Recht, seine Musik in den Stores verfügbar zu machen. Nicht mehr und nicht weniger. Im Gegenzug darf man von einem Vertrieb auch nicht erwarten, dass man dieselbe Betreuung und Aufmerksamkeit erhält, wie bei einem Label, wo man dann auch deutlich größeren Anteil seiner Einnahmen abgibt. Wer sich immer noch fragt, wieso er einen Vertrieb braucht, der findet hier die Antworten.

Wichtig zu wissen ist auch, dass man im Normalfall nicht an einen Vertrieb gebunden ist. Das bedeutet, man kann problemlos seine Releases über verschiedene Vertriebe in die Stores bringen (jedoch nicht dasselbe Release über zwei verschiedene Distributoren).

Welcher Vertrieb ist der Beste?

Wir haben einige der wichtigsten Distributoren weltweit sowie einige der Leader im deutschsprachigen Raum unter die Lupe genommen und miteinander verglichen. Gleich vornweg: Es gibt keinen Testsieger und auch keine Empfehlungen oder Warnungen, sondern wir vergleichen einzig die Fakten. Der Hauptgrund, dass wir keine Empfehlungen geben ist schlicht, weil jeder Musiker andere Bedürfnisse hat und die Prioritäten anders legt. Der eine will vor allem tiefe Gebühren, der nächste legt Wert auf einen guten Support und der andere ist auf der Suche nach Zusatzdienstleistungen, die über die reine Vertriebsarbeit hinausgehen. Wir haben die Vertriebe daher nach verschiedenen Themen gegliedert und berücksichtigen dabei jeweils auch, an welchem Punkt in seiner Karriere ein Künstler steht.

Welcher Vertrieb ist der Richtige für mich?

Um dies herauszufinden, vergleichen wir 14 Vertriebe miteinander nach den folgenden Kriterien:

  • Kosten & Gebühren
  • Vorschüsse
  • Vertriebsdienstleistungen
  • Support
  • Promotionsmöglichkeiten
  • Analytics / Insights
  • Tools

Kosten & Gebühren

Gerade hier unterscheiden sich die Distributoren teils deutlich und es gibt verschiedenste Modelle, häufig bieten auch die Vertriebe selbst verschiedene Optionen an. Grundsätzlich können für den Musiker drei verschiedene Arten von Kosten anfallen: Jahresgebühren, Releasegebühren und eine prozentuale Kommission auf die Einnahmen. Mit wenigen Ausnahmen gilt die Regel, wer eine Jahresgebühr verlangt, erhebt keine Releasegebühren und umgekehrt. Ausnahmen sind ReverbNation, die sowohl Jahres- wie Releasegebühren erheben und AWAL und ONErpm, die auf beide Gebühren verzichten.

KostenmodelleAnbieter
Jahresgebühren (Flatrate)Amuse, Ditto, DistroKid
Jahresgebühren pro ReleaseTuneCore, Spinnup, ReverbNation*
Einmalige Aufschaltgebühr & Kommission (Hybrid)iGroove, CD Baby, Record Union, recordjet, iMusician
Nur KommissionAWAL, ONErpm
*plus Jahresgebühr

Der dritte Faktor ist die Kommission, also die Prozente der erzielten Einnahmen, die beim Vertrieb bleiben. Auch hier kann man pauschal sagen, dass wer höhere Fixkosten verrechnet meist keine Kommission erhebt und man bei ausbleibenden oder tiefen Fixkosten dafür höhere Prozente der Einnahmen abgibt.

KommissionAnbieter
0%Amuse, DistroKid, TuneCore, Ditto, Spinnup, recordjet (je nach Paket), ReverbNation
8%iGroove
9%CD Baby
10%recordJet (je nach Paket)
15%AWAL, Record Union, iMusician, ONErpm

Jahresgebühr vs. Releasegebühr: Eine Jahresgebühr lohnt sich einzig dann, wenn man viele Releases hat, welche auch alle in der Jahresgebühr inklusive sind. Ansonsten fährt man mit einer einmaligen Gebühr günstiger, vorausgesetzt natürlich man möchte seine Releases über einen längeren Zeitraum online behalten. Abzuraten ist daher eher von Jahresgebühren, die pro Release anfallen.

Gebühren vs. Kommission: Keine Abgaben von den Einnahmen zu machen, klingt natürlich auf den ersten Blick verlockend. Für Künstler mit noch überschaubarem Umsatz, fallen diese jedoch weniger ins Gewicht als Gebühren (insbesondere widerkehrende Jahresgebühren). Umgekehrt sind Gebühren bei hohen Umsätzen vernachlässigbar, während eine hohe Kommission dann deutlicher spürbarer ist im Geldbeutel.

Nicht zuletzt sollte man auch noch einen Blick auf die Auszahlungsbedingungen werfen: Wie oft schreibt der Vertrieb die Einnahmen gut und ab welchem Betrag kann man sich diese auf das Konto überweisen? Dieses Detail sollte man nicht vernachlässigen, um keine böse Überraschung zu erleben.

Vorschüsse

Ein wichtiger Faktor für viele Künstler und häufig einer der Hauptgründe, wieso sie bei einem Label unterschreiben, sind Vorschüsse. Diese werden jedoch nicht nur von Labels vergeben, sondern auch von einigen wenigen Vertrieben.

Bist du also auf der Suche nach einem Vorschuss, um den nächsten Karriereschritt zu nehmen, solltest du definitiv diese Vertriebe genauer unter die Lupe nehmen.

Vorschüsse verfügbariGroove (für kommende Releases & Backlog), Amuse, AWAL (nur für gesignte Künstler), TuneCore, Believe
Bieten keine VorschüsseDistroKid, CD Baby, Ditto, Record Union, Spinnup, recordJet, ReverbNation, iMusician, ONErpm

Vertriebsdienstleistungen

Wie erwähnt ist die Grundaufgabe jedes Vertriebs, die Musik in den Stores verfügbar zu machen. Doch auch hier gibt es deutliche Unterschiede. Dies beginnt nur schon bei der Auswahl der Shops. Während die einen sich auf die Big Player beschränken, haben andere selbst den kleinsten Streaming-Newcomer im Angebot. Mehr Shops bedeutet nicht automatisch mehr Einnahmen und deshalb muss man als Künstler für sich selbst entscheiden, wie wichtig es einen ist auf verschiedensten Shops und vor allem auch in verschiedensten Märkten präsent zu sein. Gerade wenn man asiatische oder afrikanische Märkte im Visier hat, eignen sich nur wenige (der hier getesteten) Vertriebe.

Liegt der Fokus vor allem auf elektronischer Musik, sollte man zudem sicherstellen, dass der Vertrieb auch Beatport im Angebot hat.

Ebenfalls nicht bei allen Vertrieben inbegriffen ist die Bereitstellung der Audio-Files auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok oder Triller.

Sucht man einen Vertrieb, bei dem man digitalen und physischen Vertrieb kombinieren kann, ist die Auswahl auch schon deutlich kleiner.

Schließlich möchten wir das Augenmerk noch auf einige Details richten, die man sonst gerne überliest.

EAN / ISRC Codes: Bei den meisten Vertrieben werden diese kostenlos zur Verfügung gestellt, jedoch nicht bei ganz allen. Bezahlt man für die Codes zusätzlich, können die Gebühren und Kosten (siehe oben) plötzlich wieder ganz anders aussehen.

Takedowns: Manchmal kommt es vor, dass man ein Release schnellstmöglich von den Shops entfernt haben möchte (z.B. wenn man den Vertrieb wechseln will). Bei einigen Distributoren gibt es hierfür jedoch Kündigungsfristen oder es fallen gar Gebühren an.

Takedown BedingungenAnbieter
Kostenlos und jederzeitiGroove, Amuse, DistroKid, Ditto (2-4 Tage), TuneCore, Record Union (innerhalb einer Woche), recordJet, iMusician, ONErpm
KündigungsfristAWAL (30 Tage), CD Baby (bis zu 30 Tage), ReverbNation (4-6 Wochen)

Vorlaufzeit nach Upload: Wir wissen aus Erfahrung, dass viele Musiker ihre Releases sehr kurzfristig bei ihrem Vertrieb hochladen. Ist Vorlaufzeit für dich ein Fremdwort? Dann unbedingt prüfen, welche Fristen die Shops haben.

