iGroove Blog — Know-how für Musiker.
Medienartikel  

iGroove spannt Rapper Kool Savas ein

iGroove, das Schweizer Start-up, will die Vormacht grosser Plattenfirmen brechen. Der Masterplan steht – dank Geld aus dem Silicon Valley und dem Rap-Star Kool Savas.

Januar 10, 2020

Schweizer Start-up sorgt für neue Töne im Musikmarkt

Schweizer Bescheidenheit? Kennt iGroove nicht. Das Schweizer Start-up will die Vormacht grosser Plattenfirmen brechen. Der Masterplan steht – dank Geld aus dem Silicon Valley und dem Rap-Star Kool Savas.

Microsoft wollte dem Schweizer Jungunternehmen iGroove die Verwendung des Namens verbieten lassen – dies, nachdem der IT-Gigant aus den USA die Musikvertriebsfirma aus Pfäffikon SZ ursprünglich sogar noch gefördert hatte.

Wer heute den schnellen Erfolg im Musikbusiness sucht, der rappt über Fussballer, fette Autos, hübsche Frauen – oder fette Kohle. Tatsächlich fliesst die Knete dank Streaming-Diensten wie Spotify oder Apple Music ganz ordentlich. Letztes Jahr betrug der weltweite Umsatz aus Streams satte 8,9 Milliarden Dollar.

Das Schweizer Start-up iGroove ist scharf auf ein Stück von diesem Kuchen. Das Unternehmen mit Sitz in Pfäffikon SZ bläst zum Sturm auf die Majorlabels Universal, Sony und Warner, die über drei Viertel des Musikmarkts beherrschen. «Wir wollen unter die Top-Player des internationalen Musikmarktes», sagt iGroove-CEO Dennis Hausammann (35).

Start-up will auch Weltstars

iGroove ermöglicht Künstlern und Musiklabels, ihre Musik unabhängig von Plattenfirmen über Streaming-Plattformen anzubieten. Schweizer Musiker wie Lo & Leduc oder Luca Hänni arbeiteten bereits mit dem Start-up zusammen. Aber iGroove will Weltstars. Richten soll es ein neuartiges Konzept, frisches Kapital und der Rapper Kool Savas (44).

Der Deutsche geht für iGroove auf Talentsuche. «Ich werde versuchen, jungen Rappern die Vorteile des Konzepts aufzuzeigen», sagte er zu BLICK. iGroove biete Musikern rasche Vorschüsse für die Musikproduktion, individuelle Unterstützung und eine höhere Umsatzbeteiligung als bei Plattenfirmen.

Sprungbrett in die USA

«Ich hätte mir am Anfang meiner Karriere eine Plattform wie iGroove gewünscht», sagt der Rapper mit vier Nummer-1-Alben. Savas als Zugpferd einzusetzen, hat Konzept: Deutsch-Rap boomt. Die Top drei der Schweizer Spotify-Jahresbestenliste von 2019 belegen allesamt Rapper aus Deutschland.

«Kool Savas ist nicht nur unser Sprachrohr, er kennt auch das Musikbusiness in Deutschland bestens», sagt Hausammann. iGroove will sich in diesem Markt einen Namen machen. Und ihn als Sprungbrett für den Schritt in die USA nutzen.

Vollgas mit Fries

Das nötige Kapital für die Expansion schiesst der Bündner Investor Alex Fries (51) ein. «iGroove passt mit seiner technischen Ausstattung hervorragend in den amerikanischen Musikmarkt», sagt er zu BLICK. Fries muss es wissen. Er lebt seit 30 Jahren im Silicon Valley und hat sich als Start-up-Gründer einen Namen gemacht.

Das Geld für die Beteiligung macht Fries aus einem seiner Technologie-Fonds locker. «Besonders die Daten über das Konsumverhalten auf Streaming-Plattformen können künftig sehr wertvoll sein», sagt Fries.

iGroove kann damit in Echtzeit analysieren, welche Songs beim Hörer ankommen. Auch Fries hat mit dem Start-up Grosses vor: «Langfristig wollen wir den Weltmarkt dominieren.» Angaben über die Höhe der Investition wollen weder iGroove noch Fries selber machen.

Im Bett mit Microsoft

Bekannt wurde iGroove 2015 mit Lieder-Käufen via SMS. Dieser Dienst wird seit dem Aufkommen von Spotify und Co. kaum mehr genutzt. Das neue Geschäftsmodell konzentriert sich auf den Digitalvertrieb von Musik – vorwiegend von Hip-Hop und Elektro. Ein klassisches Studio einer Plattenfirma ist zur Aufnahme dieser Songs heute oft nicht nötig. Meist reichen ein Computer und ein Mikrofon.

An Selbstbewusstsein fehlt es den Jungunternehmern nicht – allerdings noch an einem Musikernetzwerk in Übersee. Darum ist das Start-up in den USA auf der Suche nach Talentscouts wie Kool Savas.

So funktioniert iGroove

Bei Plattenlabels unterschreiben Musiker Verträge, in denen sie die Rechte an ihren musikalischen Werken abtreten. Die Labels behalten einen Grossteil des Umsatzes aus dem Musikverkauf für sich. Im Gegenzug kümmert sich die Plattenfirma um die Finanzierung, Herstellung und Vermarktung der Musik. Bei iGroove ist das anders. Musiker behalten hier die Rechte an ihren Liedern. iGroove stellt die Musik seiner Künstler auf die Streaming-Plattformen. 92 Prozent des Umsatzes aus dem Streaming gibt iGroove den Musikern weiter – so viel wie sonst nirgendwo. Zudem können Musiker einzelne Dienstleistungen beziehen, die sonst Plattenlabels verrichten: die Vermarktung von Alben, die Pflege von Social-Media-Kanälen oder das Pressen von CDs. Einziger Unterschied: Musiker bezahlen nur für die Dienste, die sie beziehen.

Streaming spült Musikbranche Geld in die Kassen

Streamingportale wie Spotify, Deezer oder Apple Music haben dem globalen Musikgeschäft wieder ordentlich Schub gegeben. 2018 setzte die Musikindustrie weltweit 19,1 Milliarden US-Dollar um, 33,5 Prozent mehr als noch 2014. Laut dem Global Music Report des Weltverbands der Phonoindustrie (Ifpi) wurde fast die Hälfte des Gesamterlöses über Streamingdienste generiert. Das Streaming-Segment wuchs letztes Jahr um 33 Prozent. Hingegen ist der Verkaufserlös aus dem Musik-Download stark rückläufig. Die Branche erzielte lediglich noch einen Viertel des Gesamtumsatzes mit CDs und Schallplatten.

Artikel von Fabio Giger

Den Original-Artikel gibt es hier.

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Die iGroove-App kurz erklärt

Januar 30, 2020

Dank unserer neuen App hast du die wichtigsten Funktionen immer sofort griffbereit. Was genau die iGroove-App alles kann, stellen wir dir hier kurz vor.

Die iGroove App gibt es ab sofort für iOS und Android.

Sehe schon heute, was du morgen verdienen wirst.

Trends

Im Trend-Tab siehst du beinahe tagesaktuell, wie deine Releases performen und du kannst, wie bei der Desktop-Version, verschiedene Filter setzen. Einerseits gibt es die Sortierung nach Top Releases, Top Songs oder Top Artists (insbesondere praktisch für Labels) und oben links findest du zudem zusätzliche Filter, die es dir ermöglichen nur die Zahlen eines bestimmten Künstlers, Releases, Songs, Shops, Land oder Typs anzuschauen. Diese Filter lassen sich auch beliebig kombinieren (z.B. nur die Deezer Streams aus Österreich von Künstler XY).

