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Know-how für Musiker

Vorschüsse: Chancen und Risiken

Dezember 16, 2020

Vorschüsse sorgen immer wieder für hitzige Diskussion. Während es für die einen Musiker das erklärte Ziel ist, einen möglichst hohen Vorschuss zu erhalten, ist es für andere nichts als Abzocke. Wir haben einige der häufigen Aussagen gesammelt und zeigen dir die Chancen und Risiken. Was klar ist: ein Vorschuss ist kein Geschenk. Du erhältst schlicht das Geld, welches du in Zukunft verdienen würdest bereits jetzt.

Vorschüsse treiben Künstler in den finanziellen Ruin

Es ist Standard, dass Vorschüsse Non-Refundable sind. Dies bedeutet, die Künstler haften nicht mit ihrem privaten Vermögen und das Label / der Vertrieb trägt das wirtschaftliche Risiko. Von Vorschüssen, die unter allen Umständen zurückbezahlt werden müssen, ist abzuraten.

Bei iGroove muss der Vorschuss nur mit den vertraglich definierten Releases recouped werden. Ist der Betrag nach der vereinbarten Laufzeit nicht eingespielt, verlängert sich diese. Man haftet nie mit dem privaten Vermögen.

Vorschüsse sind nichts anderes als ein Darlehen / Kredit

Trotz einiger Parallelen gibt es auch gewichtige Unterschiede. Dies ist primär, dass ein Kredit / Darlehen in jedem Fall rückerstattet werden muss. Das Risiko liegt also beim Kreditnehmer. Zudem bezahlt man monatlich einen festgelegten Zins, während dies beim Vorschuss variiert je nachdem wie die Releases im jeweiligen Monat performen.

Vorschussverträge sind intransparent und Künstler werden über den Tisch gezogen

Dies kommt zweifellos vor. Wir empfehlen daher sich von einer Fachperson, wie etwa einem Musikanwalt, beraten zu lassen.

iGroove setzt auf volle Transparenz und einfach verständliche Verträge. Du kannst die Laufzeit sowie die Konditionen selbst bestimmen und siehst die Kosten detailliert aufgeführt. Zudem ist jederzeit ersichtlich, wie viel bereits recouped wurde.

Mir wird vorgeschrieben, wofür ich meinen Vorschuss einsetze

Man unterscheidet generell zwischen zwei Arten von Vorschüssen:

Produktionskostenvorschüssen: Wie der Name schon sagt, bezahlt man damit die Produktion des Releases und somit ist dieser zweckgebunden.

Vorschüssen auf Lizenzzahlungen: Diese sind in den allermeisten Fällen nicht zweckgebunden.

Die Vorschüsse von iGroove sind nicht zweckgebunden und können beliebig verwendet werden.

Bei einem Vorschuss gebe ich auch Einnahmen von Konzerten, Merch etc. ab

Tatsächlich wird das sogenannte Cross-Collateralizing vermehrt zum Standard. Dies bedeutet, dass man den Vorschuss nicht nur mit einem Release, sondern auch mit Einnahmen aus Verlagsrechten, Konzertgagen oder Merchandise recoupen muss. Es empfiehlt sich bei den Vertragsverhandlungen eine Fachperson hinzuzuziehen.

iGroove kennt kein Cross-Collateralizing. Der Vorschuss muss einzig mit den vertraglich vereinbarten Releases recouped werden.

Die Gebühren sind ein Wucher – ich muss mehr zurückzahlen als ich erhalte

Ein Vorschuss wird immer nur mit dem Künstleranteil der Einnahmen recouped. Hast du z.B. einen 50:50 Deal mit einem Label und erhältst 10.000 Vorschuss, muss dein Release 20.000 einspielen, bis der Vorschuss recouped ist. Damit deckt das Label u.a. das Risiko für den Fall, dass der Vorschuss nicht eingespielt wird.

Der Anteil von iGroove liegt zwischen 14-18%. Wenn du dich für einen Deal mit 15% entscheidest und 10.000 erhältst, ist dein Vorschuss recouped sobald das Release 11.500 eingespielt hat.

Vorschüsse binden mich langfristig an ein Label / einen Vertrieb

Dies ist Verhandlungssache. Häufig gehen Verträge über mehrere Releases und die Labels können eine sogenannte Option einlösen. Dies kann direkten Einfluss auf die Höhe des Vorschusses für dein nächstes Release haben durch den Minimum oder Maximum Fund: wurde z.B. ein Vorschuss recouped, kommt beim nächsten Release der Maximum Fund zum Tragen, wenn nicht der Minimum.

Bei iGroove wird jeder Vorschuss von unserer künstlichen Intelligenz von Neuem berechnet.

Wenn ich nicht recoupe, muss ich weitere Releases anliefern

Wird ein Vorschuss nicht recouped, muss dieser häufig mit dem nächsten Release eingespielt werden. Wenn du z.B. 20.000 erhalten, aber nur 10.000 eingespielt hast und für das nächste Release 10.000 Vorschuss erhältst, musst du erneut 20.000 einspielen.

Das Problem solch langfristiger Verträge kann sein, dass die Konditionen gleichbleiben, auch wenn man als Künstler durch die Decke geht.

Bei iGroove bezieht sich ein Vorschuss immer nur auf die vertraglich vereinbarten Releases und nie auf zusätzliche zukünftige Projekte.

Vorschüsse sind ein großes Risiko, da ich nie weiß, ob ich recoupe

Dies ist nur ein Problem, wenn der Künstler in jedem Fall recoupen muss, wovon wir abraten. Dies nur schon, weil sich Labels häufiger verrechnen, als man denkt. Ebenfalls muss man darauf achten, dass der Vorschuss nicht zulasten des Budgets für Promotion / Marketing geht, welches das Label in das Release investiert.

iGroove berechnet Vorschüsse mittels künstlicher Intelligenz überaus präzise. Somit verringern wir unser Risiko, wie auch dieses des Künstlers nicht zu recoupen. Zudem erhält man als Artist eine realistische Vorschau auf seine künftigen Einnahmen.

Vorschüsse sind nur für große Künstler

Bislang war dies tatsächlich mehrheitlich so. Kleinere Labels haben kein Budget für Vorschüsse und die großen Player signen kaum Künstler mit kleiner Reichweite.

iGroove möchte dies ändern und auch Künstlern, die erst auf dem Weg nach oben sind, Vorschüsse ermöglichen.

Vorschüsse bringen dem Künstler keine Vorteile

Tatsächlich ist ein Vorschuss nicht in jedem Karrierestadium gleich wertvoll. Hilfreich kann ein Vorschuss in folgenden Situationen sein:

  • Planungssicherheit: man weiß, wie viel Geld man die nächsten Monate zur Verfügung hat
  • Budget: Man nutzt den Vorschuss, um die Kosten eines Releases zu decken
  • Überbrückung: Gerade ein Vorschuss für bereits veröffentlichte Releases hilft, wenn das Geld knapp wird
  • Karriereschritt: Will man ganz auf die Karte Musik setzen, kann ein Vorschuss dazu beitragen dieses Ziel zu erreichen und sich vom Druck zu befreien, nebenher noch einem regulären Job nachgehen zu müssen.  

Dank der Transparenz bei iGroove sieht man auf einen Blick, was für einen Betrag man erhält und auch welche Kosten entstehen. Zudem errechnen wir dir die voraussichtlichen Streaming-Einnahmen der nächsten 48 Monate, was dir hilft noch besser einzuschätzen, ob du einen Vorschuss benötigst oder nicht und welche Vorschuss-Höhe du realistischerweise wieder einspielst.

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