Zusammengefasst kann man sagen, wenn man Spezialwünsche hat die über die Auslieferung an die gängigen Shops hinausgeht, sollte man sehr genau vergleichen, welcher Distributor diese alle erfüllen kann.

Support

Es ist wie überall, solange alles reibungslos funktioniert, spielt die Qualität des Supports keine große Rolle. Anders sieht es aus, wenn man ein Problem hat oder eine Frage auftritt, die sich über die FAQs nicht beantworten lassen. Wie wir oben gesehen haben, gibt es Vertriebe, die man durchaus als Discounter bezeichnen könnte und die den Künstlern tiefe Kosten bieten. Diese müssen sie natürlich anderweitig einsparen und dies geschieht nicht selten beim Support (wobei leider hohe Kosten nicht immer einen guten Support bedeuten).

Wie in der Übersicht aufgeführt, bieten die wenigsten Distributoren einen direkten Kontakt per Telefon oder Chat. Viele sind auch nicht per Email, sondern einzig via Kontaktformular erreichbar. Teils hängt die Schnelligkeit des Supports auch davon ab, was für einen Deal man hat. Ein Einfluss hat auch das Geschäftsmodell: Ein Vertrieb, der jeden Künstler aufnimmt und somit zehn- oder hunderttausende Kunden hat, kann nicht denselben Support bieten, wie ein Distributor, der nur mit ausgewählten Künstlern arbeitet.

Zusammengefasst kann man sagen, wenn man sich für eine Sparvariante entscheidet, wird man Abstriche beim Support machen und sich auf eine längere Wartezeit einstellen müssen.

SupportmodellVertrieb
Telefonischer SupportiGroove, recordJet, AWAL (ab Stufe Awal+)
Support per MailiGroove (auch via Facebook / Instagram), AWAL (ab Stufe Awal+), DistroKid (7-10 Tage Reaktionszeit), CD Baby (auch via Twitter), TuneCore, Record Union, recordJet, Believe, iMusician,
Support per ChatiGroove, Record Union, recordJet

Promotionsmöglichkeiten

Die meisten Vertriebe beschränken sich bei weitem nicht darauf, nur die Musik in den Stores verfügbar zu machen. Sie bieten ihren Künstlern darüber hinaus Services, die man sich von einem Label gewohnt ist.

Wir haben bei unserem Vergleich die gängigsten Promotiontools genauer angeschaut:

  • Strategische Beratung / Releaseplanung
  • YouTube Monetarisierung (Content ID)
  • Playlist Pitching
  • Social Media Promotion
  • Streaming Promotion
  • Radio-Bemusterung

Auch hier sind die Unterschiede klar ersichtlich. Gewisse Vertriebe bieten die ganze Palette, andere offerieren kaum Services und andere arbeiten dafür hauptsächlich mit externen Partnern.

Hat man gerne alles unter einem Dach, sollte man sich für einen Partner entscheiden, der alle Dienstleistungen bietet, die einen interessieren. Arbeitet man bereits mit anderen Partnern für die Promotion, spielt dieser Teil keine große Rolle bei der Entscheidungsfindung.

Statistiken & Analytics

Wie oben erklärt, ist ein Vorteil vieler Vertriebe im Vergleich zu Labels, dass sie gegenüber den Künstlern deutlich transparenter sind. Früher war es in der Musikbranche häufig so, dass man im Idealfall alle paar Monate eine Abrechnung erhielt. Heutzutage bieten viele Distributoren beinahe tagesaktuelle Zahlen, so dass man jederzeit sieht, wie die Releases performen.

Dies geschieht zumeist auf verschiedenen Ebenen. Zum einen sind dies Trenddaten, die man ähnlich wie etwa bei Spotify for Artists mehr oder weniger tagesaktuell einsehen kann. Dann kommen die Abrechnungen, also die Downloads und Streams, die bereits mit den Shops abgerechnet wurden. Auch hier gibt es Unterschiede, da nicht jeder Vertrieb ganz detailliert aufzeigt, woher die Einnahmen stammen. Schließlich ist es im Streamingzeitalter auch wichtig eine Übersicht zu haben, in welchen Playlists sich die Songs befinden.

AnalyticsVertriebe
Echtzeit ZahleneinblickiGroove, Amuse, DistroKid (nur mit Plus- und Label-Account), CD Baby, TuneCore, Ditto, Record Union, Spinnup, recordJet, Believe, ReverbNation, iMusician, ONErpm
VerkauftrendsiGroove, Amuse, DistroKid (nur mit Plus- und Label-Account), CD Baby, TuneCore, Ditto, Record Union, Spinnup, recordJet, Believe, ReverbNation, iMusician, ONErpm
Playlist TrackingiGroove, Amuse, Record Union, recordJet, Believe, ONErpm

Möchte man stets wissen, wie die Songs performen und man wert legt auf genau Abrechnungen und Transparenz, sollte man dies bei der Wahl des Vertriebs definitiv berücksichtigen.

Tools & Services

Wie bereits erwähnt, gibt es Dutzende Distributoren, die versuchen sich von der Masse abzuheben. Dies geschieht häufig auch durch Tools und Services, die den Künstlern das Leben vereinfachen, zusätzliche Möglichkeiten zur Promotion bieten oder ihnen vertiefte Einblicke liefern sollen.

Wir haben 15 verschiedene Tools und Services angeschaut und geprüft, welcher der Vertriebe diese im Angebot hat und zu welchem Preis. Dazu gehören unter anderem Optionen für Pre-Saves, Vorverkauf und Instant Gratification, Lizenzierungssservices, automatische Verteilung der Einnahmen oder eine App, um alle wichtigen Infos immer griffbereit zu haben.

Da es keinen Anbieter gibt, der alle diese Tools anbietet, muss man sich als Musiker fragen, welche davon einem am Wichtigsten sind und anhand dessen, werden sich dann die Favoriten herauskristallisieren.

Fazit

Die Auswertung der verschiedenen Punkte zeigt, dass man sich vor der Entscheidung für einen Vertrieb erst Gedanken machen sollte, welches in der aktuellen Phase der künstlerischen Laufbahn die Prioritäten sind. Hat man die 5-10 Punkte definiert, die einem am Wichtigsten sind, wird man bald eine relativ kurze Liste mit Vertrieben haben, die man sich genauer anschauen kann.

Auf dieser Liste sollte sicherlich das gewünschte Kostenmodell stehen, ebenso sollte man sich überlegen, welche Zusatzdienstleistungen und Tools man gerne in Anspruche nehmen möchte. Sind einem nicht nur die Handvoll der großen Shops wichtig oder möchte man auch in anderen Märkten aktiv sein, lohnt es sich genauer zu prüfen, welche Stores im Angebot sind. Schließlich lohnt sich auch ein Blick auf die Supportmöglichkeiten und die Beratung, welche der Distributor bietet.

Dank unserer Auswertung hast du alle wichtigen Informationen auf einen Blick und ersparst dir das langwierige Durchklicken von Informationen und FAQs.

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Wie cleare ich Samples und muss ich das überhaupt?

November 16, 2020

Viele denken beim Thema Sampling vielleicht nur an Rap-Musik aus den 90ern mit Samples von staubigen Jazz-Platten. Doch Sampling ist heutzutage vielleicht populärer und weiter verbreitet denn je, nicht zuletzt dank vielen neuen Möglichkeiten. Eine Auswertung von Tracklib zeigt, dass 2019 15% der Songs in den Top 100 der Billboard Charts und sogar 59% aller Top 100 Alben Samples beinhalteten.

Dies beschränkt sich längst nicht nur auf Rap-Musik, sondern wird auch häufig im R&B, Latin, Pop, Dance oder teils sogar Rockmusik zum Einsatz gebracht. Von den Top-Producern im 2019 gaben 83% an während ihrer Karriere schon Samples genutzt zu haben.

Die Kunst des Samplings wird also rege genutzt, doch gleichzeitig liest man immer wieder, dass Künstler verklagt wurden, Alben sich verschieben oder Songs gar nicht erschienen, wegen Problemen beim Sample Clearing. Wir erklären dir, wie du vorgehen musst.

Populäre Mythen über Sampling

Es ranken sich zahlreiche Gerüchte rund um das Thema, von denen die meisten jedoch schlicht falsch sind.