Kombiniere die Filter beliebig, um deine Zahlen detailliert zu analysieren.

Oben rechts lässt sich zudem der Zeitraum der Trends festlegen und man kann seine Trenddaten bequem nach verschiedenen Perioden analysieren.

Im Tab Playlists siehst du, in welchen Playlists deine Songs zu finden sind. Es ist ersichtlich, wie viele Streams durch die jeweilige Playlist generiert wurden, wie lange der Song sich schon in der Playlist befindet und wie viele Follower diese hat.

In den Unterkategorien „Stream Insights“ und „Weiteres“ findest du zusätzliche Daten zu deinen Streams und Downloads.

Wichtig zu wissen ist hier, dass es sich bei den Trends nur um provisorische Einnahmen handelt, die noch nicht mit den Shops abgerechnet und entsprechend noch nicht deinem iGroove-Konto gutgeschrieben wurden. Es sind also noch keine definitiven Zahlen, zu denen kommen wir nämlich jetzt.

Alle Gutschriften und Belastungen auf einen Blick.

Konto

Unter dieser Ansicht findest du alle Belastungen und Gutschriften, die auf deinem iGroove-Konto stattgefunden haben. Bei den Gutschriften findest du außerdem detailliertere Informationen zu der Abrechnung und du hast die Möglichkeit ein PDF mit den Details herunterzuladen.

Außerdem kannst du dir hier dein Guthaben bequem auf dein Bank- oder PayPal-Konto überweisen.

Überweise dein Guthaben bequem auf dein Bank- oder PayPal-Konto.

Produkte

Hier sind alle in deinem Konto erfassten Releases aufgeführt. Solltest du auf die Schnelle den EAN eines Releases oder den ISRC eines Tracks benötigen, wirst du hier sofort fündig.

Releases hinzufügen ist hingegen nur auf der Desktop-Variante möglich.

Alle deine Releases im Überblick.

Profil

Möchtest du deine Email, dein Passwort oder die Sprache anpassen, ist dies hier schnell und unkompliziert möglich.

Notifications

Zukünftig erhältst du hier einfach und direkt Benachrichtigungen und Informationen von iGroove. Dieser Teil befindet sich momentan noch im Aufbau.

Hast du noch Fragen zur iGroove App?

Dann melde dich bei unserem Support unter support@igroovemusic.com oder schreibe uns im Chat.

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Musik-Promotion bei TikTok – so geht’s!

Dezember 16, 2019

Vermutlich hat jeder schon einmal von TikTok gehört und die Chance, dass auch du die App auf deinem Handy hast, ist statistisch gesehen ziemlich groß: sie wurde nämlich bereits über eine 1,5 Milliarden Mal heruntergeladen (im Februar 19 erreichte sie 1 Milliarde) und hat fast 800 Millionen aktive Nutzer pro Monat. Zum Vergleich: Twitter hat rund 326 Millionen aktive Nutzer und Snapchat steht bei 186 Millionen.

In Deutschland hat TikTok nach neusten Erhebungen ca. 5,5 Millionen monatliche Nutzer. Zu Beginn des Jahres waren es noch 4,1 Millionen, das Wachstum ist also enorm stark.

Sowas habt ihr nie gesehen, sowas machen TikToker

TikTok kurz erklärt: Millionen von Usern laden hier kurze Videos hoch, nutzen verschiedenste Filter und wollen damit primär unterhalten. Die Bandbreite der hochgeladenen Videos ist sehr hoch, überaus populär sind aber weiterhin Tanzvideos und Lip-Syncing, was bereits zeigt, dass Musik eine sehr wichtige Rolle spielt bei TikTok. Dies sieht man auch daran, dass Musik in Form der drehenden Platte unten rechts bei jedem Post präsent ist. Klickt man auf die “Platte“ sieht man, wie oft der entsprechende Song bereits in einem Video verwendet wurde, was natürlich ein Indikator ist, wie populär ein Track ist.

Wenn du bislang noch überhaupt nicht mit TikTok vertraut bist, erhältst du hier einen guten Überblick über dessen Funktionen (in Englisch). Um sich einfach unterhalten zu lassen, braucht man übrigens keinen Account, will man jedoch selbst kommentieren oder kreieren, muss man sich registrieren.

TikTok: Mehr als nur Kinderkram

Wer nun dankend abwinkt und die App einzig als Kinderkram abtut, sollte alleine wegen den oben erwähnten Zahlen nochmals kurz innehalten, denn für Musiker bietet TikTok zweifellos die Möglichkeit viele neue Hörer zu erreichen. Musik ist ein elementarer Bestandteil der Kurzvideos die täglich millionenfach hochgeladen werden. Ähnlich wie bei Instagram kann man zu seinen Posts Musik einfügen und dank iGroove kannst auch du deine Songs für die Millionen von TikTok-User zur Verfügung stellen. Wähle hierzu ganz einfach beim Erstellen des Releases TikTok als Store an und wir stellen sicher, dass dein Release in der Library zu finden ist.

Wähle TikTok beim Erfassen des Releases aus

Im Gegensatz zu Instagram, wo der ganze Song verfügbar ist und der User den entsprechenden Ausschnitt selbst wählen kann, ist bei TikTok nur ein kurzer Ausschnitt des Tracks verfügbar. Man sollte sich hier also sehr genau überlegen, welchen Teil des Songs man hochstellen will. In den meisten Fällen dürfte dies ein eingängiger Refrain sein oder in anderen Fällen eine markante Textzeile, welche die Leute dazu animiert diese für ihr Video zu nutzen. Du kannst den Startpunkt des Songs beim Erfassen des Songs unter „Start Hörprobe“ selbst festlegen. Dieser wird dann bei allen Stores, die Hörproben erlauben, so übernommen.

Definiere den Start der Hörprobe für TikTok und weitere Plattformen

Die populärsten Genres auf TikTok sind übrigens gegenwärtig HipHop und Pop.

TikTok als Chance für Musiker

Unterdessen sind tatsächlich schon Karrieren dank TikTok lanciert worden, das populärste Beispiel ist natürlich „Old Town Road“ von Lil Nas X, das ohne die App niemals zum Welthit mutiert wäre. Einerseits hast du, sofern du der Typ dazu bist, die Möglichkeit dich selbst zu inszenieren. Zusätzlich besteht die Chance, dass viele Nutzer deinen Song für ihre Videos verwenden.

Trotz der immensen Größe und Reichweite von TikTok sind viele noch nicht wirklich mit der App und ihrer Möglichkeiten vertraut. Es macht daher sicherlich Sinn, wenn du erst etwas Zeit investierst, um die App und ihre Features kennenzulernen. Es lohnt sich ebenfalls zu analysieren, wie Künstler, die ähnliche Musik machen wie du, die Plattform nutzen und wie sich diese darstellen und vermarkten. So bekommst du ein Gefühl für die App und ihre Nutzer, denn einfach Strategien von anderen Social-Media-Plattformen übernehmen funktioniert nicht. Ein Facebook-User tickt nicht wie ein Instagram-Nutzer und dieser ist wiederum anders als die TikTok-Crowd.