Bis zu einer gewissen Länge ist Sampling erlaubt

Falsch: Es gibt viele Falschmeldungen, dass man z.B. sechs Sekunden oder 4 Takte samplen darf. Eine solche Regelung gibt es nicht und die Länge des Samples ist nicht von belangen.

Wenn ich das Sample verändere, darf ich es verwenden

Falsch: Egal ob du einen Loop verwendest, das Sample auseinanderschneidest und neu zusammensetzt, du die Tonhöhe änderst oder was auch immer, es bleibt immer noch das geistige Eigentum von jemand anderem. Natürlich kann man darüber streiten, ob man wirklich Geld abgeben will, wenn das Original überhaupt nicht mehr erkennbar ist. Doch will man wegen solchen Spitzfindigkeiten wirklich vor Gericht?

Wenn ich das Sample nachspiele, ist es rechtlich kein Problem

Halbrichtig: Du brauchst dann tatsächlich nur eine von zwei Genehmigungen. Dazu gleich mehr.

So clearst du Samples

Um wirklich auf der sicheren Seite zu sein, benötigst du zwei Genehmigungen:

  • Rechte am Master (meist von einem Label)
  • Rechte an der Komposition (Publisher oder Künstler selbst)

Du brauchst also einerseits das Einverständnis von denjenigen, die das Master-Recht an einem Song haben, was in vielen Fällen ein Label ist. Zum anderen müssen auch die Urheber, also Textautoren und Komponisten, damit einverstanden sein, dass du ihr Werk verwendest. Diese Rechte liegen häufig bei einem Publisher oder sonst beim Künstler direkt. Anders als bei einem Cover eines Songs, können die Rechteinhaber es dir jederzeit verbieten ein Sample zu verwenden.

In einem ersten Schritt musst du also herausfinden, wer eigentlich die Rechte besitzt an dem Song, den du verwenden willst. Es ist deshalb immens wichtig, dass du dir jeweils notierst, welche Samples du in einem Song verwendest hast, sonst wird die Sache noch komplizierter. Wenn du dir die Beats im Internet kaufst, kläre mit dem Produzenten unbedingt ab, ob dieser Samples verwendet hat und wenn ja, ob diese gecleared wurden. Falls nicht, kann dies auf dich zurückfallen.

Wer die Rechte am Master hat, ist meist relativ einfach herauszufinden da es sich wie gesagt meist um das Label handelt, welches den Song veröffentlicht. Diese lässt sich also in vielen Fällen mit einer einfach Googlesuche ermitteln.

Etwas komplizierter ist es herauszufinden, wer alles an der Komposition und dem Text mitgearbeitet hat und wer diese vertritt. Handelt es sich um Releases aus den USA empfehlen sich die Datenbanken von ASCAP oder BMI. Ansonsten bleibt nichts anderes als viel Recherche.

Ist dir das alles zu kompliziert, kannst du auch eine Firma beauftragen, die sich auf Sample Clearing spezialisiert hat. Diese wird aber natürlich ihren Anteil verlangen und ganz billig wird es generell nicht.

Was kostet das Sample Cleearing?

Sobald man nämlich alle Rechteinhaber ausfindig gemacht hat, geht es ans Verhandeln. Zumindest wenn man überhaupt eine Antwort auf die Anfrage erhält, was offenbar gerade bei Independent-Künstlern nicht immer der Fall ist. Vorausgesetzt aber ihnen gefällt dein Song und sie geben dir die Genehmigung diesen zu releasen, wird dich dies etwas kosten.

Wie viel hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab wie der Bekanntheit des Künstlers.

Sowohl auf Master-Seite wie auch bei den Komponisten wird meist eine fixe Vorauszahlung verlangt. Gemäss diversen Berichten liegt diese häufig zwischen 2.000 und 10.000 Dollar. Zudem gibt man für die Master-Rechte noch rund 3-10% der Einnahmen des Songs ab. Noch mehr fließt meist an die Komponisten, mehr als 50% sollte es aber nicht sein. Kann man keine so hohe Vorauszahlung leisten, kann man allenfalls auch eine höhere Beteiligung an den Einnahmen aushandeln. Natürlich wäre es auch möglich zu versuchen alles mit einer Vorauszahlung zu begleichen, doch gerade für Independent-Künstler dürfte dies ein viel zu großes Risiko darstellen.

Wie man sieht ist es aufwändig und in vielen Fällen auch teuer Samples zu clearen. Je obskurer die Samplequelle, desto schwieriger ist es die Rechteinhaber ausfindig zu machen. Und je bekannter der gesampelte Künstler, desto teurer wird es.

Nochmals zurück zum Thema Samples nachspielen: In diesem Fall braucht man die Master-Rechte nicht, da man ja nicht den bestehenden Song verwendet, an welchem das Label die Rechte hat. Die Einwilligung der Komponisten braucht es jedoch weiterhin, da man sich an ihrem geistigen Eigentum bedient hat, indem man ihre Melodie nachspielt.

Merkt es wirklich jemand, wenn ich den Song nicht cleare?

Wenn du das Sample nicht clearst und dein Song danach nur einige tausend Streams hat, wird dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand bemerken. Dies kann sich jedoch ganz schnell ändern, wenn dein Song durch die Decke geht. Dann ist die Taktik «einfach mal schauen, ob ich erwischt werde» alles andere als empfehlenswert. Sollten die Rechteinhaber dann noch verhandeln wollen, bist du sicherlich in der schlechteren Verhandlungsposition und wirst sehr viele Prozente abgeben müssen. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu einer Klage und dies kann teuer werden. Zudem ist dein Vertrieb verpflichtet, das Release von den Shops zu entfernen, wenn du nicht geclearte Samples verwendet hast.

Wenn du auf der sicheren Seite sein willst, lohnt es sich die Rechte an den Samples einzuholen. Dabei sprechen wir übrigens nicht nur von Musikstücken, dies gilt auch für Samples aus Filmen, Games etc..

Wie komme ich ohne großen Aufwand und Kosten an legale Samples?

Natürlich wurde die Problematik längst erkannt und es gibt unterdessen diverse Seiten, wo man sich unkompliziert Samples besorgen kann.

Tracklib: Die Seite gibt dir die Möglichkeit eine große Auswahl von Originalsongs zu samplen und diese zu fairen Konditionen und vor allem wenig Aufwand zu clearen. Zudem bezahlt man eine monatliche Subscription Fee. Viele bekannte Künstler wie J. Cole, Lil Wayne, DJ Khaled, Brockhampton oder Mary J. Blige verwendeten den Services bereits.

Splice: Keine Originalsongs aber Royalty Free Samples, teilweise von weltberühmten Produzenten, gibt es bei Splice. Gemäß Eigenwerbung haben sie Millionen Sounds von Drums bis Vocals oder verschiedenen Instrumenten. Auch hier bezahlt man einen monatlichen Betrag.

Zudem gibt es diverse weitere Seiten, wo man sich sogenannte Sample Packs oder Royalty Free Samples herunterladen kann. Hier empfiehlt es sich jedoch immer die Bedingungen genau zu studieren, da diese nicht immer für alle Zwecke verwendet werden dürfen und es leider auch zahlreiche weniger seriöse Anbieter auf dem Markt gibt.

Fazit

Rechtlich gesehen ist die Sachlage klar, ein Sample muss, egal wie kurz oder entfremdet es ist, immer gecleared werden. In der Realität ist es gerade für kleinere Independent-Künstler ein enormer Aufwand und auch Kostenpunkt. Häufig wird man also vor die Entscheidung gestellt, ob man das Risiko eingehen will oder doch auf das Sample verzichtet, welches aber den Song genau zu einem Hit machen könnte. Zudem lohnt es sich sicherlich die zahlreichen neuen Alternativen auszutesten.

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Kanye: Deine Forderungen sind eigentlich schon erfüllt

November 10, 2020

Kürzlich kritisierte Kanye West mit mehreren Tweets die Mechanismen der Musikindustrie. Anhand des Beispiels von iGroove zeigen wir dir, dass viele dieser Forderungen bereits erfüllt sind, wenn man mit einem unabhängigen Vertrieb arbeitet.

Der Künstler muss alle Rechte an seiner Musik behalten. Er lehnt diese dem Label nur für einen definierten Zeitraum aus. Die Aufteilung sollte 80/20 zugunsten der Künstler betragen.