Während es sich praktisch kein Künstler leisten kann nicht auf Instagram zu sein, lassen viele TikTok bislang noch links liegen. Doch auch im deutschsprachigen Raum nutzen bereits diverse Künstler die App als weiteren Kanal, um direkt mit ihren Fans in Kontakt zu treten.

Einige Beispiele sind etwa Marc Forster, SSIO, Loredana, Dardan, Mero oder Ardian Bujupi. Dies sind natürlich nur einige und es ist davon auszugehen, dass immer mehr Künstler die Reichweite und Möglichkeiten von TikTok nutzen werden. Schau doch einfach mal, ob deine Lieblingsacts auch schon mitmischen und lassen dich inspirieren! Selbst wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du zukünftig das TikTok-Game mitspielen willst, mache trotzdem einen Account und sichere dir deinen gewünschten Username bevor er weg ist!

Zu Beginn kannst du einfach nach dem Trial-and-Error-Prinzip vorgehen und kreativ sein. Versuche verschiedene Dinge und analysiere, was funktioniert und wie du neue Leute erreichen kannst. Nach einiger Zeit wirst du dir einerseits eine Fanbase aufgebaut haben und zum anderen wissen, welche Posts und Strategien funktionieren und welche nicht. Die entscheidende Frage ist natürlich, wie man aus dieser enormen Masse an Videos herausstechen kann.

Aus der TikTok-Masse herausstechen

Ein Patentrezept wie man seine Videos oder seine Songs bei TikTok viral gehen lassen kann, gibt es selbstverständlich nicht. Hierfür spielen zu viele Faktoren zusammen. Einerseits muss man die App und ihre Mechanismen verstehen, man muss ebenfalls mit der nötigen Kreativität herangehen und dazu hängt auch vieles noch mit dem Momentum und der nötigen Portion Glück zusammen.

Challenges

Egal welchen Blog man liest, überall wird darauf hingewiesen, dass Challenges eines der besten Mittel sind, um seine Popularität zu steigern. Wie kann so eine Challenge aussehen? Als Musiker kannst du etwa die Leute dazu auffordern, ein Lip-Sync-Video mit deinem Track hochzuladen. Hast du einen speziellen Tanzmove in deinem Clip? Dann eignet sich dies natürlich ebenfalls vorzüglich für eine Challenge. Hier ist ganz klar Kreativität gefragt, damit man die Leute motivieren kann mitzumachen. Das Interesse steigern kannst du natürlich auch in dem du einen Gewinner kürst und es etwas zu gewinnen gibt. Dies kann Merchandise, ein Konzerteintritt, ein Meet & Greet oder auch ein exklusiver Song sein.

Hashtags

Selbstverständlich spielen auch bei TikTok Hashtags eine wichtige Rolle. Ähnlich wie bei Instagram erhöhen geschickt gesetzte Hashtags die Wahrscheinlichkeit, dass man dadurch viele Leute außerhalb der eigenen Follower erreicht. Es lohnt sich also durchaus jeweils einige Minuten zu überlegen, welche Hashtags zu einem Post passen oder zu recherchieren, welche Hashtags gerade im Trend sind.

Noch besser ist es natürlich, wenn man einen eigenen Hashtag etablieren kann an welchem sich dann ablesen lässt, wie oft dieser verwendet wurde.

Exklusivität

Wer hat nicht gerne etwas Exklusives? Belohne deine Follower indem du ihnen exklusiven Contest gibst oder eine Möglichkeit, die anderen noch nicht zur Verfügung steht.

Uns ist das Beispiel eines Künstlers bekannt, der den Vorverkauf seines neuen Releases erst eine Woche exklusiv über TikTok promotet hat. Dadurch konnte er innerhalb von wenigen Tagen hunderte Vorbestellungen generieren. Natürlich funktioniert dies erst, wenn man bereits über eine gute Präsenz bei TikTok verfügt. Auch hier die passenden Hashtags nicht vergessen und natürlich auch deine anderen Social Media Kanäle einsetzen.

Arbeite mit TikTok Influencern

Hat du wenig Lust, dich auf das TikTok-Game einzulassen oder deine eigenen Videos erzeugen noch nicht die gewünschte Resonanz? Dann bietet sich die Zusammenarbeit mit Influencern an, welche zum Beispiel für dich eine Challenge lancieren.

Die gute Nachricht ist: Influencer auf TikTok sind im Moment noch günstiger als bei Instagram. Die weniger gute: auch auf TikTok gibt es unzählige Influencer und noch mehr die sich für solche halten. Die passenden Leute für das eigene Produkt zu finden, ist somit nicht ganz einfach.

Man hat dabei zwei Möglichkeiten:

  1. Man macht sich selbst auf die Suche nach den passenden Personen. Du solltest dir hier jedoch genügend Zeit lassen und nach Leuten suchen, die wirklich eine Verbindung haben zu der Musik die du machst. Relevanz ist hier eindeutig wichtiger als Reichweite! Meist sind die Kontaktdaten der Influencer sehr leicht herauszufinden, entweder direkt auf ihren Profilen oder dann nach einer kurzen Googlesuche.
  2. Man holt sich Hilfe bei einer Agentur, die Influencer vermittelt. Da diese natürlich ebenfalls mitverdient, ist dies die teurere aber deutlich zeitsparendere Variante. Doch auch hier solltest du penibel darauf achten, dass die Influencer zu deiner Kampagne passen und somit auch das richtige Publikum ansprechen.

Hier einige Beispiele für Agenturen, die Influencer-Marketing anbieten:

socialmediaone.de
playfulmedia.de
seowerk.de
btstrm.com

Wichtig: iGroove hat mit keiner dieser Agenturen zusammengearbeitet und kann daher keine Empfehlung abgeben. Diese Links sind einzig als Beispiele gedacht.

Hast du die richtigen Influencer gefunden, ist es zwar wichtig diese richtig zu briefen und ihnen alle wichtigen Informationen zukommen zu lassen. Danach sollte man ihnen bei der Umsetzung aber freie Hand lassen. Sie sind nicht umsonst zu Influencern mit einer großen Reichweite geworden und daher wissen sie ziemlich sicher besser als du, wie sie ihr Publikum abholen können.

Stelle außerdem sicher, dass du deine Songtexte bei Plattformen wie Genius bereitstellst. Sobald dein Song dank der Kampagne von vielen Leuten entdeckt wird, werden sie nach dem Text suchen und dann hoffentlich zahlreiche Lip-Sync Video damit erstellen.

Werben auf TikTok

Bei der Reichweite die TikTok hat, ist es natürlich nicht verwunderlich, dass auch große Brands wie Nike, Apple Music, Adidas oder Google die App für sich entdeckt haben und diese für ihre Kampagnen nutzen. Trotzdem ist Werbung im Vergleich zu anderen Plattformen noch sehr dezent gehalten und auch ihre eigene Ads-Plattform haben sie erst vor nicht allzu langer Zeit aufgeschaltet. Doch lohnt sich dies auch für Musiker?

Erst musst du dir die Frage stellen, ob das gegenwärtige Publikum von TikTok deiner Zielgruppe entspricht. Hierzu einige Zahlen: 66% der User von TikTok sind unter 30 Jahre alt, 41% der Nutzer sind zwischen 16 und 24. Außerdem sind rund zwei Drittel der TikToker weiblich. TikTok ist ein chinesisches Produkt und somit ist sie dort besonders stark, immerhin 40% der User stammen jedoch aus den anderen 154 Ländern, in denen TikTok ebenfalls zur Verfügung steht.

Wenn deine Zielgruppe also eher jung ist, solltest du dir die Werbemöglichkeiten auf TikTok sicherlich genauer anschauen. Die Werbeplattform von TikTok befindet sich momentan in der Beta-Phase, richtet sich aber mit Preise ab 500 Dollar aufwärts eher an Firmen als an Musiker. Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit seine Werbung auf TikTok zu platzieren nämlich über das Facebook Audience Netzwerk.

Wichtig ist, dass du dir im Vorfeld überlegst, was deine Werbung genau bewirken soll (z.B. Mehr Follower bei Instagram, mehr Fans bei Spotify, mehr Klicks auf deinem YouTube-Video etc.). Entsprechend müssen die Ads und die Zielgruppe eingestellt werden.

Wir von iGroove versuchen stets die neusten und besten Promotion-Möglichkeiten direkt auf unserer Plattform zu integrieren. Wir arbeiten daher auch bereits mit Hochdruck daran einen Promotion-Service für TikTok zu entwickeln. Bis wir unsere Tests abgeschlossen und das optimale Setup gefunden haben, lohnt es sich mit den bestehenden Werbemöglichkeiten vertraut zu machen und gegebenenfalls erste Kampagnen auszuprobieren.

Hast du noch Fragen zu TikTok?

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Dos und Don’ts bei der Streaming Promotion

November 18, 2019

Wenn man seine Musik bei Streamingplattformen wie Spotify, Apple Music, Deezer oder Tidal erhältlich macht, hat man natürlich das Ziel möglichst viele Streams zu erzielen. Um so ärgerlicher ist es, wenn sein Release schon nach kurzer Zeit nicht mehr verfügbar ist. Die Fokussierung auf Zahlen in der heutigen Musikwelt verleitet viele dazu zu unlauteren Mitteln zu greifen. Wer auf dubiose Angebote zurückgreift, muss jedoch auch damit rechnen, dass sein Release plötzlich nicht mehr erhältlich ist.

Betrug gab es in der Musikbranche schon immer: Manager bestachen Radios, damit die Songs ihrer Künstler gespielt wurden oder Labels kauften ihre eigenen CDs, um die Verkäufe anzukurbeln. Die neuen Technologien führen zu einer nie dagewesenen Anzahl von Betrugsvarianten. Wir wollen hier gar nicht auf alle Möglichkeiten der Manipulation eingehen, um niemanden auf dumme Gedanken zu bringen. Da es einigen womöglich nicht ganz klar ist, was tatsächlich erlaubt ist und was nicht, möchten wir hier trotzdem die gängigsten Methoden aufzeigen.

Fake Streams: Finger weg von Playola

Eine einfache Googlesuche zeigt, dass es unzählige Angebot im Netz gibt, die durch den Kauf von Streams helfen sollen seine Zahlen zu steigern. Auch wenn die Websites und Angebot auf den ersten Blick seriös wirken, sind es leider die allerwenigsten davon. Eine einfache Grundregel ist: Wenn ein Angebot so gut ist, dass es fast nicht wahr sein kann, ist es vermutlich auch nicht wahr. Wir haben uns zahlreiche Angebote angeschaut und diese verglichen. 10’000 Streams bekommt man beispielsweise schon ab 19.90 Euro, meist kosten sie um die 35 Euro. Doch auch Angebote, bei denen 10‘000 Streams für rund 100 Euro angeboten werden sind deswegen nicht seriöser – man bezahlt einfach mehr für das Risiko gesperrt zu werden.

Viele Websites bieten auch an, dass man sich Streams in spezifischen Ländern kaufen kann oder ausschließlich Premium Streams. Das klingt natürlich umso verlockender, gerade auch weil viele Anbieter sehr gutklingende Reviews von zufriedenen Kunden auf ihrer Website platzieren. Doch auch hier ist die Chance sehr hoch, dass man es mit Click Farmen oder anderen unlauteren Methoden zu tun hat.

Abgesehen vom Risiko, dass der Song wieder von den Plattformen entfernt wird, macht ein Kauf von Plays auch sonst nur wenig Sinn:

Nehmen wir mal an jemand will 100‘000 Spotify-Streams kaufen, die gemäß Anbieter ausschließlich aus Deutschland kommen. Die Preise für solche Angebote variieren, man müsste jedoch mit ungefähr 300 Euro rechnen.

Für diese 100‘000 Streams erhaltet ihr von eurem Vertrieb allerhöchstens 300 Euro ausbezahlt. Finanziell ist es also im Idealfall ein Nullsummenspiel jedoch mit dem Risiko, von Spotify gesperrt zu werden. Nicht zu vergessen, dass man damit keinen langfristigen Profit macht, weil man einzig seine Streams kurzfristig erhöht jedoch keinen richtigen Fan gewinnt, der sich dann auch die nächsten Releases anhört und einen supportet.

Selbiges gilt natürlich auch für den Kauf von Followers, Streams auf Playlists und ähnlichen Angeboten. Finger weg!

Abnormales Streamingverhalten: Das Release wird gesperrt

Spotify und Konsorten haben bekanntlich hervorragende Algorithmen, die ihren Nutzern die passende Musik vorschlagen. Ebenso gut eingestellt sind ihre Algorithmen, wenn es darum geht, möglichen Betrug aufzudecken. Wenn ein Künstler versucht seine Streams künstlich zu steigern, werden die Streamingdienste dem früher oder später auf die Schliche kommen. Es ist ihnen dabei herzlich egal, ob der Künstler auf ein seriös wirkendes Angebot hereingefallen ist. Spotify, als Beispiel, bezahlt die Künstler nach folgendem Prinzip aus: Sie nehmen die durch Abos und Werbung generierten Einnahmen und verteilen sie aufgrund der erzielten Streams an die verschiedenen Künstler. Wenn nun also jemand mittels einem Bot, der einen Song immer 31 Sekunden abspielt (ab 30 Sekunden gilt es als Stream), seine Streamingzahlen manipuliert, verdienen daher andere Künstler weniger und man kann faktisch von Diebstahl sprechen.

Bei der Analyse der Daten berücksichtigen die Streamingdienste unter anderem folgende Faktoren:

  • Anzahl der Streams eines Releases pro Woche
  • Anzahl der User, die das Release gestreamt haben
  • Gesamtzahl der Streams / Gesamtzahl der User, die den Track streamen
  • Anzahl Tracks auf dem Release
  • Anzahl kurzer Tracks auf dem Release (< 60 Sekunden)
  • Anzahl kurzer Streams auf dem Release (< 60 Sekunden)
  • Territoriale Aktivität

Wenn einer dieser Faktoren verdächtig erscheint, wird das Release auf der Plattform gesperrt und die als fake identifizierten Streams werden nicht ausbezahlt. Wenn der Song über iGroove vertrieben wird, erhalten wir vom Shop eine Benachrichtigung, woraufhin wir mit dem betroffenen Künstler in Kontakt treten.