Bei iGroove behältst du alle Rechte an deiner Musik und hast jederzeit die Möglichkeit, zu einem anderen Vertrieb zu wechseln. Es gibt keinerlei vertragliche Bindung. Von den Einnahmen gehen nicht nur 80%, sondern 92% an dich.

Eine Laufzeit gibt es einzig beim Vorschuss. Dank unserer Best Deal Garantie kannst du, wenn du einen besseren Vorschuss erhältst, den Deal wieder beenden und sofort wechseln.

Es braucht schlichte, nicht nur für Anwälte verständliche Verträge. Künstler dürfen bei der Verwaltung ihres Katalogs von niemandem abhängig sein, um ihr Business zu verstehen.

Oder noch besser: gar keine Verträge. Bei iGroove musst du einzig die AGBs akzeptieren und die versteht man problemlos ohne Jurastudium. Alle Kosten sind transparent aufgeführt und du bezahlst nur für das, was du auch effektiv brauchst.

Die Deals bei den Majors umfassen immer alle Songs eines Künstlers. Zudem haben die Majors Anteile an Streaminganbietern wie Spotify. Diese gehören den Künstlern und sie sollten dafür ihre Anteile erhalten.

Bei iGroove gibt es keine Exklusivität. Das bedeutet, du kannst einige deiner Releases bei uns veröffentlichen, andere aber problemlos auch über andere Vertriebe, wenn du das möchtest.

Bei uns gibt es – auch wenn wir ein Gold Partner von Spotify sind – garantiert keine Seitendeals, an denen wir verdienen. Ebenso wenig Mittelsmänner, in deren Taschen die Einnahmen verschwinden. Alles Geld das von den DSPs an uns ausgeschüttet wird, geben wir umgehend an die Künstler weiter.

Ich muss jemanden bezahlen, um überhaupt meine Einkünfte zu verstehen. Es muss klar ersichtlich sein, wie viel ich pro Song verdiene, wie viele Streams ich habe und in welchen Ländern.

Dank unseren Verkauftrends und Abrechnungen behältst du jederzeit den Überblick über deine Einnahmen. Mit diversen Filtern kannst du herausfinden, wie viel du pro Song verdienst, bei welchem Shop und auch in welchen Ländern. Mit unserer App kannst du diese Zahlen sogar jederzeit von Unterwegs abrufen. Zudem hast du die Möglichkeit, dir die zukünftigen Streaming Einnahmen der nächsten 6,12 oder gar 24 Monate berechnen zu lassen.

Es muss ein Portal geben, wo alles an einem Ort gespeichert ist. Die Musik und das Geld müssen zusammenbleiben.

In deinem iGroove-Account hast du alles an einem Ort. Von allen deinen Releases über Statistiken, der Auszahlung bis zu den Services. Wenn du einen Vorschuss bezogen hast, sind die Verträge auch gleich dort abgespeichert. Alle diese Informationen können jederzeit heruntergeladen werden.

Vorschüsse sind nichts anderes als ein Darlehen mit einem Zinssatz von 75% oder noch schlechter.

Der Unterschied zwischen einem Darlehen und einem Vorschuss bei iGroove liegt darin, dass ein Darlehen in jedem Fall zurückbezahlt werden muss. Beim Vorschuss trägt jedoch iGroove das Risiko, wenn der Betrag nicht wieder eingespielt wird. Die Konditionen (Laufzeit & Anteil iGroove) kann der Künstler selber festlegen. Außerdem bezieht sich der Vorschuss immer nur auf die vertraglich definierten Releases. Die Abgaben betragen höchstens 18%.

Kanyes Manager ergänzt: Viele Künstler können ihre Steuern nicht bezahlen oder gehen gar Bankrott. Dies, weil sie so lange auf ihr Geld warten müssen – häufig werden sie nur alle sechs Monate bezahlt.

Bei iGroove erhältst du monatlich eine Gutschrift und du kannst dir dieses Geld jederzeit auszahlen. Die Abrechnung listet transparent auf, wie viel du von welchem Store erhalten hast und zeigt die exakte Anzahl der Streams und Downloads.

Erfahre mehr über die Vorteile bei iGroove.

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App Update – Die neuen Funktionen im Überblick

Oktober 28, 2020

Anfang des Jahres lancierten wir die iGroove-App damit du die wichtigsten Funktionen von iGroove jederzeit griffbereit hast. Die Beschreibung der Grundfunktionen der App findest du hier.

Nun ist das erste große Update online und dank zusätzlichen Funktionen ist es jetzt noch einfacher, sein Business problemlos von Unterwegs abzuwickeln. In diesem Blog stellen wir dir die Anpassungen vor.

Vorschussverträge

Du hast von iGroove einen Vorschuss erhalten? Gratulation! Nun findest du alle wichtigen Infos direkt in der App. Du siehst, welche Releases Teil des Deals sind, welche Rückzahlungen bereits stattfanden und auch alle weiteren Details zum Vorschuss sind ersichtlich. Ebenfalls kannst du den Vorschussvertrag als PDF herunterladen.

Produkte

Im Produkte-Bereich haben wir diverse Optimierungen vorgenommen:

  • Neu ist es möglich für jedes Release die Labelcopy mit allen Infos zum Release herunterzuladen oder zu versenden. Dies ist z.B. besonders praktisch für deine Anmeldung bei der GEMA oder GVL.
  • Die Link Site kannst du nun bequem über die App verwalten. Mit wenigen Klicks kannst du Shops hinzufügen oder entfernen, Links anpassen und auch deine Social-Media-Kanäle hinterlegen. Füge alle wichtigen Links der Shops sowie deinen Social-Media-Kanälen hinzu und promote dein Release.
  • Teile die Verkauftrends deiner Releases mit deinen Partnern wie Bandkollegen, Manager oder Producer. Du bestimmst dabei, für welche Releases die Partner Zugriff erhalten.

Weiteres

Neu ist der Tab „Weiteres“, der den bisherigen Menüpunkt „Profil“ ersetzt. Neben der Möglichkeit dein Profil zu bearbeiten, findest du neu folgendes:

Support Chat: Unser Support Team kannst du nun auch direkt über die App kontaktieren. Somit bist du einen Schritt näher an der Quelle und wir können dich noch besser unterstützen. Sobald wir dir eine Antwort auf deine Frage geschickt haben, erhältst du eine Notification auf dein Handy, auch wenn du die iGroove App nicht geöffnet hast.

Häufige Fragen (FAQ): Du möchtest dir deine Frage gleich selbst beantworten? Hier findest du die Antworten auf die gängigsten Fragen.

What’s next?

Wir stehen nicht still und natürlich befindet sich das nächste Update bereits in Arbeit. Bei diesem wird es dann möglich sein, die Einnahmen deiner Releases unter allen Beteiligten aufzusplitten. Zusätzlich werden wir die Service Rapporte – also die Auswertung deiner gebuchten Services – direkt in die App integrieren.

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Wie verdiene ich Geld mit virtuellen Konzerten?

Oktober 27, 2020

Aller Voraussicht nach wird uns das Corona Virus noch einige Zeit begleiten und entsprechend wird es auch noch dauern, bis wieder so viele Konzerte stattfinden wie vor der Pandemie.

Bei einer von Pollstar durchgeführten Umfrage haben über 1.300 Beschäftige aus dem Livemusik-Bereich ihre Prognosen abgegeben, wann Konzerte wieder zu unserem Alltag gehören werden. Immerhin über die Hälfte glaubt, dass 2021 wieder die volle Kapazität erreicht wird. Allerdings glauben bloß 2,07%, dass dies bereits im ersten Quartal der Fall sein wird. Immerhin 16,26% glauben an das zweite Quartal und ein Viertel der Befragten hält das dritte Quartal für realistisch. Doch nicht alle teilen den Optimismus. Beinahe ein Drittel glaubt, dass wir erst 2022 wieder wie in der Pre-Corona-Zeit an Konzerte gehen können.

Mehr als die Hälfte der Befragte glaubt, dass wir 2021 wieder die volle Kapazität erreichen.

Bis man als Musiker wieder wie vor der Krise einen maßgeblichen Teil seiner Einnahmen mit Konzerten generieren kann, wird es also voraussichtlich noch lange dauern. Eine Möglichkeit, um seinen Fans trotzdem Livemusik zu bieten, sind virtuelle Konzerte. Und damit lässt sich auch Geld verdienen.