In den meisten Fällen erkennen auch wir, dass die Streamingzahlen verdächtig sind. Wenn zum Beispiel ein Deutschrap-Song einen Großteil seiner Streams auf den Philippinen generiert oder fast alle Streams von Gratis-Accounts oder über Desktop-Geräte generiert wurden, ist es sehr offensichtlich, dass hier nachgeholfen wurde. Hier ist auch wichtig zu erwähnen, dass wir keinen Einfluss darauf haben, ob die Streamingdienste Songs sperren oder illegal generierte Streams löschen. Die Shops haben das Recht Releases ohne Vorwarnung zu entfernen, wenn der Verdacht auf Betrug besteht. iGroove hat darauf keinerlei Einfluss. Ebenso wenig haben wir ein Interesse daran, dass Musik entfernt wird, denn auch wir verdienen nur dann, wenn diese erhältlich ist. Des Weiteren behalten wir uns das Recht vor Künstler die manipulieren zu sperren.

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass die Algorithmen Alarm schlagen, ohne dass ein Betrug vorliegt. Etwa wenn eine spezielle Promoaktion auf einen Schlag für viele Streams gesorgt hat oder eine Band mit bislang wenigen Followers plötzlich viele Streams auf einem Song hat (z.B. wenn ihr Track in einer Werbung gespielt wird). In solchen Fällen kann man den Streamindiensten jedoch auch klar vorlegen, wieso die Streamingzahlen von der Norm abweichen und der Song wird wieder aufgeschaltet.

In allen anderen Fällen bleibt der Song jedoch nicht erhältlich und bei regelmäßigem Beschiss riskiert man gänzlich von der Plattform verbannt zu werden. Mit dem Versuch kurzfristig seine Einnahmen zu steigern, schadet man also unter dem Strich nur seiner kompletten Karriere.

Was für Streaming- und Playlist-Promotions sind denn nun erlaubt?

Die Regeln der Streaminganbieter sind sehr strikt und somit könnte man sagen: praktisch nichts. Wie oben schon erwähnt, sollte man vor allem die Finger lassen von Angeboten, bei welchen eine fixe Anzahl Streams versprochen wird (insbesondere zu tiefen Preisen).

Andere Angebote bewegen sich in einem Graubereich. So ist es offiziell zwar nicht erlaubt Platzierungen in Playlisten zu verkaufen, da dies aber von unzähligen Anbietern offeriert wird, scheinen Spotify und Konsorten dies zu einem großen Teil zu tolerieren.

Dies ist hauptsächlich damit zu begründen, dass beim Verkauf einer fixen Anzahl Streams häufig Bots zum Einsatz kommen und somit keine echten Menschen die Musik konsumieren. Gerade diese Bots werden von den Algorithmen erkannt und unterbunden.

Wenn man sich hingegen einen Platz in einer Playlist kauft, welche dann von echten Hörern gestreamt wird, reagieren die Algorithmen nicht.

iGroove bietet seinen Kunden Streaming Promotions in Zusammenarbeit mit seriösen Partnern an. Man kann dabei zwischen verschiedenen Packages für Platzierungen in Playlists wählen, die nach verschiedenen Genres aufgeteilt sind. Wir bieten diverse Angebot im deutschsprachigen Raum, wie auch eine internationale Promotion.

Bedenkenlos buchen kann man zudem Angebote wie Playlist Push oder Submithub. Hier bezahlt man, einfach gesagt, die Kuratoren nicht für eine Aufnahme in eine Playlist, sondern für ihr Feedback. Natürlich nehmen die Kuratoren den Song, wenn er ihnen gefällt, ebenfalls in ihre Playlist auf.  

Hast du ein Angebot, welches auf dich einen seriösen Eindruck macht du bist dir aber trotzdem nicht ganz sicher? Dann kontaktiere den iGroove-Support und hole unsere Meinung ein.

Keine Songs in Dauerschlaufe

Eine weitere populäre aber verbotene Methode ist das Hören in Dauerschlaufe. Natürlich kommt es vor, dass man einen Song (auch mal den eigenen) vier, fünf oder auch 10 Mal hintereinander hört. Ist auch kein Problem. Hört man sich einen Song hingegen über einen oder mehrere Tage in Dauerschlaufe an? Das kommt vielleicht in Foltergefängnissen vor aber sicherlich nicht bei normalen Musikkonsumenten. Das sehen auch die Algorithmen der Streamingdienst so und deshalb wird ein Song gesperrt, wenn er in Dauerrotation genommen wird. Man sollte also weder seinen eigenen Song in Dauerschlaufe hören noch seine Fans dazu animieren, dies zu tun. Dies ist für die Algorithmen sehr leicht zu erkennen und der Song ist somit bald nicht mehr verfügbar und auch das Geld sieht man nicht.

Neben ganz offensichtlichen Betrugsversuchen gibt es auch noch andere Gründe, wieso Songs von den Streamingplattformen entfernt werden können:

Keine Release ohne alle Rechte an der Musik

Wenn man einen Song auf den Streamingplattformen veröffentlichen will, ist eine der Grundvoraussetzungen, dass man alle Rechte an Text und Musik besitzt.

Gerade im Rap-Bereich kommt es hier gelegentlich zu Problemen. Einige Beispiele dafür:

  • Ein Rapper hat einen Track über den Beat der neusten Travis Scott Single aufgenommen und will diesen mit seinen Fans teilen. Kann er gerne machen, jedoch nicht über die offiziellen Streaming- und Downloadshops. Wenn man die Rechte an der Musik nicht hat, muss man andere Kanäle nutzen und den Song zum Beispiel als Gratis-Download seinen Fans zur Verfügung stellen.
  • Wenn Rapper im Internet Beats kaufen, müssen die Nutzungsbedingungen genau gelesen werden. Allenfalls hat man mit den erworbenen Rechten nicht die Berechtigung diesen über alle Plattformen zu veröffentlichen.
  • Gelegentlich kommt es auch bei Features zu Problemen, da die Veröffentlichung nicht mit diesen abgesprochen wurde. Dazu ein konkretes Beispiel: wir hatten bei iGroove den Release einer Single, auf der ein Nummer-1-Rapper zu Gast war. Kaum war diese erhältlich, hat der Manager des Rappers beim Major, bei dem dieser unter Vertrag ist, interveniert. Diese haben dann sofort dafür gesorgt, dass der Song wieder von den Plattformen genommen wurde. Gerade bei prominenten Featuregästen unbedingt die Veröffentlichung genau absprechen.

Eine Ausnahme stellen Cover-Songs dar. An diesen hat man zwar nicht die Rechte, es ist jedoch erlaubt Covers zu veröffentlichen. Diese müssen aber sowohl bei der Erfassung im iGroove-System als Cover markiert werden und zusätzlich müssen bei den Feldern Komponist und Textautor die Urheber des Originalsongs eingetragen werden. Dies gilt nur, wenn sowohl Melodie und Text genau dem Original entsprechen. Wenn man eine deutsche Version eins Beatles-Songs aufnimmt, gilt dies nicht als Cover.

Fehlerhaftes Cover

Ein weiterer Grund für einen Takedown kann das Cover des Releases sein. Auf was man alles achten muss beim Artwork erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

iGroove prüft jedes Release manuell und somit werden keine Releases mit fehlerhaften Covers ausgeliefert.

Hast du noch Fragen zur Streaming Promotion?

Dann melde dich bei unserem Support unter support@igroovemusic.com oder schreibe uns im Chat.

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Deine Konzertdaten auf Spotify

Oktober 8, 2019

Bei der großen Anzahl von Konzerten die stattfinden, muss man jede Möglichkeit nutzen, um seine Show zu promoten. Daher sollte man es keinesfalls verpassen, seine Gigs auch bei Spotify aufzuführen.