Dabei muss man zwischen zwei Möglichkeiten unterscheiden.

  • Virtuelle Events, wo im Vorfeld ein Ticket gekauft werden muss
  • Virtuelle Events, bei denen die Fans während des Livestreams bezahlen können

Beginnen wir bei den bekanntesten Plattformen:

Instagram

Wie wir bereits berichteten, gibt es bei Livestreams für die Zuschauer seit kurzem die Möglichkeit sogenannte Batches zu erwerben und damit dem Creator ein „Trinkgeld“ zu geben.

Der Nachteil ist hier, dass diese Funktion noch nicht in allen Ländern aufgeschaltet wurde und man außerdem mindestens 10.000 Follower haben muss, um die Funktion überhaupt zu nutzen.

Es ist außerdem möglich bei IGTV Ads zuzulassen, an welchen die Creator 55% verdienen. Dies ist jedoch bislang erst für ausgewählte Accounts aufgeschaltet.

Facebook

Diese Badges-Funktion gibt es bei Facebook schon länger und zwar unter dem Namen „Stars“. Deutlich interessanter ist jedoch die im August aufgeschaltete Möglichkeit, Events zu erstellen, die nur gegen Bezahlung zugänglich sind. Der User bezahlt direkt über die App und erhält anschließend Zugang zu dem Live-Event. Leider ist diese Funktion noch nicht in allen Ländern freigeschaltet. In Deutschland ist es möglich, in der Schweiz und Österreich gegenwärtig noch nicht.

Mehr Infos findet ihr hier.

YouTube

YouTube hat ziemlich hohe Hürden eingebaut, um mit Livestreams Geld zu verdienen. Man muss sich erst für das YouTube-Partnerprogramm bewerben. Um für dieses überhaupt in Frage zu kommen, muss man mindestens 1.000 Abonnenten sowie in den letzten 12 Monaten eine Wiedergabezeit von 4.000 Stunden vorweisen können.

Danach stehen verschiedene Monetarisierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Für diese gelten jedoch nochmals spezielle Voraussetzungen und Mindestanforderungen.

  • Einnahmen durch Werbung
  • Kostenpflichtige Kanalmitgliedschaften
  • Merchandise-Bereich
  • Super-Chat und Super-Sticker für Livestreams
  • Beteiligung am Umsatz, der durch YouTube-Premium-User generiert wird

Dieser Prozess kann jedoch umgangen werden, indem man auf Plattformen wie Eventbrite, Bandsintown oder Bandzoogle Tickets für den virtuellen Event verkauft und allen Käufern dann einen Link zu einem nichtgelisteten YouTube-Stream zustellt.

TikTok

Hast du mindestens 1.000 Follower bei TikTok, besteht auch hier für die User die Möglichkeit, dir ein „Trinkgeld“ in Form von Emojis zu überweisen. Diese werden mit der TikTok-Währung Coins gekauft und gutgeschrieben. Sobald du Coins im Wert von mindestens 100 Dollar hast, kannst du dir diese auszahlen lassen.

Twitch

Während Twitch früher vor allem in der Gamer-Community beliebt war, wird diese von Amazon aufgekaufte Plattform nun auch intensiv von Musikern genutzt. Ähnlich wie bei den anderen Plattformen können die User den Musikern während ihrer Livestreams ein “Trinkgeld“ in Form von Bits überweisen, mit welchem sie spezielle Emoticons und Kommentare-Funktionen freischalten. Es besteht zudem die Möglichkeit nur für bezahlende Subscriber deines Channels zu Streamen.

Mittlerweile ist auch möglich die Livestreams direkt mit seinem Amazon Music Profil zu verbinden, so dass die Livestreams auch über Amazon Music geschaut werden können.

Weitere Plattformen

Es gibt diverse Plattformen, welche es ermöglichen Tickets für virtuelle Konzerte zu verkaufen und die zugleich auch die nötige Infrastruktur zur Verfügung stellen. Es sind dies unter anderem:

Stagelt

Reservix

Elsendo

Stagetasy

Die zu Twitter gehörende Plattform Periscope bietet ebenfalls eine Trinkgeld-Funktion, bei welcher die User Herzen erwerben und den Creators überweisen können.

Der TikTok-Konkurrent Triller hat Mitte Oktober eine Livestream Feature aufgeschaltet, welches einerseits ermöglicht die User nur gegen Bezahlung zuzulassen oder dann die Möglichkeit, den Creators ein Trinkgeld zu geben. 70% der Einnahmen gehen direkt an den Künstler.

Für Fortgeschrittene gibt es Anbieter wie OBS Studio oder Restream.io. OBS Studio gibt dir die Möglichkeit, mit mehreren Kameras und verschiedenen Audiokanälen zu arbeiten. Mit Restream.io ist es zudem möglich, gleichzeitig z.B. bei Facebook, YouTube und Twitch live zu gehen und es kann auch mit den Vorteilen von OBS Studio kombiniert werden.

Zusätzliche Möglichkeiten

Patreon: Auch außerhalb von Krisenzeiten dient diese Plattform zur gezielten Unterstützung von Künstlern direkt durch ihre Fans. Die Fans bezahlen einen monatlichen Beitrag und erhalten dafür vom Künstler exklusiven Content. Dies lässt sich also bestens durch virtuelle Konzerte ergänzen.

Natürlich besteht auch immer die Möglichkeit, die Fangemeinde zu bitten einen Betrag über PayPal oder ähnliche Plattformen zu überweisen.

Fazit

Es mangelt also eindeutig nicht an Plattformen, mit welchen man sein virtuelles Konzert monetarisieren kann. Jeder Künstler muss nun für sich entscheiden, welche Option für ihn am sinnvollsten ist. Es ist von Vorteil, eine Plattform zu nutzen, bei welcher man bereits viele Follower hat. Ebenso lohnt es sich aber auch neue Möglichkeiten auszutesten oder verschiedene miteinander zu kombinieren.

Verfügt man noch über keine besonders große Fangemeinde, ist es jedoch fraglich ob der Fokus auf der Monetarisierung der virtuellen Events liegen sollte. Wichtiger ist es, sich darauf zu konzentrieren, mit seinen Hörern in Kontakt zu blieben und durch die Livestreams neue Fans zu gewinnen.

Für Künstler mit großer Fanbase bietet sich aber zweifellos die Möglichkeit, zumindest einen Teil der ausgefallenen Konzertgagen mit virtuellen Konzerten einzuspielen. Während man bei Facebook, Instagram, YouTube und anderen sozialen Netzwerken wohl selten mehr als ein besseres Trinkgeld verdient, kann der Verkauf von Tickets durchaus lukrativ sein.

Verlangt man aber einen Preis, wie für ein normales Konzert, muss man darauf achten, dass die Audio- und Bildqualität hochwertig ist. Während man bei einem Instagram-Livestream durchaus ein Auge zudrückt, wenn die Qualität nicht berauschend ist, sollte man seinen Fans bei einem kostenpflichtigen virtuellen Konzert etwas hochstehendes und einmaliges bieten.

Schließlich sollte man auch nicht vergessen, seine virtuelle Show so zu promoten als wäre es ein reguläres Konzert.

Mehr zu virtuellen Konzerten?

Hast du Fragen oder kennst du noch weitere Möglichkeiten, wie man mit virtuellen Konzerten Geld verdienen kann? Lass es uns wissen über support@igroovemusic.com.

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Wie viel verdiene ich pro Stream bei Apple Music?

Oktober 1, 2020

Nachdem wir kürzlich analysiert haben, wie viel man pro Stream bei Spotify verdient, haben wir uns nun dessen größten Konkurrenten vorgenommen: Apple Music.

Erneut haben wir einen großen Datenberg zusammengetragen, der auf den Streamingzahlen der iGroove-Kunden basiert. Wie bei Spotify zeigt sich, dass es nicht den einen Betrag gibt, den man pro Stream erhält. Auch bei Apple Music sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern groß, auch wenn sich die Schere nicht ganz so weit öffnet wie bei Spotify.

Wie erklären sich die Schwankungen bei den Streamingzahlen?