Sind deine Konzerte auf deinem Profil gelistet, ist diese nicht nur für alle Besucher deines Profils ersichtlich (Desktop und App), sondern wird deinen Followern auch von Spotify vorgeschlagen, wenn du in ihrer Nähe spielst. Mit etwas Glück (oder anders gesagt: Reichweite) nimmt dich Spotify auch in ihre Konzert-Newsletter auf.

Es gibt zwei Varianten, wie Konzerte zu deinem Profil hinzugefügt werden können:

1. Automatisch

Wenn dein Konzert bei Ticketmaster, Eventbrite, Songkick oder AXS aufgeführt ist, wird dieses automatisch deinem Profil hinzugefügt. Dies sollte innert 24-48 Stunden nach der Publizierung der Fall sein. Wichtig ist, dass der Event eine Location hat und nicht bloß die Stadt hinterlegt ist. Zudem zeigt Spotify nur Shows an, die in den nächsten 12 Monaten stattfinden. Alle Konzerte, welche automatisch erfasst wurden, findest du in deinem Spotify for Artists Profil. Dort siehst du auch, wie viele Follower und Hörer du in der Stadt hast, in welcher du demnächst auftreten wirst.

2. Manuell

Ist dein Event auf keinem der oben erwähnten Websites aufgeführt, kannst du diesen auch manuell erfassen. Hierfür nutzt du das Tool Tourbox von Songkick. Erst musst du dich registrieren. Anschließend wählst du den Künstler aus auf dessen Profil die Show erscheinen soll. Nun kannst du deine Events inklusive Links zum Vorverkauf eintragen und diese werden dann automatisch an Spotify übermittelt.

Was die Sache noch besser macht: Wenn man über Tourbox den Event erfasst hat, ist dieser nicht nur bei Songkick und Spotify ersichtlich, sondern auch bei Soundcloud, Shazam, Bandcamp und weiteren Seiten. Zudem liefert dir Songkick auch noch Statistiken zu deinem Event. Mehr Infos zur Tourbox findest du hier.

Alle Antworten zu den häufig gestellten Fragen rund um Konzertdaten bei Spotify gibt es hier.

Hast du noch Fragen zu Konzertdaten auf Spotify?

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Alles was du über Shazam wissen musst

September 18, 2019

Was ist Shazam?

Das kennt wohl jeder: Du hörst irgendwo einen Song, den du nicht kennst und du willst unbedingt wissen, was es ist. Dank Shazam geht das ganz einfach: Handy zücken, die Shazam-App öffnen, einige Sekunden warten und schon spuckt Shazam das Ergebnis aus. Dies funktioniert selbst in überfüllten und lauten südamerikanischen Bussen erstaunlich gut (der Autor spricht aus Erfahrung). Gemäß Angaben von Shazam wurden so bereits mehr als 15 Milliarden Songs identifiziert.  

Diese immense Zahl macht auch schon klar, wieso man seine Musik unbedingt bei Shazam bereitstellen sollte. Schließlich erkennt Shazam die Songs nicht nur, es bietet auch sofort die Links zu Apple Music, Spotify, iTunes oder Google Play (je nach dem ob du ein Apple oder Android Phone benutzt) an. Die Konsumenten (Shazam hat übrigens 150 Millionen aktive Nutzer) sind also nur noch einen Klick davon entfernt, deine Musik zu streamen / kaufen.

Außerdem bietet Shazam auch weitere Funktionen wie das passende Video zum Song, Künstlerbio oder Konzertdaten. Wie du sicherstellen kannst, dass alle diese Infos auch hinterlegt sind, zeigen wir dir in diesem Blog.

Wie kann ich meine Musik bei Shazam hinterlegen?

Bei iGroove funktioniert dies ganz einfach. Wähle beim Erstellen des Releases Shazam als Shop an und wir stellen sicher, dass dein Release in deren Datenbank hinterlegt ist. That’s it.

Wie kann ich sicher sein, dass meine Songs bei Shazam zu finden sind?

Du bist dir nicht sicher, ob alle deine Songs bei Shazam erhältlich sind, du hast aber weder Zeit noch Lust jeden einzelnen Track zu Shazamen? Hierfür gibt es die Website von Shazam, wo du ganz einfach nach deinem Künstlernamen oder nach den konkreten Songs suchen kannst.

Wie kann ich meine Musik von Shazam entfernen?

Shazam löscht alle Audiofiles sobald sie einen Fingerprint davon erstellt haben. Es ist daher nicht möglich einen Takedown wie bei Streaminganbietern oder Downloadshops zu machen. Es besteht gegenwärtig keine Möglichkeit Musik von Shazam zu entfernen – ist dein Song auf Shazam, bleibt er dort.

Wo sehe ich wie oft meine Songs über Shazam gesucht wurden?

Da Shazam von Apple aufgekauft wurde, sind diese Informationen in das kürzlich lancierte Apple Music for Artists integriert. Dort kannst du für jeden einzelnen Song und auch nach Ländern / Städten sortiert nachschauen, wie oft jemand deinen Song shazamed hat. Mehr Informationen zu Apple Music for Artists findest du hier.

Apple nutzt die Daten von Shazam übrigens auch dazu, ihre Discovery Charts zu erstellen, um aufstrebende Künstler schon früh ins Rampenlicht zu stellen.

Wie bringe ich meine Künstlerbiographie auf Shazam?

Shazam bezieht diese Informationen von AllMusic/ROVI. Damit also die Bio angezeigt wird, muss bei AllMusic ein Profil erstellt werden, wo man die Infos erfassen kann.

Kann ich meine Konzerte bei Shazam hinterlegen?

Ja, das ist möglich. Wie auch bei Spotify läuft dies über Songkick. Es lohnt sich also bei Songkick einen Account zu erstellen damit deine Shows jeweils direkt bei Spotify, Shazam und weiteren Seiten angezeigt werden.

Wie bringe ich meine Songtexte auf Shazam?

Wie bei Instagram kann man die Songtexte über MusixMatch erfassen, welche diese dann Shazam zur Verfügung stellen. Mehr Informationen dazu hier.

Hast du noch Fragen zu Shazam?

Dann melde dich bei unserem Support unter support@igroovemusic.com oder schreibe uns im Chat.

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Apple Music for Artists: Analysiere deine Daten

August 14, 2019

Ziemlich sicher nutzt du bereits Spotify for Artists, um zu analysieren wie deine Songs performen, wo sie gehört werden und von wem. Auch Apple hat seit einiger Zeit eine BETA-Version eines vergleichbaren Tools für einige ausgewählte Künstler angeboten. Nun haben sie Apple Music for Artists offiziell für alle Musiker lanciert. Dieses gibt es als Desktop Variante wie auch als App (jedoch nur für iOS). Die verfügbaren Daten gehen zurück bis 2015, dem Jahr in welchem Apple Music lanciert wurde.

Registriere dich für Apple Music for Artists

Um einen Einblick in deine Daten zu erlangen, musst du dich erst dafür registrieren und deinem Künstlerprofil zuweisen lassen. Dies ist natürlich kostenlos.

  • Gehe hierfür auf https://artists.apple.com/ und melde dich mit deiner Apple ID und deinem Passwort an.
  • Wähle nun das Künstlerprofil aus, für welches du gerne einen Zugriff hättest.
  • Anschließend musst du noch einige Angaben ausfüllen (Kontakt von Vertrieb, Label, Management, Social Media Profile) und schon ist deine Anfrage raus.
  • Sobald Apple den Zugriff gewährt hat, kann es losgehen.