Ein großer Unterschied zwischen den beiden Giganten ist sicherlich, dass Apple Music kein Gratis-Angebot offeriert. Ausgenommen sind kostenlose Test-Monate und Spezialangebote. Bei diesen ist der PPS (Pay Per Stream) deutlich tiefer als bei den regulären Abos und teilweise wird sogar gar nichts an die Künstler ausbezahlt. Würde man diese ausklammern, wäre der PPS bei Apple Music nochmals höher.

Bei Apple Music ergeben sich die Unterschiede also vor allem aus den Kosten für das Abonnement. Während man in der Türkei für umgerechnet 1,59 Euro einen Monat lang Apple Music hören kann, bezahlt man in der Schweiz rund 12 Euro und in den meisten EU-Ländern 9,99 Euro.

Zusätzlich unterscheidet sich der PPS bei den verschiedenen Abonnenten enorm. Streams von einem normalen Abo in Deutschland generieren 8.204 Euro pro Million Streams. Bei einem Familienabo sind es hingegen nur 4.215 Euro. Noch tiefer fallen die Zahlungen wie erwähnt in den Testmonaten oder bei Spezialaktionen aus.

Da bei Apple Music aber generell weniger Faktoren den PPS beeinflussen, sind auch die Unterschiede zwischen den Ländern nicht ganz so massiv. Der Spitzenreiter Norwegen übertrifft die anderen Länder maximal um das sechsfache, Ausnahmen sind Nigeria, Kasachstan, Indien und Russland.

Vergleichen wir als erstes wieder die gemäß IFPI 20 wichtigsten Musikmärkte (auf der Liste fehlen Südkorea, Brasilien und Argentinien). Bereits hier sieht man die massiven Unterschiede zwischen den Ländern. Während man in Indien weniger als 2.000 Euro für eine Million Streams erhält, sind es in Norwegen, Dänemark und Schweden über 10.000 Euro. Im Schnitt erhält man in den 17 wichtigsten Musikmärkten 7.492 Euro für eine Million Streams.

Die wichtigsten Musikmärkte im Vergleich

Alle Zahlen in Euro / Stand September 2020
LandPro Million StreamsKosten Abo
Norwegen13'3179.48
Dänemark11'06113.30
Schweden10'3719.61
UK9'65811.18
Schweiz9'47411.97
Italien8'9519.99
Japan7'7677.77
Spanien7'8269.99
Niederlande8'9389.99
Australien6'9287.41
Frankreich6'5449.99
Deutschland5'8749.99
China5'1381.22
Kanada4'5626.41
USA6'4098.38
Mexiko2'6163.80
Indien1'9321.13

Wie viel erhalte ich pro Stream bei Apple Music?

Wie Spotify behält auch Apple Music 30% der Einnahmen für sich und schüttet von den restlichen 70% einen Anteil an die Urheber aus. Der Restbetrag geht via Label oder Vertrieb an die Rechteinhaber.

Apple Music bezahlt die Künstler nach einem sogenannten Pro-Rata-System. Das bedeutet alle generierten Einnahmen werden in einen Topf geworfen (bzw. in viele Töpfe je nach Land und Abo-Modell) und dann anhand der erzielten Streams prozentual verteilt. Wenn Apple Music in einem Monat 100 Millionen einnimmt und man hat 1% aller Streams generiert, erhält man 1 Million.

Angenommen man hätte in jedem der 50 ausgewerteten Länder gleichviele Streams, würde man für eine Million Streams 5.765 Euro erhalten. Dies ist nur leicht unter dem Betrag, den Apple Music für Streams aus Deutschland bezahlt (5.874 Euro). Wie bereits bei Spotify gibt es auch bei Apple Music deutliche Unterschiede zwischen den deutschsprachigen Ländern: Für Streams aus Österreich erhält man pro Million rund 8.148 Euro, in der Schweiz sogar 9.474 Euro. Für Streams aus der Schweiz erhält man also über 60% mehr als für Streams aus Deutschland.

Gemessen am PPS und der Einwohnerzahl sind ähnlich wie bei Spotify die interessantesten Märkte UK, Deutschland, Frankreich, Japan, Australien sowie die USA. Anders als bei Spotify sind aber auch Italien, Portugal und Spanien durchaus spannend. Nicht verachten sollte man zudem die Benelux Länder, die Schweiz, Österreich und insbesondere die skandinavischen Staaten, welche die Liste anführen.

Apple Music vs. Spotify

Es ist kein Geheimnis, dass Apple Music deutlich mehr pro Stream bezahlt als sein schwedischer Mitbewerber. Dank unserer Auswertung sieht man nun, wie groß der Unterschied tatsächlich ist.

Im Schnitt auf alle Länder berechnet, bezahlt Apple Music 2,84 Mal so viel pro Stream wie Spotify. Während der Faktor im Heimatmarkt USA bei 2,13 liegt, ist er zum Beispiel in südeuropäischen Ländern wie Griechenland über 4. In Italien oder Portugal sogar bei sagenhaften 5,28, respektive 5,77!

In den deutschsprachigen Ländern bewegt er sich leicht unter dem Durchschnitt. In Deutschland liegt der Faktor bei 2,05, in Österreich sind es 2,17 und in der Schweiz 2,35. Für einen Stream bei Apple Music erhält man also gut doppelt so viel wie für einen Stream bei Spotify.

In der untenstehenden Liste seht ihr, wie viel man pro Land für eine Million Streams bei Apple Music erhält. Zudem könnt ihr die Zahlen von Apple Music direkt mit denen von Spotify vergleichen. Der Faktor zeigt, wieviel mehr man pro Stream bei Apple Music erhält. Schließlich ist auch noch angegeben, wie viel das Abo im jeweiligen Land für die beiden Shops kostet.

Lesebeispiel: Für Streams aus Deutschland erhält man für eine Million Streams bei Apple Music 5.874 Euro und bei Spotify 2.862 Euro. Pro Streams erhält man also bei Apple Music 2,05 Mal so viel wie bei Spotify. Wenn ein Künstler praktisch nur Streams aus Deutschland generiert, braucht er, um monatlich 4.000 Euro zu verdienen, rund 1,4 Millionen Spotify-Streams, während bei Apple Music bereits 680.000 Streams ausreichen. 

Für den Konsumenten spielt es kaum eine Rolle, für welchen Dienst er sich entscheidet, da die Abopreise in etwa identisch sind. Als Musiker profitiert man jedoch bei Apple Music deutlich mehr.

Streaming-Auszahlung pro Land

Alle Zahlen in Euro / Stand Apple Music September 2020 / Stand Spotify Juli 2020
LandAbokosten Apple MusicAbokosten SpotifyPro Million Streams Apple MusicPro Million Streams SpotifyFaktor
Norwegen9.4810.2113'3174'6572.86
Dänemark13.3013.3011'0614'3852.52
Schweden9.619.6310'3713'7752.75
UK11.1810.959'6584'1762.31
Schweiz11.9712.009'4744'0252.35
Luxemburg9.999.999'7443'5362.76
Italien9.999.998'9511'6945.28
Finnland9.999.999'8453'7782.61
Portugal6.996.997'9811'3825.77
Japan7.777.927'7673'0172.57
Singapur6.156.127'7252'4793.12
Österreich9.999.998'1483'7552.17
Belgien9.999.997'6552'7582.78
Neuseeland8.478.537'7504'2311.83
Spanien9.999.997'8261'9993.92
Niederlande9.999.998'9383'0832.90
Australien7.417.296'9283'3702.06
Hongkong6.286.386'6162'3322.84
Frankreich9.999.996'5442'6902.43
Costa Rica5.025.115'9241'6793.53
Griechenland6.996.997'2871'5044.84
Deutschland9.999.995'8742'8622.05
Mittelwert aller Länder6.247.055'7652'0312.84
Slowakei5.995.995'3571'6403.27
Israel4.964.964'7532'7901.70
China1.225'138
Tschechien5.685.994'9261'7912.75
Kanada6.416.374'5622'3281.96
USA8.388.526'4092'9982.14
Indonesien2.822.924'1048195.01
Ungarn4.204.994'4321'6192.74
Thailand3.483.493'9479884.00
Polen4.554.544'1751'1943.50
Taiwan4.284.333'8301'2892.97
Malaysia3.002.993'5691'3202.70
Chile3.663.853'8011'0733.54
Rumänien4.134.994'2381'2883.29
Slovenien5.994'045
Ukraine4.183'019
Peru3.964.552'6451'2422.13
Philippinen2.232.333'2076924.64
Türkei1.592.232'9547154.13
Mexiko3.803.822'5161'2252.05
Südafrika3.003.102'4091'3341.81
Kolumbien2.693.442'1878922.45
Russland1.912'003
Indien1.131.361'9321'1971.61
Kasachstan1.991'730
Nigeria1.951'083
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Neue Tools bei Instagram: Alles was du über Reels und Badges wissen musst

September 1, 2020

Aus dem Hause Facebook kamen zuletzt gleich zwei neue Tools, die für Musiker relevant sind. Die neusten Möglichkeiten auf Instagram stellen wir dir hier vor.