Die Vorteile von Apple Music for Artists

  • Du kannst ganz einfach die Streams deiner Songs / Alben analysieren wie auch die Verkäufe über iTunes. Ebenso ist ersichtlich, wie viele Hörer damit erreicht wurden. Die Daten werden täglich aktualisiert.
  • Natürlich kann man noch viel tiefer gehen. Für über 100 Länder kannst du separate Statistiken anschauen für jeden deiner Songs / Alben. Du willst wissen, wie oft dein Song in Nairobi gestreamt wurde? Geht auch. Apple will damit Künstlern auch helfen zu planen, wo sich ein Tourstopp lohnt oder sogar, welche Songs man dann dort unbedingt spielen sollte.
  • Neben der Herkunft gibt es auch Informationen zu Alter und Geschlecht deiner Hörer. Hier gibt es jedoch gewisse Grenzen, die Apple mit dem Datenschutz begründet. Es ist nicht möglich, zwei Filter gleichzeitig anzuwenden. Du kannst also zum Beispiel nicht filtern, wie viele 18-25-jährige in Hamburg deine Songs gehört haben.
  • Du willst wissen woher deine Streams kommen? Auch diese Infos stellt Apple zur Verfügung. Waren deine Hörer direkt auf deinem Profil, kommen sie vom algorithmischen Radio oder stammen die Streams von einer Playlist? Wenn ja, auf welchem Platz in der Playlist rangiert dein Song.
  • Da Apple letztes Jahr Shazam aufgekauft hat, sind außerdem auch diese Daten zu finden. Du siehst also, wie oft jemand deinen Song über Shazam gesucht hat und wo dies war.
  • Neben Daten zu Audio sind auch die Views der auf Apple Music hochgeladenen Clips aufgelistet.
  • Womit sich Apple deutlich von anderen Anbietern abheben will, sind die Notifications. Diese Meldungen erscheinen, sobald es bedeutsame Veränderungen bei deinen Daten gegeben hat. Diese können Vergleiche zu den Streams der Vorwoche sein, Milestones wie zum Beispiel die erste Million Plays auf einem Song oder wenn dein Song zu einer großen Playlist hinzugefügt wurde. Von Interesse sind auch Vergleiche wie zum Beispiel wie deine neue Single im Vergleich zu einem älteren Song in der ersten Woche performt hat.
  • Praktischerweise kannst du bei Apple Music for Artists auch gleich noch dein Profilbild anpassen.
  • Es ist zudem möglich auch anderen Beteiligten Zugriff auf die Daten zu gewähren. Derjenige der der Zugriff beantragt ist automatisch Administrator. Dieser kann dann weiteren Personen Zugriff geben und zwar entweder als „Administrator“ mit allen Rechten, als „Analytics“ damit die Daten angeschaut werden können oder einfach nur als „Profil Editor“ damit dieser Künstlerbilder hochladen kann. Somit kannst du also problemlos deine Bandmitglieder, Manager oder Labelmitarbeiter einladen.
  • Was Apple nicht bereitstellt, ist die Information wie viel du an deinen Streams / Downloads verdienst. Diese Informationen sind jedoch für iGroove-Kunden jederzeit in ihrem Account ersichtlich.

Hast du noch Fragen zu Apple Music for Artists?

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Deine Songtexte in Instagram Stories

Juli 23, 2019

Fleißigen Instagram-Nutzern ist es mit Sicherheit schon aufgefallen, dass man seit Kurzem nicht nur Songs zu Stories hinzufügen kann, sondern auch gleich noch die Songtexte angezeigt werden.

Damit auch bei deinen Songs die Lyrics angezeigt werden, braucht es nur ganz wenige Schritte und ein klein bisschen Geduld. Wir erklären dir wie es geht:

Liefere deine Musik an Instagram und Facebook

Bei iGroove geht dies ganz einfach. Wenn du ein neues Release erstellst einfach bei der Auswahl der Shops „Facebook / Instagram“ auswählen und wir übermitteln deinen Song an die Music Library von Facebook, damit deine Songs zu Stories hinzugefügt werden können.

Deine Lyrics bei Instagram und Facebook

Dass deine Songs in der Music Library zu finden sind, ist die Grundvoraussetzung doch nun sollen auch die Lyrics verfügbar sein. Hierfür kann man den Service von MusixMatch nutzen.

Verifizieren

Hierfür muss man sich erst registrieren beziehungsweise als Künstler oder als Vertreter des Artists verifizieren lassen. Da man dabei einige Angaben machen muss, die von MusixMatch geprüft werden, kann diese Verifizierung einige Tage in Anspruch nehmen.

Lyrics erfassen

Sobald die Verifizierung erfolgreich war, kann man die Lyrics der Songs hinzufügen. Hierbei unbedingt die Guidelines beachten. Es ist z.B. wichtig, dass der vollständige Text eingetragen wird also auch die Wiederholungen.

Also nicht: Gucci (4x)
Sondern: Gucci, Gucci, Gucci, Gucci

Alle weiteren Guidelines findest du hier

Lyrics synchronisieren

Nachdem die Lyrics erfasst sind, ist die Arbeit jedoch noch nicht ganz getan. Denn nun müssen diese mit dem Song abgeglichen werden damit die Textpassagen auch am korrekten Ort angezeigt werden. Auch dies kann direkt über MusixMatch gemacht werden. Weitere Infos dazu hier

Poste deinen Song mit den Lyrics auf Instagram

Nun müssen die Lyrics noch an Instagram übermittelt werden, was wiederum einige Tage in Anspruch nehmen kann. Leider gibt es keine Benachrichtigung somit bleibt einem nichts anderes übrig als immer mal wieder zu prüfen, ob die Lyrics nun erhältlich sind. Bis es soweit ist, erscheint bei deinem Song die Meldung „Für diesen Song ist kein Songtext verfügbar“. Sobald die Lyrics übertragen wurden, kannst du den gewünschten Songausschnitt mit den passenden Lyrics posten.

Hast du noch Fragen zu Lyrics auf Instagram?

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Deine Releases zu iGroove transferieren: So einfach geht’s!

Juli 10, 2019

Bist du bei deinem bisherigen Vertrieb nicht zufrieden oder haben dich die Angebote von iGroove noch mehr überzeugt als diejenigen deines bisherigen Distributors? Dann steht einem Wechsel nichts im Wege und selbst deinen Katalog kannst du völlig problemlos zu iGroove migrieren. Deine Streams und Playlistplatzierungen bleiben dabei in jedem Fall erhalten. Wir erklären dir kurz und knapp wie du deine Musik zu iGroove bringst

In wenigen Schritten zu iGroove wechseln

Wir erhalten bei unserem Support häufig Anfragen von Künstlern, die gerne zu iGroove wechseln würden, die aber unsicher sind, ob alles reibungslos klappt. Bleiben meine Streams trotzdem erhalten? Bleibt mein Song in den Playlists? Werden meine Releases auch zukünftig dem richtigen Profil zugewiesen? Die Antwort ist: Ja, ja und nochmals ja :).