Instagram Reels

TikTok ist weltweit auf dem Vormarsch und könnte wohl einzig durch Präsident Trump in seinem Höhenflug gestoppt werden. Doch die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht und so hat nun auch Instagram ein neues Tool lanciert – Instagram Reels.

Ähnlich wie bei TikTok kann man unterhaltsame 15-sekündige Videos erstellen, mit verschiedenen Effekten und Tools arbeiten und natürlich auch Musik einfügen. Zu finden ist dieses neue Feature, wenn du die Instagram-Kamera öffnest. 

Wenn du deine Releases über iGroove an Facebook / Instagram ausgeliefert hast, sind deine Songs in der Audio Library zu finden und können zu Reels hinzugefügt werden. Im Gegensatz zu Instagram Stories kann die Musik verändert werden und zwar ist es möglich, die Geschwindigkeit des Songs anzupassen. 

Das Video kann mit über 1.000 Effekten bearbeitet werden, nicht möglich ist es jedoch Links einzufügen. Ebenfalls gibt es zumindest gegenwärtig keine Möglichkeit Reels zusätzlich zu promoten

Beim Posten kann man entscheiden, ob man dies nur in seinem Feed oder auch über die neue Funktion in Entdecken-Tab teilen will. Will man möglichst viele Leute erreichen, empfiehlt es sich beides zu nutzen. Reels können auch als Story gepostet werden, dann verschwinden sie aber wie gewohnt nach einem Tag. Auf deinem Profil gibt es zudem einen neuen Reels-Tab. 

Alle weiteren Informationen findest du hier

Instagram Badges

Badges auf Instagram funktionieren ähnlich die „Stars“ bei Facebook. Die User erhalten die Möglichkeit während Live-Streams dem Creator ein „Trinkgeld“ in Form von Badges zu geben. Aus Sicht des Musikers ist dies also eine weitere mögliche Einnahmequelle.

Um überhaupt die Möglichkeit zu haben diese Badges zu erhalten, muss man mindestens 10.000 Follower haben. Zudem ist das Tool bislang nur für Creator aus den folgenden Ländern freigeschaltet:

  • Deutschland
  • USA
  • UK
  • Brasilien
  • Frankreich
  • Italien
  • Türkei
  • Spanien
  • Mexiko
  • Indien
  • Australien
  • Japan

What’s next? Musikvideos auf Facebook

Musikvideos sind auch 2020 ein wichtiges Tool, um ein Release zu promoten. Mit dem neusten Feature hat man nun eine neue Möglichkeit, sein Musikvideo möglichst breit zu streuen. Im Facebook Watch Bereich wird es eine neue Kategorie für Musikclips geben.

Bislang sind Musikvideos erst in den USA aufgeschaltet. Wir informieren euch sobald dieses Feature auch in Europa zugänglich ist.

Die User werden nicht nur die Möglichkeit haben nach Videos zu suchen, die Clips werden auch nach Genre, Künstler und Stimmung sortiert und es wird auch kuratierte Playlisten geben. Ähnlich wie die Streaminganbieter erstellt Faceook Playlisten wie „Popular This Week“ oder „New This Week“.

Auch die Artist Pages werden angepasst, so dass die Musikvideos auch auf der Seite des Künstlers zu finden sein werden. Die User werden zudem die Möglichkeit haben direkt über das Video einer Artist Page zu folgen. Die Videos können somit dazu beitragen, dass man zusätzliche Follower erhält. Wenn ein User einem Künstler folgt, wird er informiert sobald dieser ein neues Video veröffentlicht hat.

Im Creator Studio wird man die Möglichkeit haben, die Videos zu managen, zu promoten und man sieht auch, wie diese performen.

Hast du noch Fragen zu Instagram Reels oder Badges?

Dann melde dich bei unserem Support unter support@igroovemusic.com oder schreibe uns im Chat.

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Wie viel erhalte ich pro Stream auf Spotify?

August 18, 2020

Früher war es relativ einfach zu berechnen, wie viel man mit einem Verkauf verdient. Es war ziemlich klar, wie viel man pro verkaufter CD oder Vinyl-Scheibe erhält und auch bei den Downloads war es absehbar, was man pro verkauften Song einnimmt. Im Streamingzeitalter ist die ganze Geschichte jedoch deutlich komplizierter geworden. Auch wenn im Netz diverse Zahlen die Runde machen, wie viel Spotify pro Stream bezahlt, gibt es nicht den einen fixen Betrag.

Es ist daher auch nicht erstaunlich, dass wir von Künstlern viele Fragen erhalten, wieso es zu Schwankungen bei ihren Streamingeinnahmen kommt. Wir haben nun einen riesigen Datenberg zusammengetragen und analysiert, um einen detaillierten Einblick geben zu können, wie Spotify euch bezahlt. Wichtig: wir haben einzig die Zahlen von Spotify analysiert. Die anderen Streaminganbieter arbeiten mit unterschiedlichen Berechnungsmodellen.

Wie erwähnt, gibt es nicht einen einzigen Betrag den Spotify pro Stream auszahlt, sondern unzählige verschiedene. Dies hängt von vielen Faktoren ab, jedoch hauptsächlich davon, aus welchem Land der Stream stammt und ob der Hörer ein Gratis- oder Premium-Abo hat.

Wenn wir 18 der gemäß IFPI 20 wichtigsten Musikmärkte der Welt vergleichen (nicht auf der Liste sind China und Südkorea, da Spotify dort nicht verfügbar ist), sehen wir, dass die Werte enorm variieren. Die Auszahlung für eine Million Streams reicht von 722 Euro in Argentinien bis zu 4.657 Euro in Norwegen. Im Schnitt erhält man in den 18 wichtigsten Musikmärkten 2.739 Euro für eine Million Streams ausbezahlt.

Die wichtigsten Musikmärkte im Vergleich

Alle Zahlen in Euro / Stand Juli 2020
LandPay Per StreamPro Million StreamsKosten Premium Abo
Norwegen0.0046573054274657.3110.21
Dänemark0.0043852550614385.2613.30
UK0.0041755041004175.5010.95
Schweiz0.0040254549284025.4512.00
Schweden0.0037746136023774.619.63
Australien0.0033700383053370.047.29
Niederlande0.0030829008313082.909.99
Japan0.0030167174133016.727.92
USA0.0029976018002997.608.52
Deutschland0.0028622376732862.249.99
Frankreich0.0026903383282690.349.99
Kanada0.0023278130152327.816.37
Spanien0.0019985677141998.579.99
Italien0.0016944623831694.469.99
Mexiko0.0012249458781224.953.82
Indien0.0011970704851197.071.36
Brasilien0.0011004033981100.402.77
Argentinien0.000722522275722.521.65

Wie kommt es zu den Schwankungen bei den Streaming-Auszahlungen?

Einer der wichtigsten Faktoren ist der Abopreis. In Indien kostet beispielsweise ein Spotify Premium-Abo nur ein Bruchteil dessen, was man in Dänemark dafür bezahlt. Während ein Premium Abo in Dänemark umgerechnet EUR 13.30 kostet, muss ein Premium User in Indien gerade Mal EUR 1.36 monatlich hinblättern.

Auch die Werbeinnahmen variieren von Markt zu Markt und natürlich schwanken diese auch in jedem einzelnen Markt von Monat zu Monat. Zugleich verändert sich auch jeden Monat die Anzahl Premium-Abos und die Anzahl durch die Hörer generierten Streams. Kurz gesagt, die Zahlen sind in konstanter Veränderung und somit auch die Auszahlung an die Künstler.