Hier erklären wir dir in wenigen Schritten, wie du deine Releases zu iGroove migrierst:

  1. Beantrage über www.igroovemusic.com deinen Account
  2. Sobald dein Account bestätigt wurde, kannst du deine Releases erfassen. Sofern diese Releases bei iTunes noch erhältlich sind, kannst du unser praktisches Tool „iTunes Importer“ verwenden, welches die Metadaten automatisch importiert. Nun benötigst du einzig noch das Cover (wichtig in mind. 3000×3000 Pixel) sowie die Audio-Files (WAV-Dateien in 16Bit 44,1kHz). Nun noch einige Infos wie Preis, Genre etc. eingeben und schon ist dein Release ready.
  3. Sobald du die Releases bei uns erfasst hast, kannst du bei deinem früheren Vertrieb einen Takedown in Auftrag geben, das bedeutet, dass sie dein Release von allen Shops entfernen. Gleichzeitig kannst du in der iGroove-Admin dein Release abschliessen und wir liefern es an die Shops aus.
  4. Für einige Zeit wird dein Release nun doppelt in den Shops erhältlich sein (wie lange hängt davon ab, wie schnell dein vorheriger Vertrieb für den Takedown benötigt). Wenn du nicht möchtest, dass dein Release doppelt erhältlich ist, besteht auch die Möglichkeit zu warten, bis der Takedown vollzogen ist und erst dann auszuliefern. Dein Release wird dann jedoch einige Tage gar nicht in den Shops zu finden sein.

Wenn du dich trotzdem entscheiden solltest, deine alten Releases beim bisherigen Vertrieb zu belassen und nur deine zukünftigen Tracks über iGroove zu veröffentlichen, ist dies auch kein Problem. Bei iGroove gibt es keine Exklusivität, das heißt du musst nicht alle deine Releases über uns vertreiben. Es ist aber natürlich praktischer, alles an einem Ort zu haben.

Deine Streams und Playlistplatzierungen bleiben erhalten

Bleiben meine Streams erhalten? Diese Frage wird immer wieder gestellt und ist verständlicherweise die größte Sorge der Künstler. Die Streams wie auch die Platzierungen in den Playlists zu behalten, geht ganz einfach: Alles was du dazu brauchst, sind die ISRCs von deinen Songs. Diese solltest du im System deines vorherigen Vertriebs finden, ansonsten muss der Vertrieb kontaktiert werden, damit sie dir diese schicken.

Wenn du nun beim Erfassen deines Releases bei iGroove dieselben ISRCs verwendest wie bei der ursprünglichen Auslieferung über den alten Vertrieb, erkennen die Shops, dass es sich um dasselbe Release handelt und alles bleibt erhalten.

Neben den ISRCs müssen auch die Metadaten (Songtitel, Komponist, Textautor, Features etc.) identisch sein und insbesondere die Audiofiles. Wenn du eine andere Version des Songs hochlädst, die kürzer oder länger ist, besteht das Risiko, dass die Streams nicht erhalten bleiben, da es von den Streamingdiensten als anderes Release betrachtet wird. Wenn jedoch Metadaten, Audiofile und ISRC identisch sind wie bei der ursprünglichen Auslieferung, können wir garantieren, dass alles so bleibt wie zuvor.

Landen meine zukünftigen Releases trotz neuem Vertrieb im richtigen Profil?

Die Profile bei Spotify, Apple Music werden von dir selbst verwaltet und sind somit nicht an einen Vertrieb gebunden. Es ist daher überhaupt kein Problem deine zukünftigen Releases dem richtigen Profil zuzuordnen. Wenn du bei iGroove dein Release erstellst, kannst du deine Profile von Spotify und Apple Music hinterlegen (mehr Infos hier), womit garantiert ist, dass sie dem richtigen Profil zugewiesen werden.

Hast du noch Fragen zu einem Wechsel zu iGroove?

Gerne steht dir unser Support unter support@igroovemusic.com oder via Chat zur Verfügung.

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Credits: So erscheinen sie richtig bei den Streamingdiensten

Juli 10, 2019

Give credit where credit is due: iGroove bietet dir die Möglichkeit, die Credits deiner Songs detailliert zu erfassen, damit sie auf den Streamingdiensten korrekt hinterlegt sind und alle Beteiligten korrekt aufgeführt sind. In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir, wie du dein Release erfassen musst, damit alle Mitwirkenden korrekt angezeigt werden.

Jeder Streamingdienst ein bisschen anders…

Gleich vornweg: jeder Streamingdienst zeigt die Credits ein bisschen anders an, die einen detaillierter, die anderen weniger. Häufig kommt es vor, dass die Streamingdienste Komponisten und Textautoren zusammenfassen. Spotify macht dies unter „Geschrieben von“, Apple Music im Feld „Komponisten“. Dies sorgt häufig für Verwirrung, kann aber einfach so verstanden werden, dass der Komponist die Musik quasi „geschrieben“ hat (oder im Fall von Apple der Textautor den Text komponiert…).

So werden die Credits korrekt erfasst

Beim Erfassen eines Releases bei den Feldern „Komponist“ und „Textautor“ jeweils die bürgerlichen Namen und nicht die Künstlernamen eintragen und zwar ausgeschrieben (also Peter Müller und nicht P. Müller).

Um dies an einem konkreten Beispiel zu zeigen, nehmen wir hier die soeben erschienene Single von Lo & Leduc namens „Online“.

Daran mitgewirkt haben: Lorenz Häberli alias Lo als Textautor Luc Oggier alias Leduc als Textautor Maurice Könz alias Dr. Mo als Komponist / Producer

Die beiden erstgenannten müssen als entsprechend im Feld „Textautor“ vermerkt werden und Maurice Könz als „Komponist“.

Erfasse die Textautoren und Komponisten und zwar mit bürgerlichem Namen

Um auch den Producer auszuweisen und zwar mit seinem Künstlernamen, muss dieser nun unter „Weitere Mitwirkende“ hinzugefügt werden.

Hier kann der Producer erfasst werden mit seinem Künstlernamen.

So werden die Credits bei den Streamingdiensten angezeigt

Bei Spotify wie auch Tidal wird der Producer nun separat ausgewiesen, während Deezer und Apple einzig Textautoren und Komponisten anzeigen.

Credits auf Spotify
Credits bei Apple Music
Credits bei Tidal
Credits bei Deezer

Remixer

Im Feld „Weitere Mitwirkende“ können außerdem zusätzliche Musiker erfasst werden. Wichtig ist hier aber besonders, dass man auch Remixer erfassen kann. Anders als der Producer wird dieser nämlich bei Spotify verlinkt und das Release wird im Profil des Remixers (unter „Erscheint auf“) angezeigt. Neben Hauptkünstlern und Features können somit auch Remixer bei Spotify verlinkt werden.

Coversongs

Wenn du einen Coversongs aufgenommen hast, unbedingt Textautor und Komponist des Originalsongs angeben. Wenn du diese nicht weißt, schau doch einfach bei deinem bevorzugten Streamingdienst in den Credits des Originalsongs nach oder nutze dieses Tool von der GEMA.

Außerdem muss bei „Art der Aufnahme“ Cover ausgewählt werden (siehe Bild weiter unten).

Instrumentale Songs

Wenn dein Song keinen Text hat, kann das Feld „Textautor“ leer gelassen werden. Jedoch muss dann bei „Art der Aufnahme“ Instrumental eingesetzt werden.

Wähle aus, ob der Song instrumental oder ein Cover ist.

Hast du noch Fragen zur korrekten Erfassung deines Releases?

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