Dies bedeutet somit auch, dass es nicht nur auf die Veränderungen deiner persönlichen Streamingzahlen ankommt, sondern auch wie sich der „Markt“ generell verändert. Wenn die Anzahl deiner Streams sinken aber auch die Gesamtzahl aller Streams im gleichen Ausmaß zurückgeht, verdienst du immer noch gleich viel. Übertrieben gesagt verdienst du für 5000 Streams zu einem PPS (Pay Per Stream) von 0,001 gleich viel wie für einen einzigen Stream bei einem PPS von 5 Euro. Ebenso kann es aber auch sein, dass du mehr Streams generierst, der PPS jedoch sinkt und du trotzdem nicht mehr verdienst.

Hier sind nochmals die wichtigsten Faktoren zusammengefasst, welche beeinflussen, wie viel man pro Stream erhält:

  • Preis des Abonnements
  • Art der Subscription (Free / Paid)
  • Herkunft des Streams (Land)
  • Generierte Werbeeinnahmen im jeweiligen Markt
  • Anzahl Abonnemente
  • Anzahl pro Monat generierte Streams

Wie viel bezahlt Spotify pro Stream?

Von allen erzielten Einnahmen, behält Spotify 30% für sich. Von den restlichen 70% wird ein Teil für die Songwriter und Komponisten abgeführt und der Rest geht dann via Label oder Vertrieb an die Rechteinhaber des Songs.

Von dem restlichen Teil des Kuchens wird berechnet, wie viele Streams es total gab und wie hoch der Anteil jedes einzelnen Künstlers ist. Angenommen es hätte pro Monat eine Million Streams gegeben und du hast 1.000 Streams erzielt, erhältst du 0,01% des Kuchens.

Soweit so verständlich. Nun ist es aber nicht so, dass es nur einen Kuchen gibt, sondern eben Dutzende. So gibt es einen Kuchen für jeden Markt, jede Abonnementsstufe und so weiter. Genau hier beginnen die (großen) Unterschiede.  

Wir haben unser umfangreiches Datenmaterial analysiert und dabei berechnet, wie viel man pro Stream in den verschiedenen Ländern verdient, in denen Spotify verfügbar ist. Noch nicht berücksichtigt sind die Balkan-Staaten, da Spotify dort erst kürzlich aufgeschaltet wurde.

79 Länder im Vergleich (klicke auf die Grafik für die Vollansicht)

In der Tabelle (ganz unten im Blog) seht ihr für 79 verschiedene Länder, wie viel pro Stream und hochgerechnet auf eine Million Streams ausbezahlt wird. Wie bereits erwähnt, kann es immer zu Schwankungen kommen diese Zahlen geben euch jedoch einen guten Richtwert.

Man sieht zum Beispiel, dass man für eine Million Streams in Island beinahe das Neunfache dessen erhält, was für dieselbe Anzahl Streams in Marokko, Tunesien oder Algerien ausbezahlt wird. Angenommen man hätte in jedem der 79 Länder dieselbe Anzahl Streams, ergäbe dies einen PPS von 0.00203111. Man würde also für eine Million Streams 2.031 Euro erhalten, also in etwa so viel wie in Uruguay oder Spanien. Zahlreiche europäische Länder wie Italien, Griechenland, Portugal, Tschechien, Ungarn oder Polen liegen unter diesem Mittelwert, teils sogar deutlich.  

Doch auch im deutschsprachigen Raum sind die Unterschiede erheblich. Während man in der Schweiz rund 4.025 Euro und in Österreich 3.755 Euro pro Million Streams erhält, sind es in Deutschland gerade Mal 2.862. Für einen Stream in der Schweiz erhält man also 40% mehr als für einen Stream in Deutschland.

Fazit

Die Auswertung zeigt deutlich, dass es nicht nur wichtig ist, wie viele Streams man generiert, sondern auch in welchen Ländern. So ist Island zwar das Land mit der mit Abstand besten Auszahlung, mit seinen weniger als 400.000 Einwohnern ist der Inselstaat aber trotzdem nur mäßig interessant. Einwohnerstarke Länder wie Indien oder Mexiko sind natürlich nur schon wegen ihrer Größe spannend, jedoch muss man das x-fache an Streams generieren, um auf ähnliche Zahlen wie z.B. in England zu kommen. Berücksichtigt man neben der Auszahlung pro Stream auch die Einwohnerzahl sind die interessantesten Märkte UK, Australien, Japan, USA, Deutschland wie auch Frankreich. Das ist soweit keine Überraschung, unsere Auswertung zeigt aber auch, dass man die skandinavischen Märkte nicht vergessen darf und auch Länder wie die Niederlande, Neuseeland, die Schweiz oder Österreich nicht vernachlässigen sollte. Hat man hingegen sein Kernpublikum in der Türkei, den nordafrikanischen Staaten oder auch den lateinamerikanischen Ländern, muss man sich doppelt und dreifach anstrengen.

Streaming-Auszahlung pro Land

Alle Zahlen in Euro / Stand Juli 2020
LandPay Per StreamPro Million StreamsKosten Premium Abo
Island0.0052553781835255.389.99
Norwegen0.0046573054274657.3110.21
Monaco0.0044327901294432.799.99
Dänemark0.0043852550614385.2613.30
Neuseeland0.0042311006904231.108.53
UK0.0041755041004175.5010.95
Schweiz0.0040254549284025.4512.00
Liechtenstein0.0040150994594015.1012.00
Irland0.0038861140653886.119.99
Finnland0.0037782370623778.249.99
Schweden0.0037746136023774.619.63
Österreich0.0037549847083754.989.99
Luxemburg0.0035355259903535.539.99
Australien0.0033700383053370.047.29
Niederlande0.0030829008313082.909.99
Andorra0.0030556120583055.619.99
Japan0.0030167174133016.727.92
USA0.0029976018002997.608.52
Deutschland0.0028622376732862.249.99
Israel0.0027904531802790.454.96
Belgien0.0027579597602757.969.99
Frankreich0.0026903383282690.349.99
Zypern0.0025842854252584.296.99
Singapur0.0024791115362479.116.12
Panama0.0024693655192469.375.11
Malta0.0023482761712348.286.99
Hongkong0.0023318610832331.866.38
Kanada0.0023278130152327.816.37
Estland0.0022850732602285.076.99
VAE0.0021479967132148.004.64
Uruguay0.0021154699272115.476.81
Mittelwert aller Länder0.0020311100002031.116.22
Spanien0.0019985677141998.579.99
Tschechien0.0017905643741790.565.99
Litauen0.0017591892961759.196.99
Libanon0.0017264355851726.444.25
Italien0.0016944623831694.469.99
Costa Rica0.0016794379251679.445.11
Slowakei0.0016395565581639.565.99
Ungarn0.0016186725621618.674.99
Dominikanische Republik0.0016065836151606.585.11
Oman0.0015784127111578.414.25
Lettland0.0015073353721507.346.99
Griechenland0.0015042108031504.216.99
Bahrain0.0015025302751502.534.25
Honduras0.0014624725941462.475.11
Ecuador0.0013935394291393.545.11
Vietnam0.0013878364881387.842.17
Portugal0.0013820306961382.036.99
Bulgarien0.0013596515921359.654.99
Südafrika0.0013335950951333.603.10
Malaysia0.0013201493621320.152.99
Paraguay0.0013075698581307.575.11
Taiwan0.0012885085971288.514.33
Rumänien0.0012879747191287.974.99
El Salvador0.0012485012541248.505.11
Peru0.0012421146751242.114.55
Katar0.0012356968771235.704.25
Kuwait0.0012307198111230.724.25
Mexiko0.0012249458781224.953.82
Indien0.0011970704851197.071.36
Polen0.0011943949721194.394.54
Brasilien0.0011004033981100.402.77
Chile0.0010726463011072.653.85
Nicaragua0.0010418819851041.885.11
Guatemala0.000995074344995.075.11
Thailand0.000987703659987.703.49
Kolumbien0.000892256455892.263.44
Saudi Arabien0.000874658170874.664.54
Bolivien0.000845270241845.275.11
Jordanien0.000844783747844.784.25
Palästina0.000830716193830.724.25
Ägypten0.000823862284823.862.66
Indonesien0.000819243841819.242.92
Argentinien0.000722522275722.521.65
Türkei0.000715462371715.462.23
Philippinen0.000691897482691.902.23
Marokko0.000680253583680.254.25
Algerien0.000598879691598.884.25
Tunesien0.000597143493597.144.25